Himbeere

RUBUS IDAEUS

Familie Rosengewächse, Rosaceae

Die Himbeere überzieht auf feuchten, schwarzerdigen Böden viele Waldschläge. Wenn Bäume gefällt werden, entsprießen bei genügend Regen dem Boden unzählige Himbeerpflanzen. Ihre Samen liegen oft mehr als 100 Jahre im Boden. Sie schücken Waldlichtungen und sind als eine lichtgrüne Bodendecke eine erfreuliche Erscheinung. Der Himbeerstamm stirbt nach 2 Jahren, nachdem er Früchte gemacht hat ab. Die Blüten sind weiß und stehen in langen Trauben an den Enden kurzer Zweige. Die Früchte sind rot, schmackhaft und kugelig.

Regina Hruska „Noch vor einigen Jahrzehnten gingen Jung und Alt, Groß und Klein die würzigen Beeren pflücken. Heute kaufen sich viele Menschen die gestreckten, mit Zucker uns Konservierungsmittel verdorbenen Fertigprodukte im Supermarkt. Menschen, die noch in den Wald gehen um Beeren zu sammeln erzählen, dass viele Himbeerfrüchte in den letzten Jahren durch das Ausbleiben des Regens vertrocknet sind. Heute ist der Wald, wie alle Lebensräume gefährdet und mit zunehmenden Gefahren konfrontiert. Noch wird abgestritten, dass wir die Probleme lösen können oder wir werden mit der Haltung konfrontiert „es ist bereits zu spät“. Ich glaube wir können viel tun und sollten uns bei all den jungen Menschen bedanken, die schreiend auf die Straße gehen. Von Schamaninnen und Schamanen, den ehemaligen Hütern dieses Planeten habe ich in Europa noch nichts gehört. Das schmerzt und empört mich! Man wird nicht mit Reisen zu Schamanen und mit einigen Kursen Schamane! Dafür stehe ich als Schamanin nicht und auch nicht das schamanische Zentrum „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“

Rosengewächse wie die Himbeere finden ihre Entfaltungsmöglichkeiten und ihre Fülle vor allem in der gemäßigten Zone. Zu ihr gehören die großen Obstfamilien, wie Apfelbaum Birnbaum Holzapfel Quitte Kirschbaum Hagebutte Weissdorn Brombeere In ihren Pflanzenfamilie sind sie Heil – Künstler, wie Wiesenknopf Oderming Nelkenwurz Frauenmantel Mädesüß Weinrose und viele Andere. Viele von ihnen wachsen im Heilgarten von „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ und mit ihrer Energie unterstützen sie Teilnehmer der Seminare und Menschen, die im Seminarzentrum ihre Termine und Einzelberatung in Anspruch nehmen. Diese Menschen, die im Seminarzentrum lernen, die bereit sind den Blick nach Innen zu richten, werden sich zunehmend bewusst, dass sie mit vielen anderen auch im Außen, die Verantwortung für das Wohl dieses Planeten und all seiner Bürger übernehmen müssen.

Heilwirkungen: Die Blätter können während der gesamten Wachstumszeit gesammelt und getrocknet werden. Die Inhaltsstoffe der Blätter sind: Fruchtzucker, ätherisches Öl, Pektin, Zitronensäure, Apfelsäure. Sie wirken adstringierend, kräftigend, kühlend und wehenfördernd. Himbeerblätter haben eine lange Tradition in der Frauenheilkunde, da sie das Gewebe der Gebärmutter kräftigen. Gebärmutter stärkende Kräuter sind unter anderem Herzgespann Blätter und Wurzel vom Löwenzahn Während einer Schwangerschaft gemieden werden sollten Berberitze Eberraute Wacholder Salbei Rainfarn Abendländischer Lebensbaum Herbstzeitlose Wermut Wurmfarn

Als adstringierendes Mittel helfen sie auch bei Durchfall und Weissfluss. Sie lindern Erkrankungen im Mundbereich, bei Zahnfleischbluten und Entzündungen. Als Gurgelmittel bei Halsentzündungen. Werden junge Sprossen und Blätter aufgekocht, erhält man ein Waschmittel und kann den Sud auch für Umschläge bei Geschwüren und Fisteln verwenden.

Die Himbeere war nach Dioskurides (1. Jahrhundert) bereits den Griechen als: „batos idaia“ bekannt. Sie sind bis heute eine Erfrischung und ein Labsal für Gesunde und Kranke. Himbeersaft ist ein kühlendes Heilmittel. Eine Salbe aus Honig und zerriebenen Blüten der Himbeere wurden gegen Gesichtsrose und Entzündungen der Augen gegeben. Im Mittelalter hat das „Himbeerwasser“ („Aqua Rubi Idaei“) großen Anklang gefunden und bis in unsere Zeit ist der Himbeeressig beliebt. Für diesen nimmt man 1 Teil reifer Himbeeren und 2 Teile guten, abgekochten Weinessig. Wenn man ihn nach einigen Tagen abseiht, erhält man einen wohlschmeckenden roten Essig, der verdünnt ein wirksames Heilmittel für Fieberkranke ist.

 

 

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