Brombeere

RUBUS FRUTICOSUS

Im Neolithikum war Europa dichter Urwald. Die Siedlungen waren klein und stets durch die Bewohner des Waldes bedroht. Am Rande der Siedlungen wuchsen zum Schutz von Mensch und Vieh dorniges Gestrüpp. Im Heilgarten ranken ihre Äste gemeinsam mit dem Efeu weit über den Trompetenbaum am Zaun des Heilgartens. Sie schützt auch heute noch die Teilnehmer der Seminare in „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“.

Zum schützenden Gestrüpp zählten neben der Brombeere, Schlehdorn (Deutsche Akazie) Weinrose Kreuzdorn Weissdorn Stechpalme …).

Hinter dieser Hecke wohnten die Waldgeister und die wilden Tiere.

In der germanischen Mythologie wurde sie auch „Hirschbeere“ (R.Löwe: Germanische Pflanzennamen) genannt.

Sie wurde gerne von Hirschen gefressen und war ihnen mythologisch zugeordnet.

Noch heute gibt es rund um den Brombeerstrauch viele Legenden und magische Geschichten.

Der Strauch hat kriechende Zweige, die im Boden neu Wurzeln können. Das tun diese auch im Heilgarten und im Frühjahr wachsen aus dem Mariengras aus Malve und Rose und neben Liguster und Flieder kleine Pflänzchen der Brombeere.

Das „Hindurchkriechen“ kann allerlei bewirken: in die Zukunft schauen, Krankheiten loswerden, Verborgenes sehen. Schamaninnen und Schamanen des „Global Centre Vienna“ haben dies versucht, aber ihre Schau öffnete sich doch nur durch die schamanischen Trainings in „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“.

In Österreich sagt der Volksglaube: Gibt es viele Brombeeren, wird der Winter lang und kalt.

Einer anderen Legende nach, wuchsen am Grab von Tristan und Isolde, nach der Oper von Richard Wagner „Tristan und Isolde“ zwei Brombeersträucher.

Heilwirkungen: blutreinigend, blutbildend, fiebersenkend, blutzuckersenkend, bei leichtem Durchfall, gegen Zahnfleischentzündungen, bei Heiserkeit. 6 Wochen vor der Geburt wirkt der Tee unterstützend. Die Blätter werden heute für verschiedene Teemischungen verwendet.

Legt man sie auf offene Wunden, heilen diese besser.

Aus den Beeren lässt sich viel Gutes herstellen.

Tee: 1 TL auf 250 ml (1 Tasse) mitheißem Wasser überbrühen und 3 Minuten ziehen lassen.

Duftstoff: Blätter, auch die Blätter der Himbeere können dazugegeben werden, glatt pressen (Nudelholz), in ein Leintuch legen und aufhängen. Es entwickelt sich ein wunderbarer Duft.

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