Brombeere

RUBUS FRUTICOSUS

Familie Rosengewächse, Rosaceae

Der stachelige Strauch findet sich in Hecken und Dickichten, in Waldschlägen und Gebüschen. Im Juli und August sind die Ranken ausgewachsen und aus den großen weißen Blüten heraus reifen die Früchte. Betrachtet man eine  Brombeere etwas genauer, sieht man, dass sich eine Frucht aus vielen kleinen Einzelbeeren zusammensetzt, gleich wie die Beeren von Himbeere und Maulbeerbaum Die Brombeere hat ihre Verwandten in der Familie der Rosengewächse. Diese verwurzeln sich zumeist tief in der Erde und schenken uns eine reiche Blütenfülle. Zu dieser reichen Fülle zählen im Heilgarten zum Beispiel Weissdorn Apfelbaum Quitte Kirschbaum Birnbaum Mandelbaum Himbeere Oderming Mädesüß Nelkenwurz Silberdistel Frauenmantel Wiesenknopf Kirschlorbeer Rose Hagebutte Weinrose Im Heilgarten von „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ ranken ihre schwungvollen Äste gemeinsam mit Efeu und Kürbis weit über Trompetenbaum Flieder und Jasmin am Zaun des Heilgartens hinaus. Die Hecke des Heilgartens schützt Teilnehmer der Seminare und Termine und Menschen, die über unterschiedliche Kontakt (e) Einzelberatung im Seminarzentrum in Anspruch nehmen.

Im Neolithikum war Europa dichter Urwald, Menschen suchten Schutz und eine dornige Hecke, in denen Brombeeren Weissdorn Stechpalme und Akazie wuchsen, gab ihnen Sicherheit. In der germanischen Mythologie wurde die Brombeere auch „Hirschbeere“ (R.Löwe: Germanische Pflanzennamen) genannt. Sie wurde gerne von Hirschen gefressen und war ihnen mythologisch zugeordnet. Heute sind Tiere nicht mehr so wählerische, die Artenvielfalt geht zurück und auch andere Tiere fressen die Brombeere gerne.

Noch heute gibt es rund um den Brombeerstrauch viele Legenden und magische Geschichten. Der Strauch hat kriechende Zweige, die im Boden neu Wurzeln können. Das tun sie auch im Heilgarten und im Frühjahr wachsen aus Mariengras Malve Rose und neben Liguster Flieder Birke kleine Pflänzchen der Brombeere. Regina Hruska „Würden wir nicht acht auf die kleinen Sprösslinge geben, hätten wir bereits eine alles überwuchernde Brombeerhecke“.

Nach alten Legenden sollte das Durchkriechen durch eine Bromeerhecke allerlei bewirken: in die Zukunft schauen, Krankheiten loswerden, Verborgenes sehen. Schamaninnen und Schamanen des „Global Shamanic Centre Vienna“ haben dies versucht, aber ihre Schau öffnete sich doch nur durch die schamanischen Trainings in „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“, durch ihre Arbeit in intensiven Seminaren und Trainings. Nur dies gibt reale Möglichkeiten mit hilfreichen Geistern und Ahnen in Kontakt zu kommen. In Österreich sagt der Volksglaube: Gibt es viele Brombeeren, wird der Winter lang und kalt. Einer anderen Legende nach, die Richard Wagner (1813 -1883) in er Oper „Tristan und Isolde“, die 1865 uraufgeführt wurde, wuchsen aus dem Grab von Tristan und Isolde zwei Brombeersträucher.

Heilwirkungen: blutreinigend, blutbildend, fiebersenkend, blutzuckersenkend, bei leichtem Durchfall, gegen Zahnfleischentzündungen, bei Heiserkeit. 6 Wochen vor der Geburt wirkt der Tee unterstützend. Die Blätter werden heute für verschiedene Teemischungen verwendet. Legt man sie auf offene Wunden, heilen diese besser.

Aus den Beeren lässt sich viel Gutes herstellen. Tee: 1 TL auf 250 ml (1 Tasse) mit heißem Wasser überbrühen und 3 Minuten ziehen lassen. Duftstoff: Blätter, auch die Blätter der Himbeere können dazugegeben werden, mit einem Nudelholz glatt pressen, in ein Leintuch legen und aufhängen. Es entwickelt sich ein wunderbarer Duft.

 

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