Himbeere

RUBUS IDAEUS

Familie Rosengewächse, Rosaceae

Rosengewächse finden ihre Entfaltungsmöglichkeiten und ihre Fülle vor allem in der gemäßigten Zone. Zu ihr gehören die großen Obstfamilien, wie Apfelbaum Birnbaum Holzapfel Quitte Kirschbaum Hagebutte Weissdorn Brombeere In ihren Pflanzenfamilie sind sie Heil – Künstler, wie Wiesenknopf Oderming Nelkenwurz Frauenmantel Mädesüß Weinrose und viele Andere. Viele von ihnen wachsen im Heilgarten von „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ und erfreuen Teilnehmer der Seminare und Menschen, die im Seminarzentrum ihre Termine und Einzelberatung buchen.

Heilwirkungen: Die Blätter können während der gesamten Wachstumszeit gesammelt und getrocknet werden. Die Inhaltsstoffe der Blätter sind: Fruchtzucker, ätherisches Öl, Pektin, Zitronensäure, Apfelsäure.

Die Heilwirkungen sind adstringierend, kräftigend, kühlend und wehenfördernd. Himbeerblätter haben eine lange Tradition in der Frauenheilkunde, da sie das Gewebe der Gebärmutter kräftigen. Gebärmutter stärkende Kräuter sind unter anderem Herzgespann Blätter und Wurzel vom Löwenzahn Während einer Schwangerschaft gemieden werden sollten Berberitze Eberraute Wacholder Salbei Rainfarn Abendländischer Lebensbaum Herbstzeitlose Wermut Wurmfarn

Als adstringierendes Mittel helfen sie auch bei Durchfall und Weissfluss. Sie lindern Erkrankungen im Mundbereich, bei Zahnfleischbluten und Entzündungen. Als Gurgelmittel bei Halsentzündungen.

Die Himbeere war nach Dioskurides (1. Jahrhundert) bereits den Griechen als: „batos idaia“ bekannt. Sie sind bis heute eine Erfrischung und ein Labsal für Gesunde und Kranke. Himbeersaft ist ein kühlendes Heilmittel. Eine Salbe aus Honig und zerriebenen Blüten der Himbeere wurden gegen Gesichtsrose und Entzündungen der Augen gegeben.

Im Mittelalter scheint v.a. das „Himbeerwasser“ („Aqua Rubi Idaei“) großen Anklang gefunden zu haben und bis in unsere Zeit ist der Himbeeressig beliebt. Für diesen nimmt man 1 Teil reifer Himbeeren und 2 Teile guten, abgekochten Weinessig. Wenn man ihn nach einigen Tagen abseiht, erhält man einen wohlschmeckenden roten Essig, der verdünnt ein wirksames Heilmittel für Fieberkranke ist.

Werden junge Sprossen und Blätter aufgekocht, erhält man ein Waschmittel und kann den Sud auch für Umschläge bei Geschwüren und Fisteln verwenden.

Regina Hruska im „Himbeerwald“ während einem der freien Termine in der schamanischen Ausbildung in den Bergen

 

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