Fichte

PICEA ABIES

ABIES EXCELSA, auch Pechtanne, Fichttanne, Harztanne, Schwarztanne. Saturnbaum

Die Fiche ist ein Baum der Monokulturen und wurde seit dem Mittelalter neben Tanne und Kiefer als „Rohstoff“ gepflanzt. Gleichzeitig begann die massive Abholzung in den Kolonialgebieten durch europäische Staaten.

Ebenso erging es den Bäumen im 19. Jahrhundert, als im kriegszerstörten Europa Ödland war und unter dem Druck der Holzindustrie wieder schnell wachsenden Nadelbäume gepflanzt wurden. Obwohl 2017 bereits jeder wusste, welche wesentliche Rolle Bäume im Klimawandel spielen, verloren wir nach Global Forest Watch 2017 29,4 % der Waldflächen.

Ist der Borkenkäfer am Fichtensterben schuld, ist das nicht zu einfach?

Wie steht es mit den Luftschadstoffen, mit Nährstoffmangel, Mineralienarmut, Phytohormonhaushalt, Basen-Mangelerscheinungen, Schwächung des Erdmagnetfeldes, Protoneneinstrahlung aus dem Kosmos, Schwächung des magnetosphärischen Schutzschildes der Erde, Sonnenfleckenaktivitäten, Vergrößerung des Ozonloches, Atombombenversuche, Kernenergie, atomarer Sauerstoff, G5 – Ausbau, Strahlungschaos weiträumiger Kommunikationssysteme, baumaggressive Strahlungsquellen, drastische Aufheizung der Ionosphäre… .

Ein Teufelskreis im komplexen Organismus der Erde!

Alle oben genannten Faktoren sind für ein Signal für Lebensfeindlichkeit. Doch wo beginnt diese? Sie beginnt im eigenen Geist und alle Seminare, Fortbildungsseminare, Termine und Einzelberatungen haben in der persönlichen Bewusstseinsentwicklung die Herausforderung Geistesstärke, Verantwortung und Verbindung mit der Natur und dem Kosmos aufzunehmen.

 

Jahrhunderte lang verzauberten immergrüne Fichten- und Tannenwälder mit ihren Tieren, Pflanzen und Pilzen und Steinen die Menschenwelt.

Fichten sind wie die Tannen älter als Laubbäume, doch schätzen sie die Gesellschaft der Buche Eiche Ahorn Birke Espe, Eberesche… . Alpenfichten ertragen Kälte, eine gewisse Trockenheit, sind Humusspender und wagen sich in hohe Gebirgsregionen vor.

Ihre Reise beginnen sie im Schatten der Mutterbäume, im ausgewachsenen Zustand festigen sie die steilen Hänge.

Ungemütlich reagiert sie auf Wildverbiss und auf durch Menschenhand verursachte Vergiftung der Böden, des Wassers und der Luft. Spätestens seit der Vernichtung des europäischen Schamanismus, das die Mächtigen im Zaum zu halten vermochte, waren sie lange Zeit auf sich alleine gestellt.

Wir im „Global Shamanic Centre“ geben unser Bestes, sie auf ihren weiteren Weg auf dieser Erde zu begleiten!

Sie verkörpern als immergrüne Bäume schon immer das Ewige, sie versprechen die Rückkehr des Lichtes. (Weihnachtsbaum!)

In der Tradition der nordischen Völker ist sie Symbol der Kraft, dem Lichtgott Baldur zugeordnet.

Im Baltikum (Esten) wurde in Fichtenhainen gebetet und die Bäume mit Kriegstrophäen und Opfergaben behängt.

Im späteren Christentum wurde sie zum Symbolbaum Mariens, … so wie die Fichte zum Himmel strebt….

Der Baum wurde zum Helferbaum gegen Dämonien, er hilft gegen Angezaubertes und gegen Krankheiten. (Krankheiten auf ihm aufhängen. Dazu ein kleines Ritual: In einen Fichtenwald gehen, einige Tropfen des eigenen Blutes in seine Ritzen geben und rufen: „Frau Fichte, ich geb` dir die… (Gichte).“

Böden wurden zum Schutz mit ihren Zweigen ausgelegt und Fackeln aus ihrem Holz hergestellt.

Heute ist es noch Sitte, wenn ein Haus fertig gebaut ist, dass es die „Richterkrone“ erhält, denn vorbeifliegende Geister sollen nicht merken, dass hier ein Haus entsteht, sondern glauben, sie überfliegen einen Baum.

Symbol des Todes, neben der Verbrennung der Toten mit Fichtenholz, wurden auch die Gräber mit ihren Zweigen ausgekleidet, als Zeichen der Wiederkehr der Seele.

HEILBAUM

Seit der Antike wird das Harz, die Nadeln, Knospen und Triebe verwendet. Gegen Gicht, Rheuma, Bronchitis („Fichtelnadelsirup“).

Das ätherische Öl (durch Destillation aus den Nadeln mittels Wasserdampf gewonnen), stärkt das Nervensystem. Badezusatz.

In Deutschland und Österreich gewann man durch Ausschnitte im unteren Teil des Stammes Harz, das Verwendung in der Terpentingewinnung fand.

Deutsches Rohharz, österreichisches Scharrharz.

Terpentinöl (Destillation von Wasser und Harz) im Rückstand Weißpech oder Burgunderpech.

Benötigt wurden diese Pechharze bei eiternden Wunden als Pflaster und Salbenform.

Terpentinöl auf Zucker genommen – bei Nervenleiden.

RÄUCHERWERK

Holz, Nadeln, Harz, Zapfen.

Wurde auch als „Julscheit“ genommen. (12 Jhdt. Deutschland).

Auch: Waldweihrauch, wilder Weihrauch, gemeiner Weihrauch genannt.

Einzel stehende Bäume in der Ebene haben eine große Individualität. In den Wäldern herrscht der Gruppengeist vor.

„Nie sollen sie an einem alten, großen Baum vorbeigehen, ohne ihn zu grüßen. Denn die Seele in ihm ist oft schon Jahrtausende alt und von großer Weisheit.“

Es ist nicht leicht mit diesem Baum – „Vater der Bäume“ –  in Kontakt zu kommen.

Still werden und Frieden finden, das Ewige im derzeitigen Leben: Dauerhaftigkeit.

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