Zinnkraut

Equisetum arvense L.

Familie: der Schachtelhalmgewächse, Equisetum

Wie wir aus uralten Pflanzenüberresten und Pflanzenabdrücken der Erde ziemlich genau wissen, sahen die Pflanzen vor Zeiten anders aus. Unberührt von der Art des Menschen wuchsen auch die Pflanzen in unerschöpflicher Fülle und Größe. Doch wie groß der Urwald auch war, es kam sein Untergang in Form von Erdbeben und Wasserfluten und Bäume und Pflanzen wurden von der Erde zugedeckt, tief hinein in  den Schoß der Mutter Erde. Die Pflanzenleichname verkohlten, die Totengräber waren die Elemente.  Die Steinkohlengruben sind nichts anderes als aufgedeckte Pflanzengräber. Und diese Pflanzen waren meist Schachtelhalme von erschreckender Größe und Dicke. Sie wuchsen, ehe der Mensch diese Erde betrat.

Nicht nur für manche Teilnehmer der unterschiedlichen Seminare Termine und Einzelberatung in der Heiljurte ist er von Nutzen, sondern der Ackerschachtelhalm dient auch im Heilgarten von „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ und im Kraftgarten der „Shamanic Clinic Europe“ zur Düngung von Pflanzen.

Regina Hruska „Unser heutiger kleinwüchsiger Acker- Schachtelhalm liebt feuchte lehmige Standorte, wie Alant Aronstab Gilbweiderich Wasserdost Er ist mehrjährig und vermehrt sich im Frühjahr durch Sporenbildung. Er zeichnet sich durch seinen hohen Gehalt an Kieselsäure als Bodenheiler aus“. In der Geomantie zeigt er Störzonen (Wasseradern) an, wie zum Beispiel Wasserdost Mistel Efeu Milzkraut Scharbockskraut Wolfstrapp um nur einige wenige Pflanzen zu nennen. Wobei manche Tiere wie Ameisen oder auch Bienen gegen Störzonen nicht abgeneigt reagieren. Pflanzen die Böden heilen sind unter anderem Blutwurz Weide Blutweiderich Nelkenwurz
Das Zinnkraut
war natürlich auch im Altertum als Heilkraut bekannt. Dioskurides („Des Pedanios“), Plinius („Naturalis C.Secundus“) nennt sie „Roßhaar“, Marcellus („De Medicamentis Liber“) und Albertus Magnus (1508) priesen, wie alle anderen auch, seine blutstillende Wirkung. In den Kräuterbüchern des 16. Jahrhunderts wird er besprochen.
Auch die Verwendung zum Putzen von Zinngeschirr war damals bereits bekannt (Bock, Kreutterbuch, 1539).
P
rälat Kneipp und viele Ärzte haben das Zinnkraut empfohlen. Bei Blutungen und Harnbeschwerden, wie Dioskurides vor 2000 Jahren.

Der Acker – Schachtelhalm symbolisiert Lemurien, das Erd- Altertum und wurde in keltischer- und germanischer Zeit genutzt und zählt bis ins Heute zu den alten Heilkräutern.

Heilwirkungen Als Kieselsäureproduzent gilt er als Nerven- und Knochennahrung. Bei Nierenproblemen, Wassersucht, juckenden Hautausschlägen, Schweissfüßen (Tinktur), Kopfschuppen (Absud), Lungenmittel bei chronischer Bronchitis, TBC wirkt er hilfreich. Teeaufguss: 1 TL Zinnkraut auf 1/4 l Wasser, brühen. Tinktur: 10 g frisches Kraut mit 50 g  Kornbranntwein ansetzen. 14 Tage in der Sonne stehen lassen und täglich schütteln. Weiters hilfreich sind Dunstumschläge, Breiumschläge.
Verwendung im Garten: Schachtelhalmauszüge sind gut Stärkungsmittel für Pflanzen. In der Landwirtschaft wird das Wachstum von Zinnkraut nicht geschätzt, er ist ein Zeichen für schlechte Böden. Doch in Zeiten des Klimawandels wird mittlerweile auch das Zimmkraut geschätzt.
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