
Berberitze – Heilkraft, Bedeutung und Verwendung
Berberitze als Pflanze der Berberitzengewächse
Die Berberitze gehört zur Familie der Berberitzengewächse (Berberidaceae).
Sie ist ein dornenreicher Strauch, der in Hecken, an Waldrändern und in lichten Gebüschen wächst.
Berberitze im Naturraum und als Heckenpflanze
Der Wildstrauch ist eine robuste Pflanze, die sich gut an unterschiedliche Standorte anpasst.
Sie wächst häufig in sonnigen bis halbschattigen Lagen und bildet dichte, schützende Hecken.
Berberberis Blüte und Früchte
Im Frühling zeigt er eine reiche Fülle an sechssternigen Blüten, die Bienen und Insekten anziehen.
Im Herbst reifen daraus leuchtend rote, längliche Beeren.
Der Dornenstrauch – der sparrige Sauerdorn – ist ein zäher, schnellwüchsiger und zugleich schöner Strauch.

Berberitze als Lebensraum für Tiere
Die dichten Zweige bieten Schutz für Vögel und Kleintiere.
Ihre Früchte dienen vielen Tierarten als Nahrung.
Berberitze in Mythologie und Bedeutung
Der Berberitzenstrauch wurde seit jeher als Schutzpflanze gesehen. Durch ihre Dornen galt sie als natürliche Abwehr gegen äußere Einflüsse.
Sauerdorn Beeren
Werden die Beeren vor dem ersten Reif nicht geerntet, fallen sie im Heilgarten in die Heilerde vom Kompost und wurzeln rasch an.
Der zähe dornige Kreuzdorn liebt es trocken, sonnig und steinig und wir finden ihn auf Hügeln und Hängen bis zur Waldgrenze hinauf.

Regina Hruska: „Ich denke, es gibt zwei Arten von gutem Leben. Eines, das uns Magazine und Medien vermitteln.
Eines, das uns in Kontakt bringt mit Himmel und Erde, uns an diese anbindet und uns in eine tiefe Übereinstimmung mit der Natur bringt.
Diese Bereitschaft ist wesentlich in den Seminare (n) bei Termine (n) und schamanische Behandlung im
Schamanenzentrum Wien“
Berberitze Heilkraft und Anwendung
Verwendet werden die Rinde der Wurzel und der Stängel.
Sie enthalten Alkaloide und verschiedene Säuren.
Berberis vulgaris wirkt gallenflussfördernd, brechreizlindernd und verdauungsfördernd.
Getrocknete Früchte und ihre Wirkung
Wirkt abführend, wie Rhabarber, Rizinus, Löwenzahn, Ingwer, Fenchel.
Blähungstreibend sind: Anis, Engelwurz, Kalmus, Kamille, Kardamon, Koriander, Kümmel, Paprika, Minzen.
Berberitze bei Leber und Verdauung
Wirkt bei Leberstörungen, bei Gallenproblemen. Lebermittel sind neben ihr sind: Ampfer, Eisenkraut, Löwenzahn, Schöllkraut, Meerzwiebel, Goldrute, Brennnessel, Iris, Wegwarte, Öle vom Lein, Wacholder, Eukalyptus, Kiefer und Rizinus, Yamswurzel und Harz der Lärche.
Berberis Wirkung auf die Psyche
Unterstützt bei Schwäche- und Erschöpfungszuständen, stärkt, reinigt.
Süßen sie mit Honig von unseren heimischen Imkern
Bei Schwangerschaft sollte die Berberitze wie die Eberraute, Minzen, Rainfarn, Salbei, Wacholder,
Wermut und Farn nicht genommen werden.
Berberitze in der Homöopathie
Die Beere wird bei Myomen und Myomblutungen „Berberis urtica“ eingenommen.
Verarbeitung und Verträglichkeit
Berberitzensirup, Mus, Saft und Essig gelten als kühlende Anwendungen.
Für Menschen mit empfindlichem Magen sind sie jedoch weniger geeignet.
Selbstversorgung und Nutzung im Alltag
Die Berberitze kann in der Selbstversorgung vor allem über ihre Früchte genutzt werden.
Die reifen Beeren lassen sich zu Mus, Saft oder getrocknet verarbeiten.
In kleinen Mengen können sie Speisen eine säuerliche Note verleihen.
Im Garten wird die Berberitze zudem gerne als dichte, schützende Heckenpflanze eingesetzt.
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