
Himbeere – Frucht des Waldes und nährende Begleiterin
Himbeere im Naturraum und Wachstum
Die Himbeere überzieht auf feuchten, humusreichen Böden viele Waldschläge.
Wenn Bäume gefällt werden, treiben bei ausreichend Feuchtigkeit zahlreiche Pflanzen aus und bilden eine helle, lebendige Bodendecke.
Ihre Samen liegen oft mehr als 100 Jahre im Boden.
Himbeere als Pflanze der Waldlichtungen
Sie schmücken Waldlichtungen und sind als eine lichtgrüne Bodendecke eine erfreuliche Erscheinung.
Der Himbeerstamm stirbt nach 2 Jahren, nachdem er Früchte gemacht hat ab und treibt neu wieder aus.
Die Blüten sind weiß und stehen in langen Trauben an den Enden kurzer Zweige.
Die Früchte sind rot, schmackhaft und kugelig.

Himbeeren Erntezeit und Wandel
Regina Hruska: „Noch vor einigen Jahrzehnten gingen Jung und Alt, Groß und Klein würzige Beeren pflücken.
Heute kaufen sich viele Menschen die gestreckten, mit Zucker uns Konservierungsmittel verdorbenen Fertigprodukte im Supermarkt.
Menschen, die noch in den Wald gehen um Beeren zu sammeln erzählen, dass viele Himbeerfrüchte in den letzten Jahren durch das Ausbleiben des Regens vertrocknet sind.

Himbeere in Pflanzenfamilien und Zusammenhängen
Rosengewächse wie die Himbeere finden ihre Entfaltungsmöglichkeiten und ihre Fülle vor allem in der gemäßigten Zone.
Zu ihr gehören die großen Obstfamilien, wie Apfelbaum, Birnbaum, Holzapfel, Quitte, Kirschbaum, Hagebutte,
Weißdorn und Brombeere.
In ihren Pflanzenfamilien sind sie Heil – Künstler, wie Wiesenknopf, Odermennig, Nelkenwurz, Frauenmantel,
Mädesüß, Weinrose und viele Andere.
Viele von ihnen wachsen im Heilgarten von
„Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ und mit ihrer Energie unterstützen sie Teilnehmer der Seminare und Menschen, die ihre Termine und schamanische Einzelsitzung in Anspruch nehmen.

Himbeere und ihre feine Wirkung
Die Himbeere wirkt stärkend, erfrischend und ausgleichend und wird traditionell auch mit Pflanzen wie dem Johanniskraut in Verbindung gebracht.
Himbeerblätter und ihre Anwendung
Die Blätter können während der gesamten Wachstumszeit gesammelt und getrocknet werden.
Himbeerblätter Inhaltsstoffe: Fruchtzucker, ätherisches Öl, Pektin, Zitronensäure, Apfelsäure. Sie wirken adstringierend, kräftigend, kühlend und wehenfördernd.
Himbeerblätter in der Frauenheilkunde
Sie haben eine lange Tradition in der Frauenheilkunde da sie das Gewebe der Gebärmutter kräftigen. Gebärmutter stärkende Kräuter sind unter anderem: Herzgespann, Blätter und Wurzel vom Löwenzahn.
Während einer Schwangerschaft gemieden werden sollten: Berberitze, Eberraute, Wacholder, Salbei, Rainfarn, Abendländischer Lebensbaum, Herbstzeitlose, Wermut und Farn.

Himbeerblätter wirken als adstringierendes Mittel und helfen bei Durchfall und Weissfluss.
Sie lindern Erkrankungen im Mundbereich, bei Zahnfleischbluten und Entzündungen.
Als Gurgelmittel bei Halsentzündungen.
Werden junge Sprossen und Blätter aufgekocht, erhält man ein Waschmittel und kann den Sud auch für Umschläge bei Geschwüren und Fisteln verwenden.
Himbeere in der Heilkunde
Die Himbeere war nach Dioskurides (1. Jahrhundert) bereits den Griechen als: „batos idaia“ bekannt.
Sie sind bis heute eine Erfrischung und ein Labsal für Gesunde und Kranke.
Himbeere in traditionellen Zubereitungen
Himbeersaft Ist ein kühlendes Heilmittel.
Himbeerblüten Salbe: Aus Honig und zerriebenen Blüten der Himbeere wurden gegen Gesichtsrose und Entzündungen der Augen gegeben.
Im Mittelalter hat das „Himbeerwasser“ („Aqua Rubi Idaei“) großen Anklang gefunden.
Himbeeressig: Für diesen nimmt man 1 Teil reifer Himbeeren und 2 Teile guten, abgekochten Weinessig.
Wenn man ihn nach einigen Tagen abseiht, erhält man einen wohlschmeckenden roten Essig, der verdünnt ein wirksames Heilmittel für Fieberkranke ist.
Himbeerstrauch in der Selbstversorgung
Die Himbeere ist eine wertvolle Pflanze der Selbstversorgung und liefert Früchte, Blätter und vielfältige Verwendungsmöglichkeiten.
Die Himbeere schenkt Fülle und Einfachheit zugleich – eine Pflanze, die nährt, stärkt und verbindet.






