Lein

LINUM USITATISSIMUM L.

FRAUENFLACHS oder LEINKRAUT: (Linaria vulgaris)

LEINGEWÄCHSE, LINACEAE

FLACHS

Einjährig, bei uns im Allgemeinen feldmäßig angebaut. In den Heilgarten wanderte er von selbst und erfreute mit seiner gelben Blütenpracht Teilnehmer der Seminare

  Insekten und Bienenfutter

Lein wurde bereits in der Steinzeit angebaut.

In germanischer Zeit war er eines der Kräuter der Göttin Freya. Der Herrin der Pflanzen zugeordnet waren unter Anderem die Vogelmiere Huflattich Birke Leberblümchen Frauenmantel Arnika Immergrün… Durch die Welten reiste sie mit einem von Katzen gezogenen Wagen.

Der Mantel der nordischen Urmutter war aus den Federn des Falken gefertigt

Heilwirkung:

Der hohe Schleimgehalt ist der wichtigste Wirkstoff in der medizinischen Verwendung.

Abführmittel, Gurgelmittel bei Entzündungen im Mund.

Das Leinöl (Öle aus den Samen) wirkt lindernd bei schrundigen Hautstellen, bei Psoriasis und Herpes Zoster. Auszüge aus den Pflanzen wurden in Sitzbäder gegeben und halfen den Frauen bei Weißfluss.

Der Rachenblütler soll den Kröten zugeordnet sein, die als Symbol der Gebärmutter gilt.

Ein „Bettstroh und Beschreikraut“, wie unter Anderem das Johanniskraut Heilziest Beifuss Engelwurz welche gewesen sind und deren Kraft wir bei Seminar – Termine und Ritualen wieder kontaktieren

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