Holzapfel

Malus Silvestris

Der Stammvater vieler Kulturäpfel ist selten geworden, vom Aussterben bedroht steht er auf der roten Liste gefährdeter Arten!
Zunehmend wurde der Urapfel von Kulturäpfeln, die in der Zeit der Völkerwanderung nach Europa kamen verdrängt. Doch wenn wir ihn anschauen, dämmert etwas in unserem kollektiven Gedächtnis in unser Bewusstsein und wir wollen ihm wieder Lebensraum geben. Er braucht für sein Gedeihen lichte Standorte, etwa Waldränder und Auen.
Belege über sein Dasein gibt es seit der Jungsteinzeit, in der die Menschen sesshafte Ackerbauern und Viehzüchter wurden. Auch zu Ötzis Speiseplan gehörte der Holzapfel. Viele Jahrhunderte lang wurden seine sauren Früchte getrocknet und gedörrt, in späterer Zeit auch dem Bier beigesetzt.

Sehr früh stand er für Liebe, Fruchtbarkeit und die Sonne.

Aus Weissagungen war er nicht wegzudenken. Bis heute hat sich das Orakeln mit Äpfel im Brauchtum, im Besonderen zur Winters- und Weihnachtszeitzeit erhalten.
Den geistigen Kriegern, den Schamanen, die ohne Angst vor dem Tod das Leben durchschreiten, dient er, als ein druidisches Erbe bis heute.

 

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