
Baldrian – Heilpflanze der Ruhe und des
inneren Gleichgewichts
Baldrian – Pflanze der Wiesen und Heilgärten
Der Baldrian (Valeriana officinalis) gehört zu den bekanntesten Heilpflanzen Europas.
Seit Jahrhunderten wird seine Wurzel wegen ihrer beruhigenden Wirkung auf Nerven, Herz und Schlaf geschätzt.
Vom Baldrian gibt es über 350 Arten, davon gehören ungefähr 10 Arten der Gattung Valerianaceae an.
Eine Venuspflanze wird auch Wotansgerte, Sperrkraut, Therakiaswurz, Wielandwurz genannt.
Im Heilgarten von „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ sät sich der Baldrian selbst aus und
wächst in der Heilerde vom Kompost des Heilgartens wo es ihm gefällt.
Baldrian als Heilpflanze
Regina Hruska: „Baldrian ist eine gute, nervenentspannende Heilpflanze.
Die schöne Staude wird im Heilgarten bis zu einem Meter hoch und wild wachsend finden wir sie auf
Wiesen und in der Nähe von Gebüschen.
Baldrian Arten und ihre Standorte
Der kleine Baldrian, Valeriana dioeca wächst auf sumpfigen Untergrund, seine Blüten sind kleiner.
In den Bergen Österreichs finden sich noch mehrere Arten vom Baldrian.
Sie alle sind auch Bienenfutterpflanzen.

Baldrian in der germanischen Mythologie
Eine germanische Heil- und Zauberpflanze, Räucherpflanze.
Der germanischen Göttin Hertha geweiht.
Diese wird auf der Insel Rügen vermutet, wo es Funde aus germanischer Zeit gibt.
Die Pflanze der Ahnen ist ein Liebeskraut, dem Mutterarchetypus zugeordnet.
Dem Gütigen, dem Fruchtbarkeit spendenden Prinzip.
„Die Wurzel in Wein eingelegt, bringt dir die (oder den), die (den) du haben willst“, so das alte magische Denken.
Bauernfrauen flochten sich zu Walpurgis neben Gundermann und Tausendgüldenkraut einen Kranz aus Baldrian, um den Flug der Hexen besser beobachten zu können.
Man fragt sich nur, was daran interessant gewesen sein könnte?
Baldrian in schamanischer Tradition
Schamanische Rituale, Seminare, Termine, schamanische Beratung, schamanische Ausbildung,
Ausbildung „Spirituelles Heilen – Heilschamanismus“ greifen auf altes, uns nährendes und bereicherndes Heilwissen zurück.
Um in Kontakt mit unserem kulturellen Erbe zu bleiben und Vieles davon ins Hier und Jetzt zu bringen.

Baldrian spirituelle Bedeutung
Er gehört zu den „Neunerlei Kräutern“.
Diese umfassen: Ochsenzunge, Brennnessel, Breitwegerich, Schafgarbe, Eisenkraut, Thymian, Löwenzahn, Sumpfdotterblume, Odermennig.
Wielandswurz in mystischer Überlieferung
Als „Wielandswurz“ ist sie die Pflanze des mächtigen Zauberers, der mit der Wurzel heilte.
Wieland, der Sohn des Meerriesen Wade, lernte
beim Schmied Mimir, gemeinsam mit dem streitlustigen Drachentöter Siegfried.
Er suchte sich eine Lehrstelle bei den Zwergen, wurde der kunstfertigste Schmied, lebte mit den späteren Walküren, den Schwanenjungfrauen. Unter Zwang schmiedete er das Schwert Mimug.
Er entfloh in einem Federkleid.
Die Heilpflanze gehört zu den stark riechenden Kräutern, die jeden bösen Geist,
jede Negativität vertreiben.
Die schamanische Ausbildung erinnert an die Arbeit mit invasiven Energien.
Baldrian räuchern und seine Schutzwirkung
„Baldrian Dost und Dill kann die Hex’ nicht wie sie will“.
Zu diesem Zwecke wurde das getrocknete Kraut und die Wurzel als Räucherwerk verwendet.
Vor allem zur Zeit der Pest stand er in hohem Ansehen. Damals wurde auch Andorn,
Acker – Löwenmaul und die Harze vom Weihrauchbaum von Heilkundigen empfohlen.
Neugeborene wurden in ein Baldrianbad gelegt.

Baldrian Wirkungin der alten Medizin
Nach den mittelalterlichen Ärzten Andromachus, Galen
und arabischen Ärzten gehörte die Baldrianwurzel und
weitere 60 Zutaten, zum Theriak, einem universellen Gegengift bei Seuchen.
Baldrian Wirkung auf die Psyche
In unserem „Stresszeitalter“ wird er, wie die Pflanzenextrakte aus Hopfen Minzen Zitronenmelisse Lavendel und Passionsblume, gerne genommen.
Baldrianwurzel und ihre Heilwirkung
Sie ist auf die Physiologie unseres Körpers abgestimmt.
Als pflanzliches Valium ist sie ein natürliches Sedativum, ein Mittel gegen nervöse Angst- und Erregungszustände, Schlafstörungen und nervöse Herzbeschwerden, wirkt psychisch ausgleichend.
Traditionell wurden bei diesen Zuständen auch Herzgespann Hopfen Lavendel Kuhschelle
Blüten der Linde Beeren vom Weißdorn und Mistel gegeben.
Baldrian Anwendung in der Volksmedizin
Im Frühjahr ausgegrabene Wurzeln verwendete man in den Bergen Österreichs traditionell für
beruhigende Nerven- und Herz – Tees.
Baldrian Verwendung als Herzpflanze
Zählt seit Jahrhunderten zu den Herzpflanzen.
Ins Badewasser wurde bei Schlaflosigkeit ein Abguss mit Thymian, Johanniskraut, Hafer,
Hopfen, Holunder und Zitronenmelisse und der Heilpflanze gegeben.
Dies diente auch zur Abwehr von Krankheiten.

Forschungsprojekte an der Universität Wien geben Hoffnung, dass neben der Valerensäure und ihren Derivaten, die in der Wurzel enthalten sind, weiter angstlösende Wirkstoffe gefunden werden.
Nervenheilpflanze – Wirkung auf Schlaf und Herz
Dieses angstlösende Heilmittel erzeugt im Körper keine Toxine und macht nicht süchtig
Mehr als 800 000 Menschen leiden allein in Österreich an psychischen Beeinträchtigungen wie Schlaflosigkeit, Angst und anderen Erregungszuständen und nehmen über lange Zeiträume Antidepressiva und Tranquillizer mit all ihren Nebenwirkungen.
Kein Pharmakonzern ließ sich die Inhaltsstoffe der Baldrianwurzel patentieren.

Baldrianwurzel sammeln und zubereiten
Er kommt in der Natur vor, mildert den Profit und wird
von vielen Menschen, welche Seminare und Termine in
„Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ wahrnehmen sorgfältig und verantwortungsbewusst gesammelt und zubereitet!
Baldrianwurzel Tee
Immer mehr Menschen greifen zur Selbsthilfe und sammeln die Wurzel des Heilkrauts im September, trocknen und schneiden sie klein und bereiten sich zum Beispiel einen Tee, den sie 3 Mal täglich trinken.
Baldrian Tee Zubereitung
2 – 3 g der Wurzel auf 1 Tasse heißes Wasser.
Weitere Anwendungen finden sich in Tinkturen, Säften aus der Frischpflanze und in Fertigarzneimittel.
Valeriana officinalis im Garten für die eigene Selbstversorgung
Baldrian lässt sich leicht im Garten ansiedeln. Die mehrjährige Pflanze bevorzugt feuchte, humusreiche Böden und sät sich oft selbst aus. Für die Selbstversorgung werden vor allem die Wurzeln im Herbst oder zeitigen Frühjahr geerntet und getrocknet.
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