Eiche

QUERCUS PETAEA

Die Eiche hat eine große harmonische Krone, gedrungene Form, kräftige Pfahlwurzel.
Regina Hruska „Pflanzt Eiche und Buche anstelle der Fichte“ ist der Slogan in der Zeit des Klimawandels
Verschwiegen wird die Belastung der Eichen  durch die Zerrüttungen,
die uns die Veränderungen des Klimas bringen.
Die Eichen werden durch COD, chronik oak dieback und AOD, acute oak decline belastet.
Erle Esche Ahorn Kastanie Lärche und Fichte um nur einige aufzuzählen, kämpfen ums Überleben.
Enormes Waldsterben findet sich in den Regenwäldern, Bodenverdichtungen durch Palmölplantagen machen die Erde unbrauchbar für Nahrungspflanzen, Bäume Tiere und Menschen
Der Wald ist am Kippunkt!“

Die Eiche ist ein Marsbaum, ein dynamischer Baum. In Süd – Schweden findet sich inmitten von Fichte und Kiefer die älteste Stileiche, mit einem Stammumfang von 15 Meter. Unsere Ahnen waren davon überzeugt, dass in ihr der Gott der Fruchtbarkeit, der „grüne Mann“ wohnt. Bekannt sind auch die Kapellen – Eichen von Auroville in der Normandie. 1696 ließ der dortige Abt eines Klosters in die große Höhlung des Baumes eine Kapelle bauen und über den Ästen eine Einsiedelei. Die Kapelle wurde bald zum Wallfahrtsort und 1990 wurde sie restauriert.

Bekannt sind auch die Gerichtseichen. 1838 schrieb der Schotte John London in seinem achtbändigen Werk „Arboretum et Fructicetum Britannicum“, dass nach alten Berichten in Westfalen eine Eiche steht, die vom Boden bis zum Ast 130 Fuß, das sind 40 Meter, misst und die einen Umfang von 90 Fuß, das sind 7 Meter hat. Diese Eiche gibt es leider nicht mehr.
Bei Recklinghausen in Deutschland steht eine mächtige hohle Eiche. Sie wird „Rabeneiche“ genannt und es wird vermutet, dass sie dem germanischen Gott Wotan geweiht gewesen ist. Die vom Kaiser im 13. Jahrhundert eingeführten „heimlichen Gerichte“ wurden von Schöffen unter dieser Eiche abgehalten. Diese Eiche hatte 1892 einen Umfang von 12,5 Meter. Sie gilt mit 1200 Jahren als die älteste Eiche Europas und wirft bis heute Laub ab.
Die „Shamanic Clinic Europa“ geleitet von Stephanie König ist neben zwei hundertjährigen Eichen erbaut. Diese Bäume sind neben der Buche ein Sammelpunkt für zahlreiche Vögel und Tiere. Auch die Bienen des Heilgartens sind besonders im Frühjahr, wenn die Bäume blühen, eifrige Gäste.
Die Eiche verkörpert die Lebenskraft die Mitte des Lebens, im Gegensatz zur Eibe die den Ausgang symbolisiert, die als Türöffnerin von dieser Welt in die Anderswelt dient. Schamaninnen und Schamanen in „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ und in der „Shamanic Clinic Europe“ wissen aus langjähriger Erfahrung um dieses „Türöffnen“, so wie sie es in den Trainings der Seminare in der schamanischen Ausbildung erfahren und trainiert haben. Baum des geistigen Kriegers. Zur Sammlung innerer Stärke, Identitätsfindung, schützende, behütende Kraft.

Schamanen und Schamaninnen im Shamanic Centre Europe nutzen das verknorpelte Holz für schamanische Attribute und geben ihr Wissen an die Teilnehmer schamanischer Termine im schamanischen Zentrum Österreich weiter.
Eichen haben eine Affinität für unterirdische Wasserströme und wachsen oft über linksdrehenden Wasseradern und reagieren mit Mistel und Geschwüren auf ihren Ästen. Sie können die Polarität umdrehen. Eichen wurden oftmals so gepflanzt, dass sie negative Wasseradern umpolen und Wasser positiv aufladen.
Griechenland: Das Baumheiligtum in Dodona in Epirus, in dem eine Eiche stand, war Gott Zeus geweiht. Der Apfelbaum von dem seine Gattin Hera die goldenen Äpfel der Unsterblichkeit bezog im Garten der Hesperiden. Dodona, ein berühmtes Orakelheiligtum, kupferene Gefäße hingen in den Ästen der Eichen. Viele griechische Autoren beziehen sich darauf, wie Homer und Hesiod. Es wird vermutet, das der Ursprung des Baumorakels in Ägypten liegt. Bei den Römern war sie Jupiter geweiht.

Bei den Kelten gibt es wenige gesicherte Belege. Plinius schreibt in seiner „Historia Naturalis“ (23 – 79 n.Chr.) „Die Druiden halten nichts für heiliger, als die Mistel und der Baum, auf dem sie wächst, wenn es nur eine Eiche ist“.
Sie wählen an sich schon die Eichenhaine und verrichten kein Opfer ohne das Laub dieses Baumes…“ Manchen Berichten zufolge, war sie bei den Germanen dem mächtigen Donnergott „Thor“ geweiht.

Ihre Eicheln waren als Schweinefutter, Schweine waren die heiligen Tiere der Göttin Ceridwen, geschätzt. Bis heute sind Eicheln bei vielen Wildtieren eine willkommene Nahrung. Das Eichelmehl wurde noch in den letzten Kriegen, z. Bsp. als Kaffeeersatz verwendet.

Die Eichenscheite wurden für das Mitwinterfest genützt.
Die Asche des „Julscheites“, beim Mitwinterfeuer verbrannt, wurde als Asche auf die Felder gestreut, an Giebeln und Scheunen aufgehängt. Eichenscheite wurden in „Heilige Feuer“ welches in den Heiligen Hainen brannte, gelegt zur Ehre des Baumgottes Esus, zur Ehre seiner Heilkraft

Heilwirkungen Viele Heilstoffe der Eiche zeichnen Rinde, Blätter und Früchte aus. Sie enthalten zahlreiche Gerbstoffe und werden sie verarbeitet wirken sie antiseptisch, entzündungshemmend, juckreizlindernd, adstringierend und blutstillend. Naturnahe Ärzte verordnen Heilmittel der Eiche unter anderem bei Durchfall, Entzündungen der Haut, Ekzemen, Wunden, Verbrennungen, Entzündungen im Mund und Rachenraum, im Anal- und Genitalbereich.

In den Bergen Österreichs wussten unsere Ahnen seit Jahrhunderten um die Heilkraft von Rinde und Blatt des Baumes: Eichenrindbäder wurden bei Entzündungen und bei Frauenleiden gegeben. Heilerinnen und Heiler kochten einen Eichenrindensud, der gemeinsam mit Zinnkraut 12 Stunden im kalten Wasser angesetzt und 15 Minuten aufgekocht wurde. Diese Behandlung dauerte 3 Wochen und täglich musste dazu ein Tee aus Schafgarbe und Tausendgüldenkraut getrunken werden. Tee wurde gekocht bei Durchfall, Gonorrhöe und Syphilis. Rezept: Zu gleichen Teilen wurde die myrica cerifera, die Myrte Blutwurz Mädesüß und Eichenrinde gemischt und als Tee zubereitet. Es gab auch die Teemischung aus Blutwurz Beinwell und Eichenrinde. Wenn vorhanden gab man Ingwer dazu.
Dies wurde auch Tieren als Stopfmittel bei Durchfall gegeben.
Tee aus der Eichenrinde wurde auch bei Ruhr, bei Hämorrhoiden und bei Bluthusten gegeben. Auch als Gurgelmittel bei Mandel- Rachen- und Kehlkopfentzündungen. Bei Blähals wurden Wickel aufgelegt.
Eichenrinde stillt Blutungen wie Johanniskraut Blutwurz und Brennessel Hirtentäschl verengt die Blutgefäße. Teemischung bei Dickdarmentzündungen: 1 Teil Kanadische Gelbwurzel, 1 Teil Odermennig 1 Teil Wurzel vom Eibisch 1 Teil Wurzel vom Beinwell 2 Teile Myrte (myrica cerifera) und 2 Teile Yamswurzel
Wenn sie Eichenrinde sammeln, dann nehmen sie bitte wenige Teile der Rinde von jungen Eichenbäumen und sammeln sie diese vom April bis Mai.
Eichenblätter wurden im Mittelalter zur Behandlung von faulenden Wunden gegeben. Bei nässenden Wunden gab man eine Mischung aus Eichenblättern, Schöllkraut Breitwegerich/Spitzwegerich und Kamille
Kaffeeersatz aus Eicheln: Die Eicheln von ihrer dunklen Samenhaut und von ihrer Schale befreien. 24 Stunden in kaltes Wasser einlegen und trocknen. Sie können die Eicheln dann auch rösten wie die Früchte der Edel Kastanie und dann können sie vermahlen werden. So haben sie beides: Kaffeeersatz und Mehl. Dieser Kaffee wurde ähnlich der verarbeiteten Lupinien bei Schwäche, Schwäche der Glieder, bei Schwermut und Gicht gegeben.
Unreife Eicheln sind für den Menschen giftig!

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