Apfelbaum

Malus

Er gehört zu den Venusgewächsen, die sich durch prachtvolle Blütenentwicklung auszeichnen und als Wohltäter gelten.
Weit in die keltische Zeit hinein reicht sein Mythos. Unter anderem wird in einer irischen Sage der Abenteurer Cormac, der Weiße, der Glänzende erwähnt, ein Hochkönig, der auf der Königsburg Tara von einem unbekannten Krieger besondere Geschenke erhielt.

Es ist anzunehmen, dass er von diesem auch 3 goldene Äpfel bekam. Das Gold verweist in dieser Sage auf das strahlende Geisteslicht, welche die Verstorbenen nach dem Abwerfen ihres Ichs erblicken.
Der Apfel stellte das Leben dar und die Zahl 3 wird in dieser Sage gesehen als: Licht, Liebe, Leben. In der spirituellen Heilung wissen wir, dass wir in die geistigen Welten nichts anderes mitnehmen können als das was Liebe ist und diese erwerben oder vermehren wir auf dieser Erde.

Apfelbäume verweisen in der keltischen Mythologie auf den Lebensbaum, den Stammbaum, die Weltsäule. Er war als einziger Obstbaum dem heiligen Hain und der Göttin Freya zugewiesen. Die Göttin Iduna war im Besitz goldener Äpfel, mit deren Verteilung unter den Göttern sie ihnen Unsterblichkeit überreichte.
Der Apfelbaum war der edelste unter den Bäumen, er war der Baum der Unsterblichkeit.

In vielen keltischen Märchen findet sich die mythische positive Besetzung und Bedeutung des Apfels wieder. Ebenso in der Märchensammlung der Gebrüder Grimm.
In Berichten aus dem germanischen Mythen finden wir ihn erwähnt in „Wieland dem Schmied“.

Der Apfelarchetyp des Abendlandes verweist immer auf die Anderswelt. So ist auch die griechische Mythologie voll von spannenden Berichten über den Apfel. (Demeter – Persephone – Hades)

Weitere Informationen finden sie unter:
Holzapfel und Quitte

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