Engelwurz

ANGELICA ARCHANGELICA OFFICINALIS L.

Familie Doldenblütler, Apiaceae

Der echte Heiligenwurz hat einen runden, daumendicken, weißlich bereiften Stengel, er mag es feucht und kann bis zu zwei Meter hoch werden. Die unteren Blätter sind sehr groß und doppelt dreifach gefiedert. Im Heilgarten von „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ sät er sich selbst aus und braucht keine Heilerde vom Kompost des Heilgartens.

Der Heiligengeistwurz ist eine besondere Lichtpflanze, wobei wir 2 Arten unterscheiden: Eu- Archangelica, eine Bergpflanze, heimisch in den nordischen Ländern. In Grönland, Island, nördliches Skandinavien, Norddeutschland, Tatra und Himalaya. Und die Archangelica Lihoralis, die Strandpflanze des Nordens. Sie ist derber, härter und das Aroma schärfer.

Regina Hruska „Der Engelwurz, als eine alte Heilpflanze, die mit den Engeln in der Welt des Äthers verbunden ist, sie kam als ein Geschenk von einem Heiler in den Heilgarten von „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“. Diese Pflanze bereichert mit ihrem stattlichen Wuchs und ihrer besonderen Kraft die Energie im Seminarzentrum. Davon profitieren Menschen, die Seminare Termine und über unterschiedliche Kontakt (e) Termine und Einzelberatung in Anspruch nehmen.

Die Pflanze ist im Norden seit dem 12. Jahrhundert bekannt und hoch geschätzt. Die Kräuterbücher des 16. Jahrhunderts schreiben ihr zu „gifft auszutreiben“. Als die Pest über Europa zog, soll die Pflanze neben Bibernell und Blutwurz als Preservativum gewirkt haben. Sie hat einen hohen Gehalt an ätherischen Ölen. Ein Jahr nach der Rückkehr des Kolumbus brach im französischen Söldnerheer die „Französische Krankheit“, Lues und Syphillis aus. Doch Einreibungen aus Engelwurz, Rosmarin verschiedenen Essigen und Harzen von Fichte Lärche und Tanne die auch bei der Pest geholfen hatten, halfen diesmal nicht. Eine Zauberpflanze, die ähnlich dem Liebstöckl helfen soll, sich bei Menschen beliebt zu machen.

Von Paracelsus war der Engelwurz hoch geschätzt. Die Wurzel gekaut, schien gegen Ansteckung geholfen zu haben. Ärzten wurde empfohlen, sie bei Krankenbesuchen im Munde zu behalten. Im Mittelalter eine „Theriak-Pflanze“ wie unter anderem Kümmel Anis die Wurzel vom Baldrian Meerzwiebel die Harze der Myrthe enthalten waren. Seit dieser Zeit wurde die Pflanze auch in den Klostergärten angebaut.

Heilwirkungen: Verwendung findet die rötliche Wurzel, deren Inhaltsstoffe ätherische Öle, Bitterstoffe, Gerbstoffe, Furanocumarine, Harze, Wachs, Stärke, Pectin, Zucker sind. Er hilft bei der Stärkung des Nerven- und Drüsensystems wie die Heilpflanzen Baldrian Hafer Huflattich Kamille Zitronenmelisse Brennessel Lavendel Mistel Eisenkraut Blüten der Linde Engelwurz wirkt appetitanregend, verdauungsfördernd, blähungstreibend und krampflösend. Er hilft bei Magenbeschwerden, deren Ursache fettes und reichliches Essen ist. Da wirkt er ähnlich wie Kalmus Meisterwurz Enzian Kümmel Liebstöckl Löwenzahn Römische Kamille Rosmarin und Wermut

Vorsicht, er kann leicht mit dem tödlich giftigen Schierling verwechselt werden!

 

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