Linde

Die Linde ist ein beliebter Baum.
Tilia, Familie, Malvengewächse Malvaceae

Linde – Baum der Gemeinschaft und Heilpflanze Europas

Linde – Baum der Gemeinschaft und Heilpflanze Europas

Die Linde gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Bäumen Europas. Seit Jahrhunderten steht sie für Schutz, Gemeinschaft und Heilung und war in vielen Dörfern Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens.

Die Linde ist in Europa ein sehr beliebter Baum.
Die Winterlinde, Tilla cordata wird bis zu 30 Meter hoch, ihre eher breiten Blätter sind herzförmig.
Ihre kleinen runden Früchte sind leicht kantig.
Die Sommerlinde, Tilla platyphyllos wird höher als die Winterlinde und ihre herzförmigen Blätter
werden bis 12 cm lang.

Linde im Verbund der europäischen Waldlandschaft

Linden wachsen häufig gemeinsam mit Eiche, Buche, Ahorn, Esche und Haselstrauch. In lichten Mischwäldern, an Waldrändern und in alten Kulturlandschaften prägen sie seit Jahrhunderten das Bild der europäischen Wälder.

Linde im Heilgarten des Schamanenzentrums

Der Lindenbaum im Heilgarten im Schamanenzentrum Wien hat noch nicht seine volle Größe erreicht.
Er steht neben Holunde,r Haselstrauch, Akazie, Eiche, Buche, Eibe, Weide, Weißdorn und Schlehe.

Winterlinde als Nahrungsquelle für Bienen

Doch er ist auch in seinen jungen Jahren eine ergiebige Nahrungsquelle für Hummeln,
Bienen und Insekten.

Lindenblätter als Nahrung und alte Bauernpraxis

Bauern schnitten in früherer Zeit die Linde oder die Esche jährlich zurück.
Mit dem heilsamen Rückschritt fütterten sie die Tiere
Bis in die Jungsteinzeit (4300 vor Christus) zurück reicht diese Art der Fütterung.
Blätter des Lindenbaumes sind auch für den Menschen bekömmlich.

Wenn Menschen in „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ Termine und schamanische Beratung buchen oder über andere Medien Kontakt aufnehmen, gehen sie auf ihrem Weg in das
Schamanenzentrum Wien am kleinen Lindenbaum vorbei.

Die Linde ist ein Familienbaum
Herzförmige Blätter des Lindenbaumes

Kraftbaum Linde in Mythologie und Tradition

Ein Baum der Sanftmut, der Geborgenheit und Milde, ein lindernder Baum.
I
m nordeuropäischen und slawischen Raum galt der Lindenbaum als heilig und war ein Zentrum des gesellschaftlichen Lebens.

Bis heute gilt er als Familienbaum und bei der Geburt eines Kindes wird noch mancherorts ein Herzbaum gepflanzt.

Linde in der germanischen Mythologie

Der Baum der Geborgenheit hat herzförmige, leicht duftende Blätter und Blütenstände. Eine „Herzpflanze“
Die germanische Mythologie berichtet, daß sie der Göttin Freya, die auch die Göttin der Liebe
genannt wurde geweiht war.

Linde Bedeutung bei den Kelten

In den Druidenmysterien war sie eine Stätte der Gerichtsbarkeit.
Der Baum der Milde gleicht von ihren Schutzqualitäten dem Holunder sie ist dem Menschen gut gesinnt.
Nur ein Mal wird berichtet, dass sie ihren Schutz versagt.
Im Nibelungenlied, verhindert 1 Lindenblatt den Schutz Sigfrieds.

Die Linde in der antiken Mythologie

Im antiken Griechenland erzählt die Sage, dass die Nymphe Philyras, Tochter des Okeanos auf einer Insel lebte und sich mit Kronos, dem Vater des Zeus vereinigte.
Reha, seine Frau überraschte die Beiden und Kronos flüchtete und galoppierte mit seinem Pferd davon.
Philyra gebar einen Sohn, halb Mensch, halb Pferd – einen Zentauren.
Sie schämte sich, lief zu ihrem Vater und wurde in eine Linde verwandelt.
Der Zentaur war Cheiron, berühmter Gelehrter, Arzt und Prophet.

Linde spirituelle Bedeutung

Regina Hruska: „In manchen der Seminare der Ausbildung „Spirituelles Heilen – Heilschamanismus“ oder in der schamanischen Ausbildung erzähle ich vom Heilwissen des Chiron, der Asklepios
seine Geheimnisse mitteilte“.

Die Linde ist ein Heil- und Schutzbaum.
Blüten der Linde – Nahrung für Bienen

Lebensbaum Linde und ihre Heilwirkung

Als Heilbaum und als Schutzbaum steht die Linde bis heute in hohem Ansehen.
Ihre Blüten sollen kurz nach dem Aufblühen gesammelt und getrocknet werden.

Sie enthalten ätherisches Öl, Pflanzenschleim Flavonoide Hesperidin Cumarinfraxinit Vanillin.

Sie wirken nervenstärkend, krampflösend, schweißtreibend, harntreibend, leicht adstringierend.

Lindenblütentee und traditionelle Anwendungen

Die Blüten spenden den Tee, der bei Erkältungen, Fieber und Husten hilft.

Unterstützen bei nervlichen Anspannungen die Migräne auslösen gemeinsam mit Hopfen.

Sie unterstützen bei hohen Blutdruck, als Tee oft gemeinsam mit Weißdorn und Mistel Bei fiebrigen Erkältungen gemeinsam mit Holunder.
Gute Heilpflanzen für den Kreislauf sind: Lindenblüten, Ginster, Ingwer, Löwenzahn, Mistel, Paprika, Rosskastanie, Schafgarbe, Weißdorn.
Gute Heilpflanzen für die Nerven sind auch: Herzgespann, Hopfen, Kuhschelle, Zitronenmelisse, Hafer, Eisenkraut.
Gute Heilpflanzen bei Husten sind auch, Öle von Kiefer und Eukalyptus.

Lindenblütentee bei Erkältungen

Gleiche Mischung von Lindenblüten Salbei, Thymian und die Blüten vom Holunder.
Traditionell war der Saft aus der Linde ein gutes Haarwuchsmittel

Lindenholzkohle und alte Anwendungen

Aus der Kohle, die nach dem Verbrennen von den Ästen der Linde übrig blieb gewann man
die Kohle fürs Zeichnen.

Lindenblüten sind Nektarquelle für Bienen.
Duftende Lindenblüten im Sommer

Lindenholz als Handwerksmaterial

Ihr leichtes Holz wird für den Klavier- und Orgelbau verwendet, sie gibt gutes Schnitzholz, Material für Flechtwerk und Stricke.

Linde als Symbolbaum der Kultur

Im mittelbayrischen Ried entdeckte ich eine Sommerlinde
(Tilia platyphyllos) die seit hundert Jahren den Namen „Wolframslinde“ trägt.
Als Erinnerung an Wolfram von Eschenbach, der die Urform des Parzifals wieder ins europäische Bewusstsein brachte.

Linde Symbolik und Tanzlinden

Sie gab es in ganz Europa. Viele diese Bäume erhielten einen Stufenschnitt, damit die hölzernen Musikinstrumente an ihr aufgehängt werden konnten.
Dort trafen sich die Menschen, musizierten, tanzten und sangen.

In den heidnischen Baumkulten war es üblich, sich unter dem Dorfbaum zu drehen.
Man denke an den Maibaum, der noch in vielen Städten und Dörfern steht,
fein geschmückt mit Kränzen und Bändern.
Der Brauch der Tanzlinden ist leider verschwunden. Die Plätze machten Parkplätzen und Straßen Platz.

Linde und Selbstversorgung

Die Linde war über Jahrhunderte auch ein Baum der Selbstversorgung. Ihre jungen Blätter konnten als Nahrung verwendet werden, aus den Blüten wurde heilkräftiger Tee bereitet und die Bienen sammelten an den Lindenblüten den wertvollen Lindenhonig. Auch das Holz und die Bastfasern der Linde fanden vielfältige Anwendungen im Alltag der Menschen.

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