Vögel – Sinnesorgane des Himmels

 

Die Amsel (Turdus merula L.), auch Schwarzdrossel genannt, lebte bis vor einem Menschenalter noch als wilder, scheuer Vogel in unseren Wäldern. Aus unterschiedlichen Gründen zog sie in die Nähe des Menschen. Vielleicht weil sich die Waldwirtschaft stark verändert hat und Beeren und Futterhäuschen sie in die Gärten lockte. Menschen, die in „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ Termine Seminare oder Einzelberatung in Anspruch nehmen, begegnen den Amseln auf dem Weg durch den Heilgarten.
Mitten in den Städten singt sie von der Spitze eines Baumes, vom Dachfirst, Balkon, vom Fensterbrett oder in einem Hinterhof. In den Gärten sind die Amseln recht lustig unterwegs. Im Frühjahr naschen sie von Erdbeeren und vom Kirschbaum Im Herbst vom Birnbaum und Apfelbaum Regina Hruska „Sie lieben die Himbeere Brombeere die Früchte vom Maulbeerbaum Sanddorn Hagebutte und auch die Weintrauben der Weinrebe verschmähen sie nicht.“
Im Winter ziehen sie nicht fort, damit brüten sie zeitig im Frühjahr und können bis zu dreimal im Jahr brüten. Sie erfreuen uns das ganze Jahr über mit ihrem flötenartigen Gesang.

Das Rotkehlchen (Erithacus rubecula L.) ist kein seltener Vogel. Es ist in buschreichen Gärten, Parks, Laub- und Nadelwäldern und in Auen zu finden. Zumeist ist es zutraulich und über seinen liedreichen Mund fließt ein flötenartiger Gesang. Der fleißige Sänger zwitschert von Fichte Eibe Buche Eiche sitzt am Haselstrauch am Hartriegel und Hollunder
Das Rotkehlchen zählt zu den Zugvögeln, doch bleiben viele da. Im Winter suchen sie unter dem Laub oder im Kompost des Heilgartens nach kleinen Käfern oder besuchen das Vogelhaus, am Land auch die Scheunen und offene Ställe. Etwa ab Mitte März beginnen sie ihre 5 bis 6 Eier auszubrüten und bald schon sieht man sie mit kleinen Raupen zu den Vogelkindern fliegen.

Der Buntspecht (Dendrocopus minor L.) und der Grünspecht (Picus viridis L.) sind in unseren Breiten die bekanntesten und häufigsten.
Im Frühling hängt der Buntspecht im Heilgarten an den Stämmen von Weide Kiefer oder Nussbaum und hämmert an den Rinden. Er fliegt von Baum zu Baum und setzt an trockenen Ästen seine Trommelmusik fort.
Der Grünspecht verschafft sich anders Aufmerksamkeit. Sein weithin hörbares „Lachen und Wiehern“ soll im Volksmund den Regen verkünden. Er kommt gerne auf den Boden herab. Auf Waldwiesen und Lichtungen durchwühlt er mit seiner langen, klebrigen Zunge Ameisenhaufen.
Der Flug der Spechte scheint ein wenig schwerfällig zu sein, doch sind sie sehr geschickte Kletterer. Dabei dient ihnen der steife, federnde Schwanz als Stütze. Mit den zwei nach vorne und zwei nach hinten gerichteten Zehen, weiß er sich geschickt an die Rinde anzuklammern und diese abzuklopfen. Mit klebriger Zunge holen sie dann Käfer, Larven, Puppen und Baumschädlinge, wie den Borkenkäfer hervor. Sie sind die besten Hüter des Waldes und verdienen unseren Schutz.

Mit ihrem Schnabel und starken Kopf- und Halsmuskeln errichten sie ihre Brut- und Schlafhöhlen. Die Ränder dieser kleinen Höhlen werden geglättet und geebnet. Die Weibchen legen 4 bis 5 Eier und sind die Jungen herangewachsen, verlassen diese nur zögernd die schützende Höhle und bleiben längere Zeit nahe des Stammes.