Lärche

LARIX DECIDUA

(LARIX EUROPAEA DC.)

 

Ein lichtwebender Baum, der lichtliebendste Baum unter den Nadelbäumen.

Die Alpenregion ist neben Fichte, Tanne, Birke, Föhre, Buche… seine Heimat.

Der Beruf des Lärchenharz – Bohrers war früher sehr angesehen, ist heute jedoch bereits ausgestorben. Der Baum wird angebohrt und das Harz in kleinen Kännchen aufgefangen, wobei die Löcher dann wieder verschlossen werden. Eine mehrmalige jährliche Ernte ist möglich (zu vergleichen vielleicht mit dem Blut spenden des Menschen).

Lärchenharz gereinigt sieht aus wie Honig. Der Baum bildet das balsamartige Harz in seinem Inneren, dadurch wird das Holz beständig und fault auch im Wasser nicht! Es verhindert das Verderben und wirkt gleichzeitig antiseptisch. Es wärmt und bringt heilsame Dynamik ins Krankengeschehen.

Als Wohnsitz der „Säligen“ (Seeligen), Elfenwesen, die den Menschen und Tieren gut gesinnt sind und sie beschützen. In den Märchen  über die „Säligenfräulein“, in weiß und silber gekleidet, singend usw. dargestellt.

Bis 1859 stand in Naunders/Tirol eine heilige Lärche, wo die Säligen wohnten.

Die heiligen Haine (7 Bäume reichten aus) der Ostjaken waren geschützt. Weder Fischen, Jagen noch Wassertrinken war erlaubt.

In Sibirien galten die Lärchen als heilig.

Es wurden seit jeher Schutzamulette aus Lärchenholz hergestellt.

Im Gebimmel von Kuglocken besuchte ich die ältesten Lärchen Europas.

Die drei Ältesten stehen bei St. Gertraud in Meran.

Eine vierte Lärche, die dem Sturm zum Opfer gefallen war, gab 1930 ihre Jahresringe frei und damit entstand die Sage, dass sie 2085 Jahre alt seien. Aber Lärchenholz verrottet schneller als das Holz der Eiche, Kastanie und Eibe. So alt werden die drei Urlärchen wohl nicht sein und so bleibt ihr wahres Alter bis heute ein Geheimnis.

HEILBAUM

Das Lärchenharz ist von besonderer Qualität.

Lärchensalbe (schon bei Plinius erwähnt) hilft bei Gicht, Rheuma, Hautinfektionen, Erkältungen, …

Energetisch vereinigt sie in sich: die Stärke (Eiche), die Zähigkeit (Fichte), das Leuchten (Esche), die Anmut (Birke).

In der Bachblütentherapie stärkt sie das Selbstvertrauen.

Lärchencreme: Das noch weiche Harz wird mit ungesalzenem Schweinefett vermischt und wirkt Wunder bei: Husten, Asthma, Verschleimungen der Atemwege, bei Entzündungen im Kehlkopf- und Nierenbereich.

Die Creme wird gut einmassiert und der Brustkorb mit warmen Tüchern zugedeckt. Als Pflaster zubereitet bei Wunden und Geschwüren.

Lärchenöl: Dieses Öl wird aus dem Harz destilliert und mit hochprozentigem Alkohol konserviert: 30 Teile Öl zu 70 Teilen Alkohol. Dies stärkt die Abwehrkräfte und dient auch zur Inhalation bei Verkühlungen. Einnahme: Nur 1 x täglich!

Lärchenbrett: Das Lärchenbrett gut durchwärmen und den Betroffenen (dies wurde häufig bei Kindern angewandt) draufsetzen. Hilft bei Bauchkrämpfen und Blähungen.

Homöopathie: „Oleum terebinthinae“ D4 bei Nierenerkrankungen, Wassersucht, Frostbeulen. Flüssige Verdünnung D3, flüssige Verdünnung zur Injektion D5,

 Weleda: Anwendung: innerlich zur Harnwegsdesinfektion bei Blasenleiden. Äußerlich als Zusatz bei Wundsalben oder Wundspülungen.

Antiseptische Wirkung auch bei Hüftleiden, Gicht und Rheuma. Firma Wala: Bademilch, bei Neigung zu chronischen Hauterkrankungen und Hautpilz.

Sammeln des Lärchenharzes

MEDITATION

Sie erhellt nicht nur die Wälder sondern auch jeden Platz an dem sie wächst.

Individueller Baum.

Frieden, Frohsinn, eine zeitlose Ebene des Seins.

 

 

 

 

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