Weide

Weiden wachsen an feuchten Standorten
Salix Caprea, Familie Weidengewächse Salicaceae

Weide Bedeutung spirituell – Mythologie,
Heilwirkung und Symbolik

Die Weide Bedeutung spirituell ist seit Jahrtausenden tief im kollektiven Bewusstsein der Menschheit verankert. Als Baum des Wassers, des Mondes und des Weiblichen verbindet die Weide Fruchtbarkeit, Heilung und das Unbewusste. In Mythologie, Volksglauben und Heilkunde gilt sie als mächtiger Kraftbaum, der zwischen den Welten vermittelt.

Weide Bedeutung spirituell und ihre botanischen Merkmale

Sie besitzt stets ungelappte Blätter auf kurzen Stielen und trägt ihre Blüten in kätzchenartigen Trauben. Trotz ihrer Ähnlichkeit zum Palmkätzchenbaum unterscheidet sie sich deutlich durch ihre Wuchsform und ökologische Anpassung.
Weiden besiedeln vor allem die nördlichen Zonen und wachsen bis weit in die Polarregionen hinein.

Weide Standort – Wasser, Licht und Feuchtigkeit

Die Bäume wachsen bevorzugt an Bachufern, in Flussauen, an Waldrändern, in feuchten Niederungen, wie die Esche.
Die Weide steht in enger Verbindung zu Bäumen wie Erle, Birke und Pappel, die gemeinsam die Landschaften entlang von Wasserläufen prägen.

Weide im Übergang zwischen Wasser und Land

Sie benötigen viel Licht und Feuchtigkeit und stehen sinnbildlich für den Kreislauf des Lebens.
Ihre Nähe zum Wasser verstärkt die spirituelle Bedeutung der Weide als Baum des Unterbewussten.

Die Weide braucht feuchte Standorte.
Blühende Weide im Frühling

Weidenkätzchen Bedeutung spirituell und für Bienen

Sie blüht sehr früh im Jahr und ist damit eine der wichtigsten Nahrungsquellen für Bienen.
Die zweihäusigen Blüten stehen für das Gleichgewicht von weiblicher und männlicher Energie.
Besonders die Weidenkätzchen symbolisieren: Neubeginn, Fruchtbarkeit, spirituelles Erwachen.

Weide Bedeutung spirituell in Mythologie
und Götterwelt

Die zweigestaltige Göttin Persephone/Kore besaß einen Hain aus Weiden und der Pappel. Auch Hekate, Göttin der Magie und der Schwellen, war der Weidenhain geweiht – ein Ort zwischen Leben und Tod.

Weide im Mittelalter

Im Mittelalter galt sie als Hexenbaum. Hexenzepter und Besen wurden aus Weidenholz gefertigt, und man glaubte, dass der Baum Zugang zu verborgenen Welten ermögliche.
Wo sie wuchs, waren schauerliche Plätze an denen sich unheimliche Gestalten herumtrieben.
Verbrecher wurden gerne an Weidenbäumen aufgehängt.
Alle Lebewesen mieden den Baum, außer dem schlauen Kuckuck, der sich in ihm sicher fühlte.
So ein Baum konnte nur im Mittelpunkt magischer Bräuche stehen.
Man legte geweihte Palmzweige in Form eines Drudenfußes zu ihren Wurzeln.

Der Weidenbaum ist ein mythologischer Baum.
Weidenblätter sind Futter für Tiere

Weide Bedeutung spirituell bei den Kelten

Bei den Kelten stand sie für: Stärke, Harmonie, Gerechtigkeit.
Der Stab der Rechtsprechung wurde traditionell aus Weidenholz gefertigt, seltener aus Zweigen vom Haselstrauch und Eberesche.
Ein Zeichen für Ausgleich und Weisheit.

Weide als Heilbaum – spirituelle und
medizinische Kraft

Die Weide Bedeutung spirituell ist eng mit ihrer Heilwirkung verbunden. Schon in der Antike war bekannt, dass Weidenrinde: fiebersenkend, schmerzlindernd, entzündungshemmend wirkt.

Der Wirkstoff Salicin führte später zur Entwicklung von Aspirin. In der Volksmedizin übertrug man Krankheiten symbolisch auf den Baum, um Heilung zu erlangen.
Eine ähnliche Wirkung finden wir im Mädesüß

Wasser Symbolik – Mond, Weiblichkeit und Unbewusstes

Sie ist ein Baum des Wassers und atmet im Rhythmus des Mondes. Sie steht für: das mütterliche Prinzip, für Intuition und Hellsicht, für emotionale Tiefe. Ihre Energie ist kühl, feucht und stark durchlichtet. Ein Spiegel innerer Prozesse.

Die Weide ist ein Bienenbaum
Weidenrinde save the bees

Spirituelle Bedeutung im Buddhismus
und Schamanismus

Im Buddhismus werden Weidenzweige bei Regenritualen verwendet.
In China symbolisiert die Weide weibliche Anmut, während sie in Europa oft mit verlorener Liebe assoziiert wird.
Auch im Schamanismus gilt sie als Regen- und Heilbaum, der zwischen den Welten vermittelt.

Weide als Kraftbaum der Heilung

Die Weide vereint Wasser, Mond, Heilung und Transformation. Als weiblicher Kraftbaum, wie Holunder, Linde und Apfelbaum, begleitet sie Menschen seit Jahrtausenden in Ritualen, Mythen und der Naturmedizin.
Sanft, tiefgründig und zugleich von großer Stärke.

Weidenzweige sind Flechtmaterial.
Weidenzweige bieten Kröten Unterschlupf

Weiden Arten

Salweiden, Salix Capera und Korbweiden, Salix Viminalis dienten als Flechtwerk und zum Hausbau.
Weidenholz ist ein Material von Harfen, die älteste Harfe aus dem 12. Jahrhundert ist aus einem einzigen Stück gearbeitet.

Weide Wünschelrute

Für die Herstellung von Wünschelruten war/ist sie von allergrößter Bedeutung.

Die Weide ist ein Mondbaum.
Kraftbaum Weide wie Hänge – Birke

Weide Wasser

Sie liebt wässrige Plätze und wird dem Unbewussten zugeordnet.

Wasser steht ja auch für den Kreislauf des Lebens, in ihm ruht Fruchtbarkeit – löst aber auch Furcht aus – sich im großen Ozean zu verlieren.

Bald werden wir diese mythischen Bilder des Elementes vergessen können, wenn wir das Problem von Plastik im Wasser nicht lösen!

Das Kühl – Feuchte, das stark Durchleuchtete drückt der Baum aus.
Sie atmet mit den Gezeiten des Mondes mit Ebbe und Flut der Gewässer von Gaia, dem mütterlichen Prinzip.

 

Weiden wurzeln im Wasser
Salix album neben Iris

Heilpflanzen entzündungshemmende Wirkung

Mädesüß · Dost · Goldrute · Klee (Fieberklee) · Zitronenmelisse · Myrte · Ysop · Johanniskraut · Krokus · Safran · Andorn · Meisterwurz · Alant · Lungenkraut · Ingwer · Kardamon · Malve · Holunder · Silberdistel · Schafgarbe · Engelwurz · Odermennig · Rinde der Eiche · Thymian · Kamille.

Die Weide lehrt uns Beweglichkeit, Anpassung und die Kraft, im Fluss des Lebens verwurzelt zu bleiben.

Weide in der Selbstversorgung

Rinde, Zweige und Blätter finden seit jeher Verwendung. Die biegsamen Ruten dienen zum Flechten, während die Rinde traditionell für Tees und Anwendungen genutzt wird.

Schamanische Ausbildung:     Kontakt   

Newsletter