Lärche

LARIX DECIDUA

Die Larix europea ist ein lichtwebender Baum, der lichtliebendste Baum unter den Nadelbäumen.

Die Alpenregion ist seine Heimat neben Fichte Tanne Birke Kiefer Eibe Buche Eiche Im Heilgarten wächst sie neben Weide Nussbaum Apfelbaum Birnbaum Akazie Kastanie Haselstrauch und Hollunder und Abendländischer Lebensbaum

Der Beruf des Lärchenharz – Bohrers war früher sehr angesehen, ist heute jedoch bereits ausgestorben. Der Baum wird angebohrt und das Harz in kleinen Kännchen aufgefangen, wobei die Löcher dann wieder verschlossen werden. Eine mehrmalige jährliche Ernte ist möglich, zu vergleichen vielleicht mit dem Blutspenden des Menschen.

Heute schneiden wir die Bäume nicht mehr an. Bei den Seminare (n) der schamanischen Ausbildungen oder bei verschiedenen Termine (n) kratzen wir das Harz von den Bäumen und verwenden es bei schamanischen Reisen oder wenn bei Einzelberatung eine Räucherung gewollt ist. Jeder Mensch der gerne räuchert kann das tun. Dieses Harz enthält noch die vollkommene Energie des Baumes und des Waldes und ist nicht leer, wie so manches gekaufte Räucherwerk.

Lärchenharz gereinigt sieht aus wie der Honig unserer Bienen im Heilgarten von „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“.

Der Baum bildet das balsamartige Harz in seinem Inneren, dadurch wird das Holz beständig und fault auch im Wasser nicht! Es verhindert das Verderben und wirkt gleichzeitig antiseptisch. Es wärmt und bringt heilsame Dynamik ins Krankengeschehen.

Lärchen waren in den Alpen der Wohnsitz der „Säligen“ (Seeligen), Elfenwesen, die den Menschen und Tieren gut gesinnt waren und sie beschützten. In den Märchen werden die „Säligenfräulein“ in weiß und silber gekleidet, singend und tanzend dargestellt. Bis 1859 stand in Naunders/Tirol eine heilige Lärche, wo die Säligen wohnten. Für Schamaninnen und Schamanen im „Global Shamanic Centre Vienna“ ist es heute noch möglich Kontakt mit diesen Geistern herzustellen.

Die heiligen Haine der Ostjaken (Völkerschaften in Sibirien), 7 Lärchen an einem Ort reichten aus, waren geschützt. Weder Fischen, Jagen noch Wassertrinken war dort erlaubt. In Sibirien galten die Lärchen als heilig. Es wurden seit jeher Schutzamulette aus Lärchenholz hergestellt. So ähnlich wird es in den heiligen Hainen in Europa gewesen sein.

Im Gebimmel von Kuglocken besuchte Regina Hruska die ältesten Lärchen Europas.

Die drei Ältesten stehen bei St. Gertraud in Meran.

Eine vierte Lärche, die dem Sturm zum Opfer gefallen war, gab 1930 ihre Jahresringe frei und damit entstand die Sage, dass sie 2085 Jahre alt seien. Aber Lärchenholz verrottet schneller als das Holz der Eiche Kastanie und Eibe So alt werden die drei Urlärchen wohl nicht sein und so bleibt ihr wahres Alter bis heute ein Geheimnis.

HEILBAUM

Das Lärchenharz ist von besonderer Qualität. In Österreich wird es Pech genannt und wird seit Jahrhundrten traditionell verwendet. Hatte sich jemand einen Schiefer eingezogen, strich man Lärchenharz auf die Wunde. Das Harz zieht den Span heraus.

Salbenrezeptur aus den Alpen, anzuwenden bei Rotlauf und als Zugsalbe bei eitrigen Wunden und Abszessen: 1/2 kg Rinderschmalz, Blüten der weißen Lilie Salbei Honig, Bienenwachs, Absang, Harz, Kampfer und Salz. Alle Zutaten werden abgeröstet, abgeseiht und abgekühlt. Kühl lagern!

Für Tiere: Das lauwarme Harz wird auf Kastrationswunden aufgelegt. Schweinen gibt man das Pech auch, um gegenseitiges Anknabbern zu verhindern. Bei Rindern wird die Pechsalbe als Zugmittel und zur Reinigung von Wunden verwendet. Bei Verstauchungen reibt man die Tiere mit Pechöl ein. Auch Verstopfungen bei Rindern werden mit Pechöl behandelt.

Eine gute Zugsalbe ist auch aus dem Harz der Fichte herzustellen.

Lärchensalbe, schon bei Plinius erwähnt hilft bei Gicht, Rheuma, Hautinfektionen, Erkältungen.

Lärchencreme: Das noch weiche Harz wird mit ungesalzenem Schweinefett vermischt und wirkt Wunder bei: Husten, Asthma, Verschleimungen der Atemwege, bei Entzündungen im Kehlkopf- und Nierenbereich. Die Creme wird gut einmassiert und der Brustkorb mit warmen Tüchern zugedeckt. Als Pflaster zubereitet bei Wunden und Geschwüren.

Lärchenöl: Dieses Öl wird aus dem Harz destilliert und mit hochprozentigem Alkohol konserviert: 30 Teile Öl zu 70 Teilen Alkohol. Dies stärkt die Abwehrkräfte und dient auch zur Inhalation bei Verkühlungen. Einnahme: Nur 1 x täglich!

Lärchenbrett: Das Lärchenbrett gut durchwärmen und den Betroffenen (dies wurde häufig bei Kindern angewandt) draufsetzen. Hilft bei Bauchkrämpfen und Blähungen.

Homöopathie: „Oleum terebinthinae“ D4 bei Nierenerkrankungen, Wassersucht, Frostbeulen. Flüssige Verdünnung D3, flüssige Verdünnung zur Injektion D5

Energetisch vereinigt sie in sich: die Stärke, wie die Eiche die Zähigkeit wie die Fichte das Leuchten wie die Esche die Anmut wie die Birke

In der Bachblütentherapie stärkt sie das Selbstvertrauen.

MEDITATION

Sie erhellt nicht nur die Wälder sondern auch jeden Platz an dem sie wächst. Ein individueller Baum des Friedens, Frohsinns, der zeitlosen Ebene des Seins.

 

 

 

 

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