Weinrebe

WEINREBE

Familie Weinrebengewächse, Vitaceae

Weinreben sind ein Geschenk des Kosmos an die Erde. Brot und Wein, Weizen und Wein sind Symbole menschlicher Ernährung.
Weinreben machen bis zu 20 Meter lange Wurzeln und seine Ranken sind gut geerdet. Er wirkt wie eine spielerische, spiralige Himmelsleiter, die Himmel und Erde verbindet und die Lichtkräfte bis tief in die Erde hinein zieht.
Die Weinrebe kam von Kleinasien nach Griechenland und die Römer brachten sie in den Norden. Längst ist der Kult um Dionysos, dem griechischen Weingott vergessen. In den dyonisischen Mysterien galt das Trinken des Weines als ein sakraler Akt, der Einblick in die Welt der Götter schuf.
Rotwein galt in der Antike als ein Symbol des Blutes, auf das der Wein stärkend wirkt. Im Ritus sind uns die Wurzeln des Weines erhalten geblieben. Hier steht der Wein für das Blut. In der Kunst galten unter anderem die Weinrebe, Wegwarte Ehrenpreis Mariendistel Rizinus Feige Enzian Storchenschnabel Borretsch Lilie als Symbolpflanzen für den Heiland.

Der Wein wurde als Heilmittel verwendet. Hippokrates, der antike Arzt, der um 370 v. Chr. lebte, verwendete den Wein auch zur Reinigung von Wunden. Plinius (1.Jhdt.n.Chr.)  gab ihm eine Sonderstellung unter den Heilmitteln.
Ehe sich der Wein bei den Heilkundigen durchsetzte, wurden Heilpflanzen in Milch und Met gesotten. Ab dem 15. Jahrhundert gab es Auszüge und Destillate aus Wein. Hildegard von Bingen empfahl Heilkräuter in Wein anzusetzen, die getrockneten Heilkräuter zu pulverisieren und sie mit Wein einzunehmen. Wein gilt in unserer abendländischen Kultur als Grundnahrungsmittel. In kleinen Dosen getrunken ist er ein Heilmittel Einige der Heilerinnen und Heiler der Schamaninnen und Schamanen in „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ und in der „Shamanich Clinic Europe“ haben in ihrem Garten oder auf ihrer Terrasse Weinreben gepflanzt und verarbeiten diese auf traditionelle Art und Weise. Bienen im Heilgarten sind eifrige Gäste wenn die Reben blühen.

Heilwirkungen Wein, besonders der Rotwein unterstützt die Blutbildung und wirkt heilsam auf alle Herz- Kreislauferkrankungen. Weintrauben sind vitamin- und eisenreich und sind ein Stärkungsmittel. Weinblätter festigen die Blutgefäße und sind hilfreich bei Krampfadern und bei bestimmten Leberleiden.

Weinessig: Wickel bei Fieber haben sich seit Jahrhunderten bewährt. Weingeist dient auch in unserer Zeit als Desinfektionsmittel, lindert Schmerzen bei Verbrennungen und Einreibungen bei Bauchkrämpfen gelten traditionell als hilfreich. Das Lebenselixier gilt bis heute als krebsfeindlich und hat gefäßstärkende Wirkung.
Leberstärkend wirken zerstoßene Weinblätter und Erdbeerblätter, die über lange Zeit zu jeder Mahlzeit genommen werden können.
Heilpflanzen mit Wein aufzugießen ist eine schmackhafte Methode, einen alkoholischen Auszug zu bereiten. Die auf Wein basierenden Mittel sind nicht sehr lange haltbar, nicht sehr konzentriert, können aber in einigen Fällen sehr effektiv wirken. Ursprünglich waren Liköre und Apperitive Pflanzenheilmittel, die auf Anis Wermut und Beifuss basierten um den Verdauungsapparat zu unterstützen.
Rezeptur für einen Heilpflanzenwein: Zutaten: 1/2 Liter Madeira, 1 Zweig Wermut 1 Zweig Rosmarin 1 zerstoßene Muskatnuss, 2,5 cm zerstoßenen Ingwer 2,5 cm zerstoßene Zimtstange, 12 Rosinen. In einen Viertel Liter Wein die Heilkräuter einlegen. Die Flasche verschließen und 2 Wochen an einen dunklen Ort stellen. Danach abseihen und hin und wieder in kleinen Schlucken bei Energieverlust trinken.
Weinessig wird aus dem Wein gewonnen und wirkt heilsam auf Infektionen der Haut und unterstützt Verdauungsprozesse. Bei hohem Fieber wurden Wadenwickel in Weinessig eingelegt gegeben. Weinessig dient bis heute als Grundlage zur Herstellung verschiedener Arzneien.

Regina Hruska „In den Bergen Österreichs gab man bei Beschwerden von Leber, Magen, Verdauung mehrmals einige Tropfen des bitteren Heilmittels, das folgendermaßen zubereitet wurde: 50 Gramm Wermut und 50 Gramm Kalmus in einem Liter Wein, der wenig Schwefel enthält 3 Wochen lang ansetzen. Die bittere Medizin mehrmals täglich zu sich nehmen.“
Rezept aus den Bergen Österreichs zur Stärkung der Nerven: In einem Liter biologischen Weißwein wird 1 Stämmchen Petersilie eingelegt, aufgekocht und nach dem Abkühlen mit Honig gesüßt. Rosmarin wurde in Wein eingelegt, dies diente zur Herzstärkung und zur Nervenberuhigung.
Rezept aus den Bergen Österreichs, nach überstandener Krankheit zur Kräftigung: Einige Schnitten altes Brot leicht anrösten, mit Wein übergießen und mit Honig süßen.
In Österreich wurden den Reben im Frühjahr kleine Schnitte zugefügt und der austretende Saft mit einem kleinen Gefäß aufgefangen. Dieser sollte gegen einen zu hohen Cholesterinspiegel wirken.
Weinstein: Rezepturen über den gereinigten Weinstein finden sich vor allem in den Büchern übder Alchemie.
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