Bärlauch

ALLIUM URSINUM

Familie Amaryllisgewächse, Amaryllidaceae

Der wilde Knofel erfreut im Frühjahr seit Jahrtausenden des Menschen Herz und heute jeden der den Waldknoblauch begegnet. Im Heilgarten von „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ wächst er im zeitigen Frühjahr unter Eiche und Buche Die Pflanze wächst europaweit an schattigen, feuchten Standorten, liebt humusreiche Wälder, in denen Esche Buche Birke Kastanie Haselstrauch Weissdorn Hartriegel Ahorn Akazie wachsen und er liebt Auwälder. Die Pflanze entspringt einer länglichen Zwiebel, die aufgeblühte weiße Blüte verwest rasch.

Regina Hruska „Jeder sollte sich fragen, ob das was er gegessen hat, tausende Kilometer weit weg erzeugt wurde. Vieles ist von weit her zu uns gekommen, wir werden von Annehmlichkeiten überflutet, wobei die Werbung eine Schlüsselrolle innehat. Geschichten vom modernen Leben werden weltweit verbreitet und wecken immer mehr Appetit auf Konsum. Wer geht im Frühling noch in den Wald, sammelt Bärlauch und verkocht ihn und stellt sich damit den ökologischen und geistigen Herausforderungen? In den Seminare (n) Termine (n) und Einzelberatung im Seminarzentrum entdecken Menschen, die den Weg nach Innen eingeschlagen haben das wechselseitige Zusammenwirken von Geist und Natur und ihr Kontakt zu den Netzen der Zusammengehörigkeit erweitert sich.“

Das im Waldknoblauch Heilkraft schlummert wissen viele Tiere, so auch die Bären, die nach dem Winterschlaf sehr begierig auf dieses Grün sind. In jungsteinzeitlichen Gräbern wurden Überreste der Frühjahrspflanze gefunden. Kräuterpfarrer Künzle ( 1857 – 1945) schreibt: „Wohl kein Kraut der Erde ist so wirksam zur Reinigung von Magen, Gedärmen und Blut wie Bärlauch“ 

Heilwirkungen: Die Wirkkraft ist ähnlich der des Knoblauchs, nur heilkräftiger. Er hilft bei Magen- und Darmstörungen, Koliken, Gasbildung, Verstopfung, Würmer, Appetitlosigkeit, Schwächezustände, Schlaflosigkeit, Druck im Kopf, Beklemmung, Lungen- und Wassersucht, Blutreinigung und bei chronischen Hautausschlägen. Er mobilisiert Schwermetalle und unterstützt Ausleitungskuren, die enthaltenen Schwefelverbindungen wirken gegen Darmpilze und Dysbiose. Ideales Kraut für Frühjahrskuren! 

Bärlauchgeist: ganzjährig verwendbar. Kleine Blätter in eine Flasche füllen und mit Korn (40%) übergießen, 14 Tage in die Wärme stellen, abseihen. 10 – 15 Tropfen bei Bedarf.

Bärlauchwein: 1 Handvoll klein geschnittene Blätter in 1/4 Liter Weißwein aufkochen, mit Honig süßen.

Küche: Roh gegessen verliert er die wenigsten Inhaltsstoffe. Er wird aber auch vielseitig verkocht.

Achtung: Bärlauchblätter sind den giftigen Blättern des Maiglöckchens ähnlich. Der starke Knoblauchgeruch bei der Zerteilung der Blätter hilft bei der Unterscheidung.

 

Maiglöckchen

Convallaria majalis

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