Löwenzahn

TARAXACUM OFFICINALE

Familie: Korbblüter, Asreaceae

Kuhblume, Kettenblume, wilde Cichorie, Pusteblume, Lichtpflanze.

Ein jeder meint den Löwenzahn zu kennen. Doch welche Rolle spielt er im Erdenleben? Das fragen sich auch die viele Teilnehmer der Seminare in „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“. Heilschamanen, die regelmäßig ihre Termine hier im Seminarzentrum wahrnehmen, wissen auch nicht immer Bescheid über diese Lichtpflanze.

Er wirkt wie eine Hochgebirgspflanze, doch wächst er auch in den Ebenen.

Er holt sich aus den kosmischen Höhen mächtige Licht- und Wärmekräfte (Kieselsäure und Kalium). Diese vitale Pflanze begegnet uns jedes Frühjahr und ist mit seinem mächtigen, walzig – spindelförmigen, ästigigen Wurzelstock und seiner duftenden Blüte eine besondere Lichtpflanze.

Der Mensch hat ihn lange für giftig gehalten, ehe er von den Tieren eines Besseren belehrt wurde. Sogar Katzen fressen ihn zur Darmreinigung.

Plinius und Dioskurides (Verfasser der Arzneimittellehre in 5 Büchern, 1. Jhdt.) verschrieben ihn bei Lungenproblemen und Harnverhalten.

Gesammelt werden Blätter, Blüte und Wurzel. Besonders im Frühling enthält die ganze Pflanze mehr auflösende, schleimige Inhaltsstoffe, im Herbst mehr Bitterstoffe. Die Frühjahrswurzel ist besonders reich an Salzen, Eiweiß und Wachs, die Herbstwurzeln haben mehr Inulingehalt.

Es gibt noch immer Kinder, die für ihre Hasen die Blätter des Löwenzahns pflücken und manchmal auch seine Wurzel, als einen besonderen Leckerbissen für die kleinen Felltiere ausstechen.

Heilwirkungen: blutreinigend, verdauungsfördernd, schweiß- und harntreibend. Regt Gallen- und Magentätigkeit an, hilft bei Gicht und Rheuma.

In alten Kräuterbüchern liest man : „Löwenzahn macht Augen hell“ und „das Waschen mit Löwenzahn gibt ein reines Gesicht“. Heute bei: Hautausschlägen, Flechten, Ausschlägen, Akne.

Nicht zu empfehlen ist ein übermäßiger „innerlicher“ Gebrauch! Menschen mit Kolikbeschwerden, Blähungen und Durchfall sollten von seinem Genuss Abstand nehmen.

Löwenzahn ist eine der Pflanzen für Frühjahrskuren wie Brennessel Gundermann Huflattich Veilchen Taubennessel und die Blätter der Birke

„Friß niemals Etwas in dich hinein, nimm Abstand vom Alltag, entspanne und beruhige dich“ 

Rezept: Saft aus der Pflanze pressen und täglich 2 EL einnehmen. 

Rezept: bei Depression und Schwermut: 30 – 5 g Wurzel und Kraut in 1,5 Liter Wasser einkochen, kalt in ein Glas füllen. Täglich 1 Glas trinken.

Sirup: 2 Handvoll Blüten in 1 Liter Wasser ansetzen, langsam erhitzen, über Nacht stehen lassen. Abgießen und Blüten gut ausdrücken. In den Saft 1 kg Rohrzucker einkochen und 1/2 Zitrone dazugeben.

Wieder leicht erhitzen und abkühlen. Diesen Vorgang so lange wiederholen, bis ein Sirup entsteht.

Die Blüten lassen sich auch kandieren oder in Honig einlegen.

Küche: Als Salatzugabe ein Geschenk. Die Wurzeln können roh gegessen werden. Als Suppe, gemeinsam mit Giersch Bärlauch den Blättern der Schafgarbe und die vom Spitzwegerich.

Bienenweide, die Wurzel ist eine Speisekammer für Regenwürmer.

Das braune Korn der kleinen Samenkörnlein ist mit Widerhacken versehen mit dem es, wird es vom Wind verweht, in der Erde haftet. Das Samenkorn verwest, aber ein neuer Keim regt sich in ihm, der im Frühjahr in stolzer Jugendlichkeit Mensch und Tier erfreuen wird.

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