
Buche – Königin der mitteleuropäischen Wälder
Die Buche prägt seit Jahrtausenden die Wälder Mitteleuropas. Mit ihrem dichten Blätterdach, ihrer langen Lebensdauer und ihrer Bedeutung für Tiere, Menschen und Mythologie gilt sie als einer der wichtigsten Bäume unserer Waldlandschaften.
Die Buche ist ein dominierender Bäum in den nördlichen Mischwäldern.
Buche im Verbund der europäischen Waldlandschaft
In natürlichen Wäldern wächst die Buche häufig gemeinsam mit Eiche, Ahorn, Linde, Haselstrauch und Eibe. Diese Baumgemeinschaften bilden stabile Mischwälder und bieten zahlreichen Vögeln, Insekten und Säugetieren Lebensraum.
Buche und der Klimawandel
Buchen halten sich gerne in den feuchteren Gegenden auf, während die Eiche eher im Trockenen.
Die Buche schützt ihren Stamm und die kleinen Sprösslinge mit einem weit ausladenden Blätterdach.
Der derzeitig vorherrschende Fichtenwald ist eine Folge der forstwirtschaftlichen Nutzung, die Buche war
der in Europa vorherrschende Laubbaum
Doch im rasant fortschreiteten Klimawandel scheint auch die Buche zu leiden.
Was wir brauchen ist nicht greenwhasing, was wir brauchen ist die Ehrfurcht vor der Schöpfung und dabei können wir Anleihe nehmen bei unseren Ahnen.
Als etwa um 2000 vor Christus das Klima kühler wurde, zogen sich wärmeliebende Bäume zurück und ab etwa 700 vor Christus sprechen wir von der „Buchenzeit“.
Gemeinsam mit den Indogermanen bevölkerten sie Mitteleuropa.
Alter Waldbaum im Heil- und Kraftgarten
Sie beherrscht bis heute den Platz im Heil- und Kraftgarten auf dem sie wächst, neben ihr duldet sie Farn, Winterling, Veilchen, Lungenkraut, Giersch, Scharbockskraut, Bärlauch, Schlüsselblume, Christrose, Tollkirsche und Eibe, Tanne und Stechpalme

Buche und Trockenheit
Regina Hruska „Sie entwässert den Boden, macht reichlich Kompost aber Trockenheit ist ihre Sache nicht. Sie ist durch den derzeitigen Klimawandel, Umweltverschmutzung und Radioaktivität gefährdet.
Im 19. Jahrhundert schrieb der französische Philosoph Chateaubriand „Die Wälder gehen den Völkern voran, die Wüsten folgen ihnen“
Ich glaube wie er, dass unsere Gesellschaften weltweit nur weiterbestehen können, wenn sie es wieder lernen, sorgsam mit Boden und Wald umzugehen.
Am Weg nach Innen erkennen Menschen, die in „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ Termine, Seminare, schamanische Beratung in Anspruch nehmen oder mich über Kontakt erreichen, wie sehr die Netzwerke von Himmel und Erde miteinander verbunden sind und welche Verantwortung wir alle zusammen übernehmen müssen.“
Lebensraum für Vögel und Waldtiere
Bäume sind langlebig und die Buche beginnt erst nach dreißig bis sechzig Jahren zu blühen und schenkt dann eine Fülle von den sogenannten „Bucheckern“ und diese waren mit den Eicheln Jahrhunderte lang eiweißreiches ölhältiges Mastfutter für Schweine und Wildfutter für Wildschweine und Rotwild.
Buche Verwendung und traditionelle Nutzung
Heilwirksam waren und sind Rinde Holz und Blätter der Rotbuche die desinfizierend, zusammenziehend und entzündungshemmend wirken.

Buche in der germanischen Mythologie
Buchen, im speziellen die Hainbuche, Carpinus, finden wir in den Mythologien des Nordens.
Sie bewachte die heiligen Haine, in dem Schamanin und Schamanen gearbeitet haben, sie wurde in Hecken gepflanzt um diese Kultplätze zu schützen.
Sie waren die Kristallisationsorte, die Urzellen der damaligen Gesellschaft.
Kraftbaum Buche im Schamanenzentrum
Die Heiljurte der „Shamanic Clinic Europe“ geleitet von Stephanie König steht unter einer Hängebuche und teilt dort ihre Segenskraft mit all jenen Menschen, die an diesem Ort lernen und arbeiten.
Waldlandschaften Europas im Wandel
Einen flächenmäßigen Kahlschlag der Bäume gab es damals nicht, weite unberührte Urwälder zeichneten die Waldlandschaften aus.
Heute müssen wir in Europa Urwälder mit der Lupe suchen.
Und der Wald gehörte niemanden, die Streitereien um Grenzsteine und Grenzbäume begannen erst später in unserer abendländischen Geschichte.

Buche Bedeutung und Heilkraft
Es wurden Rinde, Holz, Blätter und Früchte verwendet.
Ihre Früchte, die „Buchenecken“ gaben neben dem Futter für Schweine auch ein delikates Speiseöl.
Rinde von jungen Zweigen helfen bei Fieberanfällen.
Buche Holz und traditionelle Anwendungen
Aus dem Holz wurde der Holzessig gewonnen. Eingesetzt wurde er bei der gefürchteten Maul- und Klauenseuche, Räude, Krätze der Tiere
Buchenholzteer und weitere Anwendungen
Kreosot wurde bei Lungenerkrankungen und Darmproblemen gegeben.
Die Asche der Buchenscheite, die Pottasche enthält kohlensaures Kali und wurde als Lauge zum Waschen, Bleichen und Seifensieden verwendet.
Das Laub war bestes Bettstroh. Die ersten Bücher wurden aus Buchenbrettern gemacht.
Die Zweige sind auch für Wünschelruten brauchbar.
Buche spirituelle Bedeutung
Regina Hruska: „Es ist anzunehmen daß die Runen in Buchen- oder in Eibenstäben geschnitzt wurden.
Ich tendiere zum Holz der Eiche und Eibe Buchenholz ist nicht sehr dauerhaft.
Es besteht hauptsächlich aus Cellulose.
Aber die Dauerhaftigkeit des Holzes dürfte für eine Lebensspanne reichen.“
Buche und Selbstversorgung
Die Buche spielte über Jahrhunderte auch eine Rolle in der Selbstversorgung der Menschen. Die Bucheckern dienten als Nahrung für Tiere und wurden zu Öl oder Mehl verarbeitet, während Holz, Rinde und Blätter vielfältige Anwendungen in Haushalt, Handwerk und Volksheilkunde fanden.








