Blutweiderich

LYTHRUM SALICARIA

Familie: Weiderichgewächse, Lythraceae

Verbreitet ist diese mehrjährige, wärmeliebende Pflanze an Seeufern, Weihern und Sümpfen in ganz Europa. Sie wird auch Stolzer Heinrich, Blutkraut und Roter Weiderich genannt. Die Pflanze ist ein Neophyt wie das Springkraut und wir finden es verwildert an vielen fließenden und stehenden Gewässern. Doch die Pflanze ist eine Raupen- Bienen- und Schmetterlingspflanze. Unter anderem ist sie eine Futterpflanze für das Nachtpfauenauge, das immer wieder durch den Heilgarten von „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ schwirrt. Bienen im Heilgarten suchen Kontakt zur Nektarpflanze. Regina Hruska „Auch der Blutweiderich verstärkt die hoch schwingende Energie auf dem Naturplatz. Davon profitieren Teilnehmer der Seminare und Menschen, die im Seminarzentrum Termine und Einzelberatung in Anspruch nehmen“.

Noch im 16. Jahrhundert wurde sie als Gerberpflanze geschätzt. Holz und Seile wurden mit ihren Säften imprägniert, sie war eine Allroundpflanze. Im Heilgarten von „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ wächst sie neben Alant Frauenmantel Schachtelhalm Gilbweiderich Sumpfdotterblume Sumpfporst Wiesenkopf Witwenblume Bachnelkenwurz und Zinnkraut

Heilwirkungen: In der Volksmedizin, wegen ihres großen Gehaltes an Gerbstoffen bei Verdauungsschwäche und Durchfall beliebt. Die in der Rinde enthaltenen Tannine binden die Giftstoffe im Darm. Unterstützend bei Diabetes und starken Menstruationsblutungen. Hilfreich bei Verdauungsschwäche und Durchfall sind auch die Heilpflanzen Mädesüß Rinde der Eiche Beeren vom Wacholder Dill Kardamon Ehrenpreis Johanniskraut Schafgarbe In den Tee kann auch die Wurzel vom Alant gegeben werden.

 Tee : 1 TL mit 1/2 Liter heißem Wasser überbrühen, 5 Minuten ziehen lassen.

Tee: 10 g getrocknete Pflanzen mit 1 Liter heißem Wasser überbrühen, 10 Minuten ziehen lassen und bei Bedarf  2-3  Tassen täglich trinken.

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