Bienenmedizin

Jedes Lebewesen hat ein Recht auf Freiheit von Leid und ein Leben gemäß seiner Natur!

Blütenarmut und Mangelernährung lassen jedes Jahr Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und andere Nützlinge sterben. Sie kämpfen gegen 1000 kleine Widerstände.

Wie schaffen wir es in der schnelllebigen Zeit, gefangenes, giftiges menschliches Denken zu befreien und den Vernichtungsfeldzug des kollektiven Irrsinns gegen Mensch und Natur zu stoppen?

Bienen decken schwer wahrnehmbare ökologische Zusammenhänge auf und zeigen uns den Albtraum der ökologischen Krise. Insekticide (Bienen – Nervengift), Herbizide ( Unkrautvernichtungsmittel gegen, Kornblume, Distel….), Silagebewirtschaftung, (konserviertes Futter anstatt Frischfutter, Wiesen weichen Golfplätzen), Biogas (Mais produziert keinen Nektar), größtmöglicher Maschineneinsatz (Eleminierung der Insektenwelt) und maximaler Honigertrag ( 1 kg chinesischer Honig kostet 1 €).

Diese wenigen Anführungen zeigen uns ein komplexes Bündel bösartiger Veränderungen. Der derzeitige Wandel wird sich nicht von oben nach unten vollziehen. Das lebendige System Erde hat keine Vorgesetzten. Wir sind alle miteinander verbunden und zahllose kleine Handlungen zermürben die Mächtigen und lassen uns in unsere eigene Natur eintauchen!

Krieg gegen Bienen bedeutet Krieg gegen sich selbst, bedeutet schwerwiegende Störungen in der Balance der menschlichen und nichtmenschlichen Welt!

Bienenschwarm

Wenn ein Bienenschwarm ausfliegt erlebt man seinen universellen Charakter, ein beeindruckendes, kompliziertes, lebendes System, das noch immer viele faszinierende Rätsel aufgibt. Regina Hruska Wir waren Zeuge dieses Ereignisses im Heilgarten von „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“

Was passiert, wenn sich ein Honigbienenvolk teilt?

Die alte Königin des Bienenstocks fliegt mit ihren Gesellinnen aus der alten Wohnung aus und bildet ein neues Volk. Zahlreiche andere Bienen bleiben in der alten Wohnung und ziehen eine neue Königin groß. Das klingt einfach, doch ist es ein beeindruckendes, komplexes, demokratisches Geschehen, das von überragender kollektiver Intelligenz zeugt.

Was verstehen wir unter kollektiver Intelligenz?

Die alte Königin, die Mutter aller Bienen wird für den Abflug vorbereitet, sie muss abnehmen und zusehen, wie sich ihre 10 000 Arbeiterbienen mit Honig vollstopfen. Sind sie endlich satt, lungern sie in dichten Haufen in der Nähe des Einganges herum und warten.

Worauf warten sie?

Dutzende andere Bienen, die Nistplatz – Kundschafterinnen sind ausgeschwärmt und suchen die Umgebung nach neuen Nistplätzen ab. Es muss für den Abflug alles passen. Das Wetter zum Beispiel muss warm und sonnig sein und die Bienen in der alten Wohnung müssen ihre Vorbereitungen abgeschlossen haben. Dann wird von einer einzigen Kundschafter – Biene ein Pfiff ausgesandt, das Signal für den beginnenden Abflug. Es sind hochfrequente Obertöne, andere Bienen stimmen in die immer dringlicher werdenden Schwirrlaute ein und letztendlich gibt es ein Getöse von 10 000 Bienen. Der Abflug ist nicht zu überhören während sie die Königin in ihre Mitte nehmen und wie in einer vom Wind getriebenen Wolke davonschwirren. Das Spektakel dauert ungefähr 20 Minuten, bis der Schwarm an einem Ast des Baumes gelandet ist und dort einmal bleibt.

Was passiert am Ast des Baumes?

Unsere Bienen haben sich in großen Trauben in 30 Meter Höhe auf einer Föhre niedergelassen. Wir wissen, dass es im Inneren des Schwarmes, wo sich die Königin, die ja für das Überleben des ganzen Volkes zuständig ist, sehr warm ist. Bis zu 35°C und diese Wärme mit den Flügelschlägeln, bis zu 250 Mal pro Sekunde, der Bienen erzeugt wird. An der Außenseite ist es kühler, aber es wird immer eine Temperatur bis zu 17°C gehalten. Gleichzeitig bauen sie Luftkanäle bis ins Innere des Schwarmes.

Wie kommen die vielen kleinen Tiere zu einer neuen Behausung?

Für das neue Traumhaus sind die Nistplatzsucher – Bienen zuständig. Sie schwärmen aus, suchen und finden mit Glück neue Nistplätze und inspizieren diese. Wobei man wissen muss, dass ihre Ansprüche sehr hoch sind. Untersucht wird das Volumen des Hohlraumes, die Größe des Einganges, der ja vor Feinden, vor Wind und Wetter schützen muss. Sie prüfen das vorhandene Sonnenlicht, die Futterplätze usw. Die in Frage kommenden neuen Wohnungen werden von jeder einzelnen Biene untersucht. Wir gehen jetzt davon aus, dass es in der Umgebung noch hohle Baumstämme gibt, wo sie unterkommen können. Das ist bei der derzeitigen Naturzerstörung für das Bienenvolk nicht einfach. Da braucht es oft Imker, die so wie wir, Bienenwohnungen für sie aufstellen und hoffen, dass ihnen die Wohnung gefällt.

Wie entscheiden nun die Bienen? Entscheidet die Königin oder die Kundschafter – Bienen?

Weder noch, es folgt eine spannende kollektive Entscheidung. Zwischen den unermüdlichen Kundschafter – Bienen herrscht so etwas wie ein Wettbewerb um den besten Nistplatz. Sie tragen Informationen zusammen und machen im Schwarm Vorschläge, liefern Entscheidungsgrundlagen.

Sie können ja nicht sprechen, wie machen sie das?

Sie haben sehr wohl eine Sprache. Ihre Sprache ist der Tanz, mit dem sie ihre Befunde und Informationen mitteilen. Ein kompliziertes Prozess, denn jede Biene weiß, dass von der neuen Unterkunft das Leben des gesamten Stockes abhängt und eine individuelle Entscheidung das Leben aller gefährden würde. An der Oberfläche des Schwarmes beginnt eine, wir würden sagen, eine Tanzparty, in der jede einzelne Nistplatzsucher – Biene für ihre Wohnung Werbung macht. Durch ihren werbenden Tanz machen sie andere Bienen aufmerksam. Die Stärke, Dauer und Geschwindigkeit des Tanzes ist ausschlaggebend. Halbherzige Tänze erledigen sich bald und diese Bienen lassen sich auch umstimmen. Haben einzelne Bienen genügend Unterstützerinnen gefunden, wird gemeinsam zur neuen Wohnung geflogen, diese begutachtet und bewertet. Es gibt keine Gerüchte und ungeprüfte Informationen. Ist die positive Rückkoppelung für die neue Wohnung, es werden ja mehrere angeschaut, gegeben, wird die Diskussion intensiv. Sie diskutieren so lange, bis sie eine gemeinsame Entscheidung treffen.

Entscheidet die Bienenkönigin mit?

Nein, die Macht innerhalb des Bienenschwarms ist gleichmäßig verteilt, es gibt keine Anführer. Die Königin ist bei diesem Entscheidungsprozess nur Zaungast. Jede Biene entscheidet selbst, überzeugt sich selbst, sie ist niemals blind gegenüber den Kundschafterinnen. Aber über die Bienenkönigin und die Arbeitsteilungen unter den Bienen erzähle ich gerne in einem der Seminare oder bei einem der besonderen Termine im Seminarzentrum.

Wann fliegen sie in den neuen Nistplatz?

Das machen die Bienen nach einem Jahrtausende alten Ritual. Etwa eine Stunde vor dem Abflug ertönt ein hohes, wellenartiges Pfeifen, das eine Sekunde lang dauert, abschwillt und wieder beginnt. Zu Beginn sendet eine Biene den Pfiff aus, dann stimmen andere Bienen ein, bis am Ende alle einstimmen. Ein großartiger Wechsel von Tanz und Pfeifen entsteht, Schüttelsignale werden gesetzt, die Aktivität gesteigert. Mit ritualisierten, evolutionären, zielgerichteten Schwirrlauten, an dem 90 Prozent der Bienen beteiligt sind, wird der Schwarm auseinandergeschoben und der gemeinsame Abflug beginnt.

Wer steuert den Schwarm?

Hier sieht man den lichtvollen Geist der Bienen. Sie alle haben einen gemeinsamen Kompass. Das Licht, die Landschaft und den zielgerichteten gemeinsamen Flug, von dem nicht alle den gemeinsamen Bestimmungsort kennen. Sie fliegen rücksichtsvoll. Wird die Königin müde, so rastet der gesamte Schwarm. Interessant ist vielleicht auch, dass an der Oberfläche des Schwarmes die Flitzerbienen fliegen, die den langsamer fliegenden Bienen genaue Anweisungen über die Flugrichtung geben. Aber am Ende findet der gesamte Schwarm die Traumwohnung und zieht dort ein. Aber davon erzähle ich gerne das nächste Mal. 

Save the bees  – Act now

Die Agroindustrie setzt heute bis zu 80 Prozent Pestizide ein. Darunter werden Global Insektizide, Fungizide und Spezialstoffe aus der chemischen Waffenindustrie verwendet, die Dosierungen für Glyphosat sind stark ansteigend.

Bienen sorgen für Nahrung

Bienenpopulationen auf der ganzen Welt sind rückläufig. Eine ausgefeilte Freisetzung von Herbiziden und Neonicotinoiden tötet Käfer, Fliegen Vögel, Wespen, Schmetterlinge, Regenwürmer, Spinnen, Fledermäuse. Nicht zu sprechen von den Mikroorganismen. Großflächig eingesetzter Phosphatdünger schafft neben Kunstdünger, Plastik und Arzneimittelrückständen Chaos in Flüssen und Meeren.

Wofür steht „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna?

Regina Hruska „Wir schwirren, schwänzeln und summen mit den Bienen. Wir stehen für biologische Landwirtschaft, für Fruchtfolge, für biologische Schädlingsbekämfung, für Permakultur, für Polykultur, für unsere Bauern. Wir stehen für Verbundenheit mit den Vorfahren und für die Fürsorge zukünftiger Generationen. Der Weg von Innen nach Außen ist der Wandel. Wir sind der Wandel! Act now!“  Alle Seminare und Termine folgen dieser Sichtweise.

Licht aus der Jurte
Licht aus der Jurte

Bienenvölker im Heilgarten von „Licht aus der Jurte“

Bienen sind Grund genug um in den Mythos dieses Sonnenvolkes einzutauchen, galten sie doch schon seit ältesten Zeiten als heilige Tiere und das Verbrennen von Bienenwachs als heilige Handlung!

Ein Bienenstock ist außerordentlich weise und ihre Einheit lässt sich nur als Ganzes erleben! Ihre Lebensbasis liegt gänzlich in den Blüten!

Erinnern wir uns wieder unserer Verantwortung der Schöpfung gegenüber, verbinden wir uns mit dem Heilwissen des Bienenvolkes, dass sich immer mehr in andere Dimensionen zurückzieht und uns warnt, den Raubbau von Mutter Erde zu beenden.

Daher: Egal wo und wie ihr lebt, sät und pflanzt Blumen und Bäume!

Heilschamanischer Honig

Regina Hruska „Heilschamanischer Honig, gesammelt von unseren Bienen im Heil- und Kraftgarten rund um das Seminarzentrum ist besonders rein.“ Auch dieser Heilgarten, in dem die Bienen leben, ist eine Rekonstruktion eines verlorenen Paradieses, in dem wir dem Himmel noch am nächsten waren. Anders als in Kulturlandschaften mit ihrer veränderten Bewirtschaftung. Bienen und Gärten sind durch ihre Geschichte völkerverbindende Götter, ihre Weihebezirke. Sind eine Einheit, Symbole des menschlichen Geistes, die eine unverfälschte, ungetäuschte Wirklichkeit zeigen, ein Atemholen in der Welt der Dramen ermöglichen. Durch ihren eigenen Kosmos erleben wir sie als Ordnungswunder und göttliche Mittler, die uns auch über das Zyklische unseres eigenen Schicksals berichten. Die Menschheit stammt von einem Garten und was uns seither zugestoßen ist, können wir nur als Frevel bezeichnen. Geblieben sind uns Traum, Erinnerung, Wunsch, Hoffnung…. und nach unseren Möglichkeiten die Urzeitfülle wieder herzustellen.

Um sich Bienen anzunähern (ähnlich wie im Heilen, Schamanisieren und in der Kunst) braucht es die Fähigkeit des Sich – Hineinfühlens, das Ganze wahrzunehmen, das Vorhandene zu erfassen, zu beurteilen und eventuelle Lösungen zu erarbeiten, welche die natürlichen Kräfte von Bienen und Blumen stärken. Ein wahrnehmendes Erkennen – kein neutrales, distanziertes Beobachten, Messen und Berechnen. Beide sind Zentren der Heilkraft und großartige Beispiele eines harmonischen Zusammenlebens. Beide ermöglichen die Verwurzelung in Himmel und Erde, Zwiegespräche mit der Schöpfung, mit fließenden Naturzyklen – die gesellschaftlichen Gruppenzwängen, Modeerscheinungen, Ideologien, Rassismus und Politik entgegengesetzt sind. Die Wirksamkeit von Honig als stärkende, heilsame Kraft ist unbestritten. Im Bienenstock wird dem Honig das hineingegeben, was auf Blumen und im Bienenstock selbst lebt: Weisheit und Liebe.

Wir wollen diese Himmelsspeise nicht verkaufen. Der schamanische Heilhonig kann gegen eine kleine Imker – Spende in „Licht aus der Jurte“ gerne abgeholt werden.

Licht aus der Jurte
Licht aus der Jurte
Licht aus der Jurte
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Entdeckelung
Licht aus der Jurte
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