Im Heil- und Kraftgarten, der Stadt und Natur verbindet, erleben die Menschen die elementaren Kräfte der Erde, die geistigenEnergiefelder des Universums und die Synthese, die Verbindungen schafft zur Quelle, die Lebenskräfte stärkt.

Das alte Mütterlein, dass im Sommer Kamille, Schafgarbe, Hollunder und dgl. nach Hause trägt, wie es zuvor Mutter und Großmutter auch getan; der Holzmacher, der ein Büschel Wacholder vom Tannenwalde heimbrachte; die Kräuterfrau unserer Alpen, die Enzianwurzeln grub und Beeren sammelte, der Kräutermann, der auf steilen Berghalden seine Kräuterbüchse füllte.Alle die den Segen Gottes in der Heilkraft und im Heilwert der Pflanzen und Bäume erkannten, die angebunden an die universale Intelligenz das Netz des Lebens fürsorglich pflegten.

Der Heil- und Kraftgarten rund um „Licht aus der Jurte“ in Wien – Hietzing   

 

 

HEILIGE BÄUME & HEILENDE PFLANZEN

 

In dieser Welt leben wir derzeit nicht und in jedem, der aufmerksam ist, ruft der Zustand der Welt zumindest Sorge hervor.

Wie reagieren wir auf solche Krisen?

Der Jurtengarten:

Dieser Garten wurde angesichts der Bedrängnisin dem Erde und Mensch sich befinden, zu einer Rebellion des Herzens, zum Erwachen eines Bewusstseins welches uns allen innewohnt.

Er ist eine der Botschaften aus dem tiefen Bedürfnis heraus, dem giftig gewordenen menschlichen Denken etwas entgegenzusetzen und selbst auferlegte Beschränkungen zu überwinden.

Er steht gegen ein System welches wir nicht kontrollieren können, gegen die Abtrennung von der natürlichen Welt, gegen einen Krieg der Mutter Erde verdirbt, vergiftet und tötet.

Er ist eine Antwort auf ihren Ruf, die Präsenz in unseren Herzen, unserer Seele, unserem Verstand und in unseren Händen zu verstärken.

Er steht gegen die Ignoranz des Lebens, gegen die Kluft zwischen Geist und Materie, für seelische Kraft, die wir Menschen in Krisenzeiten brauchen.

Er steht gegen Kargheit und für ein tiefes Staunen, für eine Welt der Wunder, für die Notwendigkeit zur Wiedererlangung unserer natürlichen Spiritualität, für die Verbindung zu einer tieferen Wahrheit.

Er steht gegen die Versteigerung der Natur, gegen industrielle Raubtiere, konkurrierende Nationen, Chaos, Konflikt, Krankheit und Leid. Für ein wissenschaftliches Modell, dass wieder mit Geist erfüllt ist und für Blicke hinter die Dualität Gottes. Für ein schöpferisches Potential, dass sich von begrenzenden menschlichen Spielen und Identitäten befreit.

Er steht gegen den Traum eines grenzenlos ausbaubaren Planeten und für die Zusammengehörigkeit von Schöpfung und ihren vielen Bewohnern. Für unsere Verwurzelung und für das Wissen, dass wir alle Teil eines lebendigen Kosmos sind.

Er steht für die Schönheit von Mutter Erde, für eine Verbundenheit aus der heraus Liebe geboren werden kann. Wo wir in der Vielfalt, im Klang der Hoffnung, eine uns innewohnende Einheit wahrnehmen können.

Die Erde ermöglicht uns vorübergehend hier zu sein, all ihre Fülle und Schönheit zu erleben.

Tue das Beste was du kannst, aber tue es!

 
Mythologie der Bäume

Mythologien sind eine ehrliche innere Landkarte. Ein Mythos führt uns zum Baum, zum Lebensbaum, zum Weltenbaum.

Er ist der Ursprung der Schöpfung, Ernährer aller Wesen, Vater/Mutter für alle. Ein Same ist der absolute Anfang, der zur senkrechten Linie wächst, zur Weltenachse, der ewige Mittelpunkt der Schöpfung, Urquelle aller Fruchtbarkeit. Seine horizontalen Ausweitungen zeugen von seiner Fruchtbarkeit.

Lebensbaum

Der nördliche Lebensbaum, der Weltenbaum Yggdrasil

Wir nehmen an, sie umfasste nicht drei sondern neun Welten, ein Gewebe, das trotz der festgesetzten Zahl weitaus vielschichtiger ist. In ihrer Krone wohnen die Tiere, in ihren Wurzeln, die in die verschiedenen Welten ragten, die Quelle der Schöpfung. Diese wurde unter anderem als Kessel der Inspiration, als Urdbrunnen der vielwissenden Frauen, der 3fältigen Göttin gesehen. Ein schönes mythisches Bild: 12 männliche und 12 weibliche Erzengel, welche die Energien des Universums lenken treffen sich mit der fachen Göttin an der Quelle der Schöpfung, am Weltenbaum. Yggrasil wurde nie bildlich dargestellt, wir finden sie nur im veränderten Bewusstseinszustand.

Der Baum der Nationen, Irminsul

Ein universaler Pfahl, die Säule aller Menschen, aller Völker. Ein Schlüsselsymbol, sie vereinte alle Bäume. Dadurch war es verschiedenen Clans und Sippen möglich, die Bäume unterschiedlich zu nutzen und sie mit geheimen Lehren, Ritualen und Liedern zu umgeben.

Schamanen und Heiler waren durch alle Zeiten hindurch Baum- und Waldwissende. Nach oft 20jähriger Ausbildung (es genügten nicht einige wenige Kurse, so wie heute üblich) waren sie Weissager, Wandler, Barden, Dichter, Trancekundige, vom Göttlichen Inspirierte.

Ihre Sprache war nicht psychologisch, sondern mythisch!

Weltenbaum

Ein zeitloses Symbol, das alle sichtbaren und unsichtbaren Dimensionen im Universum umfasst. Eine Einheit, ein Gewebe des Lebens. Mystiker, Seher und Künstler aller Kulturen und Zeiten haben ihn geschaut und beschrieben. Bis heute gibt es die unterschiedlichsten Formen der Baumverehrung und das heilkundliche Wissen über sie.

Sein Mythos ist eng verbunden mit den Schöpfungsmythen, seine Macht mit dem Männlichen und Weiblichen, zusammen tanzen sie den Tanz des Lebens in den Jahreszeiten.

 

Der Baum im Christentum

Auch am Ölberg gab es den heiligen Hain, in dem Olivenbäume wuchsen. Ein Bild aus dem Neuen Testament, Johannes 5:15, gedeutet: Ich bin der Weinstock (Baum) ihr seid die Reben ( der Zweig, fruchtbar und inspiriert). Ein machtvolles Bild des Friedens, doch durchgesetzt hat sich ein Spruch aus dem Alte Testament: „ .. macht euch die Erde untertan…“ Die planetarische Tragödie war entfacht und hält bis heute an! 

Bäume wurden mundtot gemacht! Wir träumen den falschen Traum!

Im tibetischen Rad des Lebens werden unterschiedliche Daseinsbereiche dargestellt: die Schlange, der Hahn, das Schwein. Sie stehen für Verblendung, Gier und Aversion. Im Achsennagel können wir das Konzept des Selbst, das wir fördern können und müssen erkennen.

Erschaffen wir neue Träume!