Tanne

ABIES ALBA

Familie Kieferngewächse, Pinaceae

Regina Hruska „Unsere Vorfahren wussten um das Gleichgewicht des Lebens und kannten die Zusammenhänge im Ausgleich des Gebens und Nehmens. Sie feierten die Kräfte der Natur mit Gesängen, Gebeten, Ritualen, Zeremonien und Segnungen und gaben einen Teil zurück von dem, was sie bekommen hatten. Sie waren dankbar und hatten die Fähigkeit, ihr Mitgefühl auf alle Lebensformen auszuweiten. Zu dieser Haltung zurückzufinden ist mir ein großes Anliegen. Es würde der Gleichgültigkeit und Habgier etwas entgegensetzen. Bäume wurden in vielen alten Weisheitslehren als unsere Brüder und Schwestern gesehen. Davon zeugt auch das Bild des Weltenbaumes, das Abbild des ganzen Universums, das darauf hinweist, das alles Leben miteinander verbunden und heilig ist. Selbstverständlich sind diese Weisheitslehren auch ein Teil in den Ausbildungen „Spirituelles Heilen – Heilschamanismus“ und der weiterführenden schamanischen Ausbildung, bei schamanischen Reisen und bei den Fortbildungsseminaren.“

Die einheimische Tanne, Abies Alba wächst im Heilgarten von „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ im Schatten von Buche Eiche Eibe Kirschlorbeer Ilex Cassine Kirschbaum Apfelbaum Birnbaum Quitte Holzapfel Sie begleitet Teilnehmer der Seminare und Menschen, die im Seminarzentrum Termine und Einzelberatung in Anspruch nehmen durch den Heilgarten.

Es gibt 51 Arten von Tannen, die alle in der gemäßigten Nordhalbkugel vorkommen. In Mitteleuropa: Weiß – Tanne Abies alba, Sibirische Tanne Abies sibirica, Balsam – Tanne Abies balsamea.

Abies Concolor, Coloradotanne oder Grautanne die hier im Heilgarten von „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ neben Hollunder Haselstrauch Flieder Birke Eibe Fichte Lärche Esche und Trompetenbaum wächst. Symbolisch steht sie für Selbstbewusstsein. Im antiken Griechenland war die Tanne dem Gott des Meeres, Poseidon geweiht. Schiffsmasten wurden aus ihrem Holz hergestellt. Sie war auch ein Baum der Göttin Artemis. Das Trojanische Pferd soll aus Tannenholz erbaut worden sein.

In Nordeuropa wurde ihr Holz sehr geschätzt. Unter anderem wurden Kienspäne hergestellt, da ihr Holz leicht entzündbar ist. Im 4. Jahrhundert wird vom Bischof von Tours berichtet, dass er in Gallien ohne großen Widerspruch der Bevölkerung einen Tempel niederriß. Als er aber die daneben stehende Heilige Tanne (Abeto) fällen wollte, versuchte das Volk ihn aufzuhalten. In den Sagen und Legenden des Alpenlandes wird immer wieder erzählt, dass – der König des Waldes – in den Tannen lebt.

Heilwirkungen: Heute wird in der pharmazeutischen Industrie aus dem Tannenterpentin Salben für Wundbehandlungen hergestellt. Doch die Wirkkraft des Tannenöles ist sehr groß. Es wirkt antiseptisch harntreibend durchblutungsfördernd und schweißtreibend. In den Bergen Österreichs wurde für Mensch und Tier vor allem das Harz der Lärche und der Fichte in Österreich „Lärchenpech“ „Fichtenpech“ oder „Pechöl“ genannt, für Wundbehandlungen verwendet. Bauern destilierten das Pech der Fichte und mischten es mit dem Vorlauf vom Schnapsbrennen und mit Bienenwachs. Dann wurde die Mischung aufgekocht, bis eine streichfähige Salbe daraus hervorging. Rezept einer Wundsalbe aus den Bergen Österreichs: 1/4 kg Hirschfett 10 dkg Wurzel vom gelben Enzian und Liebstöckl 1/4 l Honig 1/6 Pech von der Fichte 1/6 Pech von der Kiefer und 1/6 Pech von der Föhre 1/4 kg Bienenwachs 1/4 Liter Öl vom Lein Die Masse wurde solange erhitzt, bis sie durch ein dünnmaschiges Gitter laufen konnte. Diese Wundsalbe war für lange Zeit haltbar. Pechsalben sind sehr einfach selbst herzustellen. Heute nimmt man statt Schmalz oder anderen Tierfetten Olivenöl. Bei Lungenproblemen und Verkühlungen wird die mit Harz des Baumes angereicherte Salbe für Brustumschläge hergestellt.

Räucherstoff: Harze wurden als „die Tränen der Götter“ oder als „das Blut der Götter“ genannt. Es wurde und wird angenommen, dass die Bäume „weinen“, wenn ihre Rinde verletzt wird. Gleichzeitig heilt sich der Baum mit seinem Harz selbst. In Europa gehört das Tannenharz, sowie die getrockneten Nadeln (Rindenstücke, Zapfen) zum ältesten Räucherstoff und wird in „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ als kostbares Harz für Räucherungen bei Ritualen und Zeremonien verwendet.

Mongolische Räucherung: Rinde von Tanne Quendel und Wacholder oder Zweige vom Sadebaum Schamaninnen und Schamanen im „Shamanic Centre Europe“ atmen diese Räucherung nicht ein, dies gilt nur für Zauberer, die sich nicht zutrauen, bewusst Kontakt mit anderen Dimensionen herzustellen.

 

 

 

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