
Malve – sanfte Heilpflanze zwischen Tradition,
Schutz und Heilkraft
Malve und ihre Pflanzenfamilie im Überblick
Die Malve gehört zur Pflanzenfamilie der Malvengewächse.
Diese umfasst etwa 900 Arten, davon sind viele in den Tropen heimisch.
Die Pflanzen sind krautig und mit ihren leuchtend lodernden Farben bereichern sie Bienen und Insekten des Heilgartens.
Malve Samen und ihre besondere Struktur
Ihre Samen bilden sie als Kapseln, die wie die ganze Pflanze von Schleimbildungen durchdrungen sind.
Ähnlich dem Eibisch und der Käsepappel lieben sie sonnige Standorte.
Im Heilgarten wachsen sie in der Heilerde vom Kompost des Heilgartens neben Tagetes, Cosmea, Ringelblume, Johanniskraut, Roter Fingerhut, Pfingstrose und Sonnenblume.

Malve Herkunft und ihre Bedeutung
in der Antike
Sie waren schon in der Antike bekannt, der Botaniker und Heilwissende Dioscurides nannte
sie „malakos“, das heißt „weich“.
Regina Hruska: „Da hatte er recht. In ihrer prachtvollen Schönheit tragen sie auch etwas Mildes und Gütiges in sich“.
Malve als Räucherpflanze und
rituelle Begleiterin
Sie gilt bei Schamanin und Schamanen vom Shamanic Centre Europe als Räucherpflanze.
Schamanische Rituale für Fruchtbarkeit, Kindersegen, Schutz vor Krankheit.
Malve in Mythologie und spiritueller Tradition
Den Pythagoräern war die Malve heilig. Pythagoras, geboren um etwa 570 vor Christus, wählte in der Natur stets Plätze aus, die dem Heiligen angemessen waren.
Ebenso hielt er es mit der Ernährung. Seine Rezepturen sprechen von einer Ausgewogenheit.
Neben Malvenblättern und Malvensamen empfahl er unter anderem Weizen, Samen der Gurke,
Blüten vom Koriander, Schale der Meerzwiebel und vor allem Honig als Kraftnehrung.
Malven und Asphodill ( Pflanze des Totenreiches) waren Opfergaben. Sie sollten als Erinnerung an die erste Nahrung des Menschengeschlechtes geopfert werden. Bekannt für diesen Opferritus war der Tempel des Apollon auf Delos.
Die Malve galt Pythagors als heiligste Pflanze, die im magisch-rituellen Zusammenhang stand.
Auch heute noch findet man zahlreiche Malven in den Ausgrabungsstätten. Zum Beispiel in Metapont (Süditalien), wo sie auf dem Gelände der ehemaligen Tempel wachsen.
Bedeutung in der Überlieferung
Malven wurden auch im Mittelalter als Schutz vor allen Krankheiten verwendet.
Bei den Römern galt sie als Liebeskraut, das von Männern zur Luststeigerung genommen wurde, so berichtet von Xenokrates, Arzt von Kaiser Tiberius (42 – 37 v. Chr.)
Malve in Überlieferung und okkultem Zusammenhang
Im Mittelalter war sie wegen ihrer synergetischen Wirkung angeblich ein Bestandteil der legendären Flugsalben der Hexen. Viele schaurige Geschichten wurden über diese Salbe erzählt.
Sicher ist nur es gab die Salbe und sie wurde aus hochgiftigen Kräutern und anderen
Substanzen hergestellt.
Oft wurde versucht die Salbe herzustellen, auch mit dem Risiko des eigenen Todes.
So erging es dem Erforscher okkulter Schriften, Karl Kiesewetter (1854 – 1895).
Wir warnen Interessierte, die Kontakt mit dem Schamanenzentrum Wien aufnehmen vor allen bewusstseinsverändernden Substanzen, egal welcher Art.
Sie sind in „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ nicht erlaubt!

Malve Verwendung in der Naturheilkunde
Blüten und Blätter werden vorzugsweise im Sommer während der Blütezeit gesammelt.
Malven Tee wird häufig in Verbindung mit Schlüsselblume bei Erkältungen eingesetzt.
Sie wirkt beruhigend auf Augen und Haut und hilft bei Ausschlägen.
Malve Heilwirkung und ihre sanfte Kraft
Blüten und Blätter wirken schleimhautschützend, entzündungshemmend, schleimlösend und adstringierend.
Malve bei Husten und Atemwegserkrankungen
Der hohe Schleimgehalt der Pflanze wirkt reizmildernd.
Ähnlich wie Huflattich, Königskerze, Anis, Andorn sowie Eibisch, Veilchen und Mohn.
Bei Bronchitis unterstützen Beinwell, Alant, Engelwurz, Lungenkraut, Lobelie, Lein, Thymian, Ysop und Eukalyptus.

Malvenblätter bei Haut und
weiteren Beschwerden
Die Blätter und Blüten finden auch Verwendung bei Schuppenflechte.
Wie die Rinde der Mahonie und bei Kehlkopfkrebs.
Malve Tee und seine Zubereitung
2 Teelöffel des getrockneten Krautes mit
1 Tasse kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen, mit Honig süßen, 3 Mal täglich trinken.
Malvenblüten als Bestandteil von Heiltees
Je 20 Gramm von Sanikel, Quendel, Ehrenpreis, Lungenkraut, Malvenblüten, Blätter vom Efeu und 50 Gramm Spitzwegerich. 2 Teelöffel mit heißem Wasser übergießen und mit Honig süßen.
In der traditionellen Alpenheilkunde
Aus der Schwarzen Malve Althea rosea var. nigra, wurde traditionell in den Bergen Österreichs als schleimlösend empfohlen.
Bei starker Verschleimung wurden Schlüsselblume Fenchel und Anis dazugegeben und mit Honig gesüßt.
Malve – vielseitige Heilpflanze für die Selbstversorgung und Hausapotheke
Malve kann in der Selbstversorgung als Tee, für Hautanwendungen und zur Unterstützung der Atemwege genutzt werden und gehört zu den bewährten Heilpflanzen der traditionellen Hausapotheke.
Die Malve zeigt, wie sanfte Heilpflanzen mit ihrer vielseitigen Wirkung seit Jahrhunderten einen festen Platz in Naturheilkunde, Brauchtum und moderner Selbstversorgung einnehmen.
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Buschmalve




















