GENTIANA

Enzian – Hüter der Berge und Bitterkraft der Erde
Der Enzian und alle Enziangewächse stehen unter Naturschutz
Wild wachsender Alpenenzian darf aufgrund des Naturschutzes nicht gesammelt werden.
Enzian wächst bevorzugt auf kalkreichen, nährstoffarmen Böden in alpinen Höhenlagen.
Enzian in einer sich wandelnden Bergwelt
Neben dem Waldsterben dem Sterben von Fichte und Esche erleben wir die Veränderungen auf unseren Berggipfeln und Almwiesen.
Gebirgspflanzen die sich Jahrhunderte lang an Eis und Kälte angepasst haben stehen wegen der Trockenheit unter dem Stress.
Sie müssen teilweise Pflanzen aus tieferen Regionen Platz machen.
Enzian und der Schutz der Alpenpflanzen
Enzian Naturschutz Österreich
Aber nicht nur die globale Erwärmung macht den Alpenpflanzen Stress, auch die Treibhausemissionen.
Skilifte, Kunstschnee, Pistenpräparationen, Seilbahnen und Staus.
Ob diese Tourismusindustrie, die auch in Zeiten der Krisen boomt, Menschen zu einem glücklicheren Leben verhilft?
Den Bergpflanzen und Wildtieren sicher nicht!
In dieser Haltung finden die Seminare, „Spirituelles Heilen – Heilschamanismus“ die schamanische Ausbildung Termine und schamanische Beratung statt.
Erinnerung an die blauen Wiesen
Regina Hruska: In „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ wachsen im Heilgarten zur Erinnerung an die blau blühenden Gebirgswiesen, die voll von blühenden Enzianpflanzen waren, gezüchtete Enziane auf der Kräuterspirale in der Heilerde vom Kompost des Heilgartens

Enzian – Alpenblume und spirituelle Bedeutung
„Wer ein Gärtlein hat, der soll darin haben einen Salbei – Stock, einen Wermut – Stock und einen Enzian – Stock, dann hat man seine Apotheke gleich bei der Hand“, so sprach Pfarrer Kneipp (1821 – 1897)
Die alte Heilkraft des Enzian
Der König von Illyrien (180-68 v.Chr.) sprach dem Enzian große Heilwirkungen zu.
Nach Dioskurides soll sie ihm auch ihren Namen verdanken.
Plinius der Ältere (gest. 79 n. Chr. in Rom) berichtet über die Pflanze aus dem Westen der Balkanhalbinsel, damaliges Illyrien, wo sie Iliria genannt wurde.

Gentiana lutea – die Kraft der Wurzel
Die Verwendung der gallig schmeckenden Wurzel des gelben Enzians geht weit in die Zeiten zurück.
Wir wissen aus dem 1. Jahrhundert nach Christus, dass die Wurzel gegen die Pest, bei Fieber, Schlangen- und Hundebissen verwendet wurde. Auf dieses Wissen zurückgegriffen wurde im ausgehenden Mittelalter, in dem Buch „Gart der Gesundheit“, das 1485 in Deutschland erschienen ist.
Gelber Enzian in der Tradition der Alpen
Das Brennen der Enzianwurzel zu Schnaps hatte in den Alpen immer ein großes Ansehen, so wie heute noch. Erste Aufzeichnungen darüber finden sich in der Schrift von Hieronymus Braunschweig ( 1440 – 1530) über die Destillierkunst.
Gelber Enzian – Die Bitterkeit als Heilweg
Seine Bitterstoffe (Amarum) wirken heute appetitanregend und unterstützen bei Verdauungsbeschwerden.
Nicht heilsam ist die Einnahme der Wurzel, aus der auch Tee zubereitet werden kann bei Zwölffingerdarm- oder Magengeschwüren.
Hier wird in der Volksmedizin zumeist die Wurzel des Kalmus oder der Tee der Malve, der Käsepappel und Ingwer empfohlen.
Enzian in der Selbstversorgung
Gentiana ist eine besondere Pflanze der Selbstversorgung, die Geduld, Respekt und Achtsamkeit verlangt, da viele Arten unter Naturschutz stehen.
Er lehrt uns, Heilpflanzen nicht nur zu nutzen, sondern auch ihren Lebensraum zu bewahren.
Der gelbe Enzian erinnert uns mit seiner bitteren Kraft und seiner Verletzlichkeit daran, dass wahre Heilung immer auch den Schutz der Natur und das Gleichgewicht der Erde umfasst.
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