Granatapfelbaum

Der Granatapfelbaum ist ein Klimabaum
Punica granatum, Familie, Weiderichgewächse, Lythraceae

Granatapfelbaum – Früchte der Erkenntnis in
einer Zeit des Vergessens

Granatapfelbaum im Zauberspiegel – Erkenntnis in unserer Zeit

Der Granatapfelbaum zeigt uns die Spannungen unserer Zeit: Erderwärmung, Trockenheit und den fortschreitenden Zerfall vieler natürlicher Lebensgrundlagen. Das steht in krassem Widerspruch zu seiner Geschichte als heiliger Baum der Fülle, Erkenntnis und Fruchtbarkeit.

Ein kurzer Blick in die Gegenwart zeigt uns den Verlust eines Wissens, aus dem zunehmend Gewissenslosigkeit entsteht. Menschen wurden Himmel und Erde untreu. Daraus folgen Vergesslichkeit, Blindheit und Ablenkung. Feuer und Glut führen nicht zu einem notwendigen Umdenken, die bisherigen Bemühungen sind nicht ausreichend.

Die Minderheit, die nicht an Gleichgültigkeit leidet, holt sich Unterstützung in den breiten Ahnenfeldern, in denen auch der Granatapfelbaum gepflanzt wurde. In kleinen Kreisen wird die Kraft neuer Gedanken geboren. Herzen beginnen zu denken und zu schauen. Selbstbesinnung öffnet die Brücke zum Weisheits- und Tatenweg, zur Verbundenheit, in der die Geflechte des Lebens wieder verbunden werden.

Der Granatapfelbaum stammt aus Zentralasien
Die Blüte des Granatapfelbaums – Beginn einer Reise von der Blüte zur Frucht der Erkenntnis

Granatapfelbaum – Baum der Erkenntnis und Fülle

Der Granatapfelbaum wird zunehmend auch in unseren nördlichen Breiten gepflanzt. Er stammt ursprünglich aus Zentralasien, häufig wird auch Persien als sein Ursprungsgebiet genannt.
Heute wird der Granatapfel vor allem in West- und Zentralasien sowie im Nahen und Mittleren Osten kultiviert. Die Erntezeit reicht von September bis Dezember.
Seit Jahrtausenden gilt er als heiliger Baum und Symbolträger, als Ursymbol und heiliges Sinnbild für Leben, Fruchtbarkeit und spirituelle Erkenntnis.
Im Heilgarten von Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna wird der mythologische Baum als Kübelpflanze kultiviert. Er steht dort in Nachbarschaft zu Feigenbaum, Lorbeer, Olivenbaum, Myrte und der Königin der Nacht – Pflanzen mit ebenso starker symbolischer und spiritueller Bedeutung.

Der Granatapfelbaum wird im Alten Testament erwähnt
Unreifer Granatapfel im Sommer – ein Zeichen dafür, dass Erkenntnis Zeit zum Reifen braucht

Der Granatapfelbaum im Alten Testament und
in den Büchern Mose

Bereits in vorchristlichen Jahrhunderten pflanzten unsere Ahnen Granatapfelbäume als Kultbäume an heiligen Stätten.
Es gilt als sehr wahrscheinlich, dass der im Alten Testament erwähnte „Baum der Erkenntnis“ kein Apfelbaum, sondern ein Granatapfelbaum war. Der Apfel taucht in den ursprünglichen Texten nicht eindeutig auf, während der Granatapfel vielfach symbolisch erwähnt wird.
Die Texte des Alten Testaments wurden über viele Jahrhunderte überliefert.
Der Pentateuch, die fünf Bücher Mose, wurde etwa um
440 v. Chr. schriftlich fixiert.
Biblische Stellen mit Bezug zum Granatapfel finden sich unter anderem im 2. Buch Mose (28,33f.), im 1. Buch der Könige (7,18), im 1. Buch Samuel (14,2), bei Prophet Joel (1,12) und bei Haggai (2,19).

Mythologie des Granatapfels
Im Inneren des Granatapfels offenbart sich die verborgene Ordnung der Fülle und des Lebens

Granatapfelbaum in Mythologie und antiken Mysterien

In der griechischen Mythologie erzählt die Sage, dass die Göttin Aphrodite, deren Ursprünge im Orient liegen, diese Bäume besonders liebte. Einer Überlieferung zufolge pflanzte sie als Weihegabe den Baum in ihrem Heiligtum auf Zypern.

Auch Dionysos, Gott des Lebens, der Ekstase und der Fruchtbarkeit, schätzte die Früchte des Baumes der Erkenntnis sehr.

Der Granatapfel erscheint in den antiken Mysterien als Sinnbild der Fülle, der Lebensfreude und der schöpferischen Kraft. Seine zahlreichen Kerne stehen für die Vielfalt des Lebens und die unerschöpflichen Möglichkeiten menschlicher Entwicklung.

Symbolik des Granatapfels
Reifer Granatapfel – heilige Frucht der Fülle und Symbol für Leben, Fruchtbarkeit und Erkenntnis

Granatapfelbaum – Symbolik und
spirituelle Bedeutung

Der Granatapfel ist seit jeher ein starkes Symbol für Leben, Fruchtbarkeit, Fülle und Erneuerung. Seine vielen Kerne stehen für Vielfalt, Potenzial und die Verbindung zwischen sichtbarer und unsichtbarer Welt.

Der Granatapfel in schamanischer Praxis

Regina Hruska: „Der Granatapfel ist eine heilige Gabe für den heilsamen Kontakt mit der Geisterwelt.“

Teilnehmer der Seminare und Menschen, die Termine oder schamanische Beratung in „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ und in der „Shamanic Clinic Europe“ in Anspruch nehmen, bringen den Granatapfel als Opfergabe dar – als Symbol der Fruchtbarkeit und für den heilsamen Kontakt mit hilfreichen Geistern.

Granatapfelkerne sind gesund
Granatapfelkerne – aromatische Früchte der Erkenntnis zwischen Genuss, Heilkraft und Tradition

Granatapfel Heilkraft und Verwendung

Granatapfelbaum – Früchte, Kerne und Fruchtfleisch

Die Früchte der Fülle sind sehr schmackhaft und werden auch in unserer Küche vielseitig verwendet.
Die Kerne dienen unter anderem als Ersatz für Rosinen oder als aromatische Zutat in süßen und herzhaften Speisen.

Grenadine – Sirup aus der Frucht des Granatapfels

Aus den Früchten wird der bekannte Sirup Grenadine gewonnen, eine beliebte Beigabe zu Getränken und Cocktails. Die Schale wurde früher als Abführmittel verwendet – hier ist ein achtsamer Umgang notwendig.

Blätter und Schale des Granatapfelbaums

Auch die Blätter fanden in traditionellen Anwendungen Beachtung, insbesondere in der Volksheilkunde früherer Kulturen.

Der Granatapfelbaum erinnert uns daran, dass wahre Fülle aus dem Inneren wächst – aus der Verbindung von Leben, Wandlung und der stillen Weisheit, die in allem Lebendigen verborgen liegt.
Vielleicht beginnt Erkenntnis dort, wo Herzen wieder denken und schauen lernen und die Geflechte des Lebens neu miteinander verbinden.

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