Der Heil- und Kraftgarten rund um Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna

Im heutigen Heilgarten rund um das Seminarzentrum erfreuten sich vor 20 Jahren zwei Ziegen am saftigen Gras, das hier wuchs. Ein Bauer gab ihnen Herberge, da sie aus bürokratischen Gründen nicht bleiben durften.
Wir legten den Heilgarten an in dem Wissen, dass jede einzelne Zelle des menschlichen Körpers mit der Natur verbunden ist und diese Verbindung in der ablenkungsorientierten, hyperindividuellen Gesellschaft verloren geht. Heute hat die Menschheit die unheilvolle Schwelle bereits überschritten.

Wir hören den Ruf der Erde im Shamanic Centre Vienna

Es ist jetzt unser aller Aufgabe geworden uns daran zu erinnern, dass wir von der Natur abhängig sind. Wir kommen aus der Erde, kehren in sie zurück und sind gleichzeitig spirituelle Wesen, die eine kurze Zeit auf dieser Erde verbringen.
Als Menschheit schießen wir global über die komplexen Systeme der Erde hinaus, dogmatisch dominierte Religionen haben gegen die Zerstörung der Erde wenig anzubieten, wissenschaftlicher Materialismus ist begrenzt, Regenten der Erde sind globale Unternehmenskooperationen.

Ist es noch möglich die Erinnerung an die Heiligkeit der Natur im Menschen zu wecken?

Wir glauben Ja, wir glauben dass die Heiligkeit der Samen, der Blüten, Früchte, Bäume, der Erdboden, das Wasser, die Luft und die Tierwelt in unsere DNA eingeschrieben ist. Die Gemeinschaft des Menschen mit der Natur, als heilige Gemeinschaft, als Urquelle des Schamanismus und dessen Rückeroberung. Das schließt die Liebe zum Wissen, zur Weisheit, zu unterschiedlichen Traditionen menschlicher Spezies, die demütige
Wiederverbindung mit den Mysterien mit ein.

Wer die Natur ignoriert und missbraucht wird kalt, entfremdet, unverschämt, grob und böse und  spätestens wenn die Vorräte der Erde zu Ende gehen arm.

Heilgarten

Die Beschreibungen und die Anzahl der Pflanzen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Das Wissen um spirituelle – schamanische Heilkunde ist in Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna ein eigener Bereich und wir laden sie auf unsere Seiten Seminare und Termine herzlich ein.

Der Heil- und Kraftgarten rund um „Licht aus der Jurte“ in Wien – Hietzing   

 

 

HEILIGE BÄUME & HEILENDE PFLANZEN

 

 

Der Jurtengarten – ein Zeichen gegen Naturzerstörung

Dieser Garten wurde angesichts der Bedrängnisin dem Erde und Mensch sich befinden, zu einer Rebellion des Herzens, zum Erwachen eines Bewusstseins welches uns allen innewohnt.

Er ist eine der Botschaften aus dem tiefen Bedürfnis heraus, dem giftig gewordenen menschlichen Denken etwas entgegenzusetzen und selbst auferlegte Beschränkungen zu überwinden.

Er steht gegen ein System welches wir nicht kontrollieren können, gegen die Abtrennung von der natürlichen Welt, gegen einen Krieg der Mutter Erde verdirbt, vergiftet und tötet.

Er ist eine Antwort auf ihren Ruf, die Präsenz in unseren Herzen, unserer Seele, unserem Verstand und in unseren Händen zu verstärken.

Er steht gegen die Ignoranz des Lebens, gegen die Kluft zwischen Geist und Materie, für seelische Kraft, die wir Menschen in Krisenzeiten brauchen.

Er steht gegen Kargheit und für ein tiefes Staunen, für eine Welt der Wunder, für die Notwendigkeit zur Wiedererlangung unserer natürlichen Spiritualität, für die Verbindung zu einer tieferen Wahrheit.

Er steht gegen die Versteigerung der Natur, gegen industrielle Raubtiere, konkurrierende Nationen, Chaos, Konflikt, Krankheit und Leid. Für ein wissenschaftliches Modell, dass wieder mit Geist erfüllt ist und für Blicke hinter die Dualität Gottes. Für ein schöpferisches Potential, dass sich von begrenzenden menschlichen Spielen und Identitäten befreit.

Er steht gegen den Traum eines grenzenlos ausbaubaren Planeten und für die Zusammengehörigkeit von Schöpfung und ihren vielen Bewohnern. Für unsere Verwurzelung und für das Wissen, dass wir alle Teil eines lebendigen Kosmos sind.

Er steht für die Schönheit von Mutter Erde, für eine Verbundenheit aus der heraus Liebe geboren werden kann. Wo wir in der Vielfalt, im Klang der Hoffnung, eine uns innewohnende Einheit wahrnehmen können.

Die Erde ermöglicht uns vorübergehend hier zu sein, all ihre Fülle und Schönheit zu erleben.

Tue das Beste was du kannst, aber tue es!

 
Mythologie der Bäume

Mythologien sind eine ehrliche innere Landkarte. Ein Mythos führt uns zum Baum, zum Lebensbaum, zum Weltenbaum.

Er ist der Ursprung der Schöpfung, Ernährer aller Wesen, Vater/Mutter für alle. Ein Same ist der absolute Anfang, der zur senkrechten Linie wächst, zur Weltenachse, der ewige Mittelpunkt der Schöpfung, Urquelle aller Fruchtbarkeit. Seine horizontalen Ausweitungen zeugen von seiner Fruchtbarkeit.

Lebensbaum

Der nördliche Lebensbaum, der Weltenbaum Yggdrasil

Wir nehmen an, sie umfasste nicht drei sondern neun Welten, ein Gewebe, das trotz der festgesetzten Zahl weitaus vielschichtiger ist. In ihrer Krone wohnen die Tiere, in ihren Wurzeln, die in die verschiedenen Welten ragten, die Quelle der Schöpfung. Diese wurde unter anderem als Kessel der Inspiration, als Urdbrunnen der vielwissenden Frauen, der 3fältigen Göttin gesehen. Ein schönes mythisches Bild: 12 männliche und 12 weibliche Erzengel, welche die Energien des Universums lenken treffen sich mit der fachen Göttin an der Quelle der Schöpfung, am Weltenbaum. Yggrasil wurde nie bildlich dargestellt, wir finden sie nur im veränderten Bewusstseinszustand.

Der Baum der Nationen, Irminsul

Ein universaler Pfahl, die Säule aller Menschen, aller Völker. Ein Schlüsselsymbol, sie vereinte alle Bäume. Dadurch war es verschiedenen Clans und Sippen möglich, die Bäume unterschiedlich zu nutzen und sie mit geheimen Lehren, Ritualen und Liedern zu umgeben.

Schamanen und Heiler waren durch alle Zeiten hindurch Baum- und Waldwissende. Nach oft 20jähriger Ausbildung (es genügten nicht einige wenige Kurse, so wie heute üblich) waren sie Weissager, Wandler, Barden, Dichter, Trancekundige, vom Göttlichen Inspirierte.

Ihre Sprache war nicht psychologisch, sondern mythisch!

Weltenbaum

Ein zeitloses Symbol, das alle sichtbaren und unsichtbaren Dimensionen im Universum umfasst. Eine Einheit, ein Gewebe des Lebens. Mystiker, Seher und Künstler aller Kulturen und Zeiten haben ihn geschaut und beschrieben. Bis heute gibt es die unterschiedlichsten Formen der Baumverehrung und das heilkundliche Wissen über sie.

Sein Mythos ist eng verbunden mit den Schöpfungsmythen, seine Macht mit dem Männlichen und Weiblichen, zusammen tanzen sie den Tanz des Lebens in den Jahreszeiten.

 

Der Baum im Christentum

Auch am Ölberg gab es den heiligen Hain, in dem Olivenbäume wuchsen. Ein Bild aus dem Neuen Testament, Johannes 5:15, gedeutet: Ich bin der Weinstock (Baum) ihr seid die Reben ( der Zweig, fruchtbar und inspiriert). Ein machtvolles Bild des Friedens, doch durchgesetzt hat sich ein Spruch aus dem Alte Testament: „ .. macht euch die Erde untertan…“ Die planetarische Tragödie war entfacht und hält bis heute an! 

Bäume wurden mundtot gemacht! Wir träumen den falschen Traum!

Im tibetischen Rad des Lebens werden unterschiedliche Daseinsbereiche dargestellt: die Schlange, der Hahn, das Schwein. Sie stehen für Verblendung, Gier und Aversion. Im Achsennagel können wir das Konzept des Selbst, das wir fördern können und müssen erkennen.

Erschaffen wir neue Träume!