Springkraut

Das Springkraut ist eine invasive Pflanze
Impatiens glandulifera, Familie, Balsaminengewächse, Balsaminaceae

Springkraut –  zwischen Artenverlust und Naturschutz

 

Impatiens an naturnahen Uferlandschaften der Berge

Das Springkraut ist ein in Europa invasiver Neophyt. Das drüsige Springkraut stammt ursprünglich aus dem Himalaya.
Doch zählt es zu jenen Pflanzen, die seit der Entdeckung Amerikas 1492 zu uns gekommen sind und sich auf Kosten anderer Pflanzen rasch ausbreiten.
Das drüsige Springkraut wurde vor etwa 100 Jahren als Zierpflanze eingeführt und nach einigen Jahrzehnten kam
es zur Massenausbreitung. Besonders an Bachläufen und feuchten Waldrändern breitet sich die Pflanze stark aus.
Das Springkraut blüht von Mai bis Oktober und
bildet eine unendliche Anzahl von Samen, die es einige Meter weit in die Umgebung schleudert. Die reifen Samenkapseln springen bei Berührung explosionsartig auf. Es wird vielerorts bekämpft.

Drüsiges Springkraut – Pflanze feuchter Landschaften

Impatiens bevorzugt schattige Nassgebiete und verdrängt dort Zinnkraut, Sumpfdotterblume, Brennnessel, Mädesüß, Minzen, Farn, Kalmus und zahlreiche andere Pflanzen.
Es profitiert von Düngemitteln, Herbiziden und sonstigen Schäden, welche die industrielle Landwirtschaft
in den Kulturlandschaften anrichtet.
Der Verlust der Artenvielfalt wirkt sich katastrophal auf die Ökosysteme aus. Invasive Pflanzen
beeinflussen den Lebensraum unserer Arten und führen zu einem weiteren Artensterben.

Zwischen Naturschutz und Artenvielfalt

Wir empfehlen den Teilnehmern der Seminare und Menschen, die im Schamanenzentrum Österreich,
in „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ schamanische Beratung in Anspruch nehmen, diese Pflanze am besten aus der Erde zu ziehen ehe sich Samen bilden.

Drüsiges Springkraut Bienen – Blütenpflanze der Feuchtgebiete

Insekten, Hummeln und Bienen besuchen die Blüten sehr gerne.
Regina Hruska: „Wir finden dieses Kraut immer wieder bei Terminen
der schamanischen Ausbildung in den Bergen Österreichs, wo sie an den feuchten Rändern der Bäche neben Mädesüß, Brennnessel, Schachtelhalm, Sumpfporst und Farn wuchert.“

Zwischen Biodiversität und schamanischem Naturverständnis

Es gibt zahlreiche Initiativen, Naturlandschaften zu erhalten.
Artenschutz bedeutet, die Vielfalt und die Zusammenhänge allen Lebens zu schützen.
Biodiversität ist uns als Schamanin und Schamanen im Schamanenzentrum Wien,
„Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ und in der „Shamanic Clinic Europa“ ein großes Anliegen.

Das Springkraut erinnert uns daran, wie empfindlich natürliche Lebensräume auf Veränderungen reagieren und wie wichtig der Schutz heimischer Pflanzenwelten und Artenvielfalt geworden ist.

Schamanische Ausbildung Österreich         Kontakt     

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