Quendel

THYMUS PULEGIOIDES

Familie Lippenblütler, Lamiaceae

Der Feldthymian ist als Heil- und Gewürzpflanze seit tausenden von Jahren bekannt und wächst im Heilgarten neben Majoran Lavendel Bohnenkraut Baldrian Basilikum Beifuss Dost Stevia in der Heilerde vom Kompost des Heilgartens in „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“.
Regina Hruska “ Die Menschen glaubten früher, dass wenn die Pflanze am Sonnwendtag gesammelt wird, sie wie der Majoran vor Blitzschlag schützt und das Vieh zur vermehrten Milchbildung anregt.“

Ritualpflanze Mongolen und Sibieren verwenden sie bis heute für Räucherrituale Schamaninnen und Schamanen des Shamanic Centre Europe nutzen in manchen Seminare (n) und bei Termine (n) und in der Einzelberatung wo geräuchert wird ebenso dieses Kraut, weil es den Kontakt mit Ahnen und Geistern hilfreich unterstützt.
Quendel war bis zum Bekanntwerden vom Harz des Weihrauchbaum (Olibanum) ein zentrales Räucherwerk in der Antike zu diesem Zweck verwendet. (griechisch thymon heißt ausräuchern den Göttern Opfer bringen)  Der schaumgeborenen Göttin Aphrodite geweiht, die ihre Ahnen in bei den Sumerern, Babyloniern und Assyrern hatte. Als der schönen und  jugendlichen Göttin zugehörig galten Rose Myrte Lilie Nelken Seerose Minze und Weihrauchbaum Granatapfelbaum Apfelbaum Birnbaum Quitte und Feige

Heilwirkung In den Bergen Österreichs wurde der Quendel (siehe auch Thymian) vielfältig verwendet bei Halsweh und Verkühlung. Dabei wurde auch eine Teemischung aus Quendel, Blüten der Linde Blüten vom Hollunder und Salbei mit Honig gesüßt, empfohlen.

Als ein Wundermittel bei Husten, Herz- und Lungenbeschwerden galt die Mischung Quendel Huflattich Schlüsselblume und die Wipfel von Tanne und Lärche und  Honig von heimischen Imkern wurde den Heilmitteln immer beigegeben

Für einen gesunden und beruhigenden Schlaf sorgten ein Kissen gefüllt mit Quendel Hopfen Zitronenmelisse Minze Kamille Oregano Ysop Lavendel und Bohnenkraut und ein Wärmekissen, gefüllt mit den Kernen der Kirschen vom Kirschbaum

Als Badezusatz zur Wärmeregulierung des Körpers wurde ein Aufguss aus Quendel Baldrian Hafer Hopfen Johanniskraut Hollunder und Zitronenmelisse empfohlen
Viele Kräutersammlungen der Bäuerinnen umfassten Quendel Schafgarbe Ehrenpreis Eibisch Wermut Wurzel vom Kalmus Blüten der Linde Laub von der Birke Weissdorn Zinnkraut Schlüsselblume Käsepappel Blüten und Beeren vom Hollunder Minze Johanniskraut Spitzwegerich Löwenzahn Ringelblume Arnika Frauenmantel und jene Heilkräuter, die rund um den Hof wuchsen.
Tiere Hatten die Ferkel Durchfall, bekamen sie einen Tee aus dem Quendel, der auch als Kindlkraut bezeichnet wurde. Kindlkraut wurde der Quendel deshalb genannt, weil die Bienenkörbe von den Bauern damit ausgerieben wurden. Der starke Geruch lockte die Königin an. Gemeint ist mit Kindlkraut das „Königinnenkraut“.
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