Johanniskraut

HYPERICUM PERFORATUM

Familie Johanniskrautgewächse, Hypericaceae

Die Lichtpflanze wächst europaweit auf steinigen, trockenen Kalkböden, Wiesen und Waldrändern. Eine genügsame Pflanze. Bekannt sind über 400 Arten, an die 10 wachsen in Europa. Die Mittsommerpflanze „saugt“ Licht an, ist aber gut im Erdreich verwurzelt. Im Heilgarten von „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ sät es sich selbst aus und wächst neben Frauenmantel Zittergras Segge Salbei Jakobsleiter Mariengras Rainfarn Meisterwurz Beinwell Alant Wundklee Zur Zeit der Sommersonnenwende öffnet sie meist ihre Blüten und hat die höchsten Sonnenkräfte gespeichert. Die kleinen, radiär und symmetrisch angelegten Blütenblätter sind wie kleine Sonnenscheiben. Die große Fülle an Lichtkräften zeigt sich an den zahlreichen Staubfäden, die strahlenartig von der Blüte ausgehen.

   Sommersonnenwende im Heilgarten

Getrocknete Blüten und Stengel des „Fuga Dämonium“, das Teufelsflucht bedeutet, verströmen einen würzig harzigen Duft und sind ein bewährtes Räuchermittel. Gepriesen von den Ärzten des Altertums von Plinius dem Älteren (79 n. Chr.) von Dioskurides, (1. Jhdt. n. Chr.), von Galenus (130 – 210 n. Chr.) von Konrad von Megenberg (14. Jahrhundert) Auch in dieser Zeit war das Johanniskraut eine Schutzpflanze. Sie wurde über den Malereien der Gottheiten gehängt, um Schutz zu erbitten. Daher auch der Name Hypericum: griechisch: hyper=über, eikon = Bild.

„Geist kämpft wider Geist“, „Licht kämpft gegen Dunkelheit“. Regina Hruska „Jede Kultur hat ihre Geschichten, Symbole und Mythologeme, in denen dieser Kampf erzählt wird. Man kann alles darüber wissen, aber wenn sie bloße Bilder bleiben, sind sie nutzlos. Sie erhalten erst Sinn, wenn sie im persönlichen Leben zu einer Rückwendung zu sich selbst führen. Wenn sie im Heilen und im Schamanismus zu einer geistigen Grundeinstellung führen, die alles Tötende ablehnt. Jeder erlebt die gegenseitige Bedingtheit von Verwundung und Heilung und braucht Möglichkeiten, die Verwundung zu heilen. Das ist der Weg nach Innen, der nicht getrennt werden kann vom Außen. Kollektive Dunkelheiten überrollen den Planeten. Wir haben es zu tun mit Plastik, Mikroplastik, Nano Müll, mit Agroindustrien und Megaindustrien in jedem Lebensbereich, mit Mainstream Medien die ablenken vom Ökozid, mit Desinformationen, mit dem Verschwinden der Arten, mit hochfrequenten Strahlungen, mit einer Zukunft ohne Wasser und Nahrung, mit Überkonsum, Gentechnik, Radioaktivität, mit Kriegen, mit sozialen Ungerechtigkeiten, mit Klimazerrüttung, um nur einige wenige Bereiche aufzuzählen. In „Licht aus der Jurte Shamnic Centre Vienna“ arbeiten wir, trotz all dieser Schmerzen und sichtbaren Deformationen im Außen für uns selbst und für die Gesamtheit des Lebens, für die vernetzten Lebenssyteme und für alle Lebewesen. Alle Seminare Termine Einzelberatung und Kontakt (e) sind von dieser inneren Haltung, nach der sich meine schamanische Arbeit richtet, geprägt.“

Im Mittelalter ein wichtiges Beschrei- und Berufskraut, bei Teufels- und Hexenaustreibungen in Verwendung, wie Beinwell Hollunder Brennessel Ziest Beifuss Baldrian Schafgarbe Wurmfarn Andorn Mistel von der Linde Weinraute Diese Schutzpflanze sollte/soll vor negativen äußeren Einflüssen, die zur Besessenheit und zu Besetzungen führen, schützen. In der Geisteshaltung unserer Ahnen hatte die Sonne die Macht, alles Negative zu bannen. Das leuchtende Kraut galt und gilt in dieser Gesinnung als Besonders heil- und zauberkräftig. Das rote Blut, der rote Saft, der beim Zerdrücken aus der Blüte quillt, wurde mit dem Blute Christi assoziiert und war Luzifer besonders zuwider!

Theophrast von Hohenheim, Paracelsus (1493 – 1541) empfahl in seinem 1525 entstandenem Buch „Von den natürlichen Dingen“ das Kraut bei „Phantasmata“, krankhaften, bedrohlichen Bilder, die den Menschen quälen. Er war überzeugt, das Licht der Pflanze werde diese stoppen. Er empfahl auch das Hartheu als Amulett zu tragen. Johanniskraut ist seit jeher eine Abschirmpflanze gegen negative kosmische Strahlung.

   

Besonders kräftig ist das Kraut, wenn es wie hier von Regina Hruska am Johannistag, 24. Juni gesammelt wird. In Österreich gab man das an diesem Tag gesammelte Kraut auch dem Vieh.

Heilwirkungen: Inhaltsstoffe: Ätherische Öle, Glykoside, Flavone, Pektin, Cholin, Stearin, Hyperforin und viel Andere. Seit über 2000 Jahren als Heilpflanze in Verwendung und heute von der Schulmedizin optimal erforscht. Die im Handel erhältlichen Produkte haben sich durchgesetzt bei Angststörungen, Unruhe, leichten Depressionen, Trübsinn, Schwermut, Migräne… .

Bei: Wundheilung, Verbrennungen 1. Grades, Narben, Rheumatischen Erkrankungen, zur Steigerung der Leberfunktion. In der Homöopathie: bei Psychosen, funktionellen Depressionen, bei manisch – depressiven Zuständen.

Gegenanzeigen: Fragen sie ihren Arzt!

In Zeiten von Überbeanspruchung hebt sich mit dem Kraut das Wohlbefinden, entspannt und öffnet die Sinne zum Licht.

Tee: Vielleicht der wichtigste Heiltee der Gegenwart.

2TL des Krautes mit 1 Tasse kochendem Wasser übergießen, 10 Min. stehen lassen, abseihen. Die stimmungsaufhellende Wirkung tritt nach 4 – 6 Wochen ein. Kräuteröl: Frisch gepflückte Blüten in Pflanzenöl (kalt gepresstes Olivenöl oder Distelöl) geben und an einem sonnigen Platz 4 – 6 Wochen stehen lassen. Abseihen und das Öl in einer dunklen Flasche bis zum Gebrauch aufbewahren. Übung: Beobachte die goldgelbe Sonnenpflanze, nimm sie wahr und speichere sie in deinen Erinnerungen. Du hast in der dunklen Jahreszeit einen Schatz, den du innerlich jederzeit ausbreiten kannst. Diese Bilder bringen dir Licht in deine Seele. 

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