Thymian

Der Thymian benötigt sonnige und trockene Standorte
Thymus vulgaris, Familie Lippenblütler Lamiaceae

Thymian – Wirkung, Standort, Mythologie
und Anwendung

Thymus vulgaris Standort

Der Thymian (Thymus vulgaris) liebt helle, lichte, trockene und sandige Standorte. Er bevorzugt nährstoffarme, gut durchlässige Böden und reagiert empfindlich auf Staunässe. Besonders wohl fühlt sich Thymian an sonnigen Plätzen mit mineralischem Untergrund.

Im Heilgarten von „Licht aus der Jurte – Shamanic Centre Vienna“ wird die Heilerde aus dem eigenen Kompost mit Sand und kleinen Steinen gemischt. Diese Bodenstruktur entspricht den natürlichen Standortbedingungen der Pflanze und fördert seine aromatische Kraft.

Thymian Pflanzengemeinschaft

Im Heilgarten wächst der der gemeine Quendel in direkter Nachbarschaft zu:
Majoran, Bohnenkraut, Lavendel, Kerbel, Estragon, Kümmel, Koriander, Fenchel, Kardamon, Lorbeer, Salbei, Oregano, Ysop und Rosmarin.
Diese Pflanzen teilen ähnliche Standortansprüche und verstärken sich gegenseitig in Wachstum
und Wirkung.

Thymian – strahlensuchende Pflanze

Der echte Quendel gilt als strahlensuchende Pflanze. Schamanin und Schamanen, Geomanten sowie Radiästheten schätzen ihn als Hinweispflanze.
Wie auch Borretsch, Mohn, Minzen, Brennnessel, Kirschbaum, Lärche, Weißdorn, Haselstrauch, Weide und Mistel zeigt Thymian Orte an, an denen energetische Störungen erkannt und harmonisiert werden können.

Der Thymian ist eine bienenfreundliche Pflanze
save the bees

Thymus vulgaris in der griechischen Mythologie

In der griechischen Mythologie war die aromatische Heilpflanze der Göttin Aphrodite, der Liebesgöttin, geweiht. Bei den Römern trug sie den Namen Venus.
Ihr wurden zahlreiche Pflanzen und Bäume zugeordnet, darunter Rose, Nelken, Seerose, Myrte, Granatapfelbaum, Quitte, Apfelbaum, Birnbaum und Feigenbaum.

Der antike Arzt Dioskurides verschrieb Wohlgemut bei Geburten und schätzte seine stärkende Wirkung.

Thymian räuchern – Wirkung und Geschichte

Bereits im alten Griechenland wurde das Reinigungskraut als Räucherpflanze verwendet.
In der schamanischen Praxis von „Licht aus der Jurte – Shamanic Centre Vienna“, wie von
Regina Hruska beschrieben, ist das Liebeskraut ein fester Bestandteil des Räucherwerks in der Ausbildung „Spirituelles Heilen – Heilschamanismus“, sowie bei schamanischen Behandlungen.

Thymian räuchern – Bedeutung

Zum Räuchern werden oft gleiche Teile verwendet:
Zweige vom Wacholder und Thymian oder Rinde der Tanne mit Zweigen vom Sadebaum

Das Räucherkraut wirkt reinigend, schützt vor negativen Energien und galt traditionell als Schutz vor dämonischer Beeinflussung.

Thymian – spirituelle Wirkung

Im Mittelalter wurde das Räucherkraut bei Räucherungen eingesetzt und galt als Aphrodisiakum mit antidämonischer Wirkung.
Während der Pestepidemien in Europa rieben sich Menschen mit der Pflanze ein. Bei den Römern und bis in die Renaissance wurde der Garten-Quendel als Heilpflanze in Bäder gestreut – er galt als das „Antibiotikum der Armen“.

Thymian benötigt durchlässige Böden
Thymian Arten neben Vergissmeinnicht

Thymian Verwendung und Inhaltsstoffe

Die ätherisch – ölreiche Heilpflanze besitzt einen hohen Gehalt an ätherischen Ölen. Diese wirken stark desinfizierend, besonders bei Insektenstichen.
Er enthält das Antiseptikum Thymol.
Einreibungen von Brust und Rücken wirken wohltuend und befreiend auf die Atemwege.

Thymian bienenfreundlich

Immenkraut ist eine äußerst bienenfreundliche Pflanze. Zudem kann das Reinigungskraut zur Bekämpfung der Varroa-Milbe in Bienenstöcken eingesetzt werden.

Thymian in der Küche

Vor der Erfindung des Kühlschranks schützte das mediterrane Heilkraut gemeinsam mit Wacholder, Lorbeer, Knoblauch, Majoran und Schwarzkümmel Fleisch vor dem Verderben.
Als Gewürz unterstützt er besonders die Verdauung bei fetten Speisen.

Thymian ernten und trocknen

Bei der Herstellung von Extrakten ist auf die unterschiedliche Heilkraft der Frühjahrs- und Herbsternte zu achten.
Traditionell wird die Gewürzpflanze am Johannistag, dem 24. Juni, geerntet.

Thymian Heilwirkung

Kuttelkraut wirkt als Stimulans, das seelisches und körperliches Wohlbefinden steigert.
Er wird eingesetzt als: Anti-Grippemittel, Mittel bei Erkältungen und Husten
Oft wird Thymus vulgaris mit den Blüten vom Holunder und Minzen kombiniert.
Zum Süßen empfiehlt sich Honig.

Feldthymian verträgt Trockenheit
Feldthymian – Quendel wächst neben Fette Henne

Feldthymian (Quendel) – heilende Wirkung

Der Feldthymian (Quendel) wächst häufig neben Fette Henne und Mauerpfeffer
In den Bergen Österreichs wurde bei Grippe sowie Herz- und Lungenbeschwerden ein Saft aus gepressten Heilpflanzen verwendet, bestehend aus:
Wipfeln von Tanne und Fichte, Ehrenpreis, Spitzwegerich, Schlüsselblume und Quendel.

Alternativ kam eine Kräutermischung aus gleichen Teilen Holunder– und Blüten der Linde sowie Salbei zum Einsatz.

Thymian Tee selber machen

Bei Husten wurde traditionell ein Glas schichtweise mit Quendel, Liebstöckel, Spitzwegerich und Honig gefüllt, verschlossen und mehrere Wochen bei gleichbleibender Wärme stehen gelassen. Danach wurde die Mischung abgeseiht.

Als Hustenmittel diente auch ein Tee aus gleichen Teilen:
Eibisch, Huflattich, Spitzwegerich, Malve und Quendel.

Anwendung in der Volksheilkunde

Bei Kehlkopfentzündungen wurde mit dem Heilkraut gegurgelt.
Als Kräutertee hilft er bei Bronchitis und Atemwegserkrankungen, oft in Kombination mit:
Eukalyptus, Alantwurzel, Beinwell, Engelwurz, Huflattich, Habichtskraut, Lungenkraut, Königskerze, Lobelie, Leinsamen und Ysop.

Thymus vulgaris Wirkung bei Husten

Echter Quendel unterstützt bei Keuchhusten und Katarrhen.
Er wurde kombiniert mit Borretsch, Mohn, Gundermann, Malve, Minzen, Petersilie und Veilchenblüten, die auch als Hand- und Fußbäder empfohlen wurden.

Thymian Tee zum Gurgeln

Das Gurgeln mit Thymiantee hilft bei Zahnfleischentzündungen, ähnlich wie Myrte, Salbei und Eukalyptus. Gleichzeitig stärkt Thymian den Verdauungsapparat.

Tee für Tiere

In der bäuerlichen Tradition gaben Bäuerinnen Schweinen bei Durchfall einen Tee aus Quendel.

Schamanische Ausbildung:   Kontakt    

Newsletter