Mädesüß

Das Mädesüß ist eine Färberpflanze
Filipendula ulmaria, Familie, Rosengewächse, Rosaceae

Mädesüß – duftende Heilpflanze zwischen Wasser,
Ritual und Naturkraft

Mädesüß als heimische Heilpflanze feuchter Standorte

Das Mädesüß, die Wiesenkönigen oder Spierstaude ist eine einheimische, heilkräftige Sumpfpflanze.
Sie wächst an Seeufern, nassen Gräben und in Flussauen. Verbreitet ist sie in ganz Europa sowie im nördlichen Asien. Die Blüten verströmen einen süßen, leicht herben Honigduft. Die Blüten werden vorzugsweise im Frühsommer gesammelt, wenn sie ihren intensiven Duft und ihre höchste Wirkstoffkonzentration entfalten.

Mädesüß spirituelle Bedeutung und rituelle Verwendung

Das Mädesüß dient Schamanin und Schamanen zur rituellen Verwendung bei Mittsommerfeiern
Bei: schamanische Rituale, Seminare der Ausbildung Spirituelles Heilen – Heilschamanismus und schamanische Ausbildung

Spierstaude als Färberpflanze und historisches Kulturgut

Schon bei den Kelten eine Färberpflanze.
Damals wie heute können zahlreiche Pflanzen zum Färben verwendet werden.
Im Shamanic Centre Europe bestehen Erfahrungen mit Mahonie, Birke, Holunder, Kamille, Goldrute, Schöllkraut, Rainfarn, Johanniskraut, Malve, Schafgarbe, Frauenmantel sowie den Früchten von Granatapfelbaum und Maulbeerbaum.

Mädesüß in Küche und traditioneller Nutzung

Im Mittelalter wurde sie zum Würzen der Speisen und als Streukraut verwendet.
Imker haben im Laufe der Jahrhunderte ihre Bienenstöcke mit der Pflanze eingerieben.

Mädesüß Heilwirkung und seine wertvollen Inhaltsstoffe

Die Pflanze enthält Salicylsäure, wie die Rinde der Weide nach dessen Vorbild die Synthetisierung
von Aspirin erfolgte.
Wurzel Blüte enthalten ätherische Öle, Heliotropin und Vanillin.
Gesammelt werden im Besonderen die Blüten.

Mädesüß Wirkung bei Entzündungen und Fieber

Wirkt entzündungshemmend. Wie: Klee (Bitterklee), Johanniskraut, Kamille, Ringelblume.

Wirkt fiebersenkend. Wie: Engelwurz, Minzen, Blüten und Beeren vom Holunder, Ingwer, Paprika, Schafgarbe, Thymian und Ysop.

Mädesüß bei Schmerzen und rheumatischen Beschwerden

Unterstützt bei entzündlich rheumatischen Beschwerden, bei Ischias.
Wie: Johanniskraut und Schafgarbe. Bei Kopfschmerzen wie Hopfen, Mutterkraut, Dost, Minzen, Schlüsselblume und Rosmarin.

Mädesüß Tee und seine Anwendung

2 TL Blüten mit 1/4 Liter heißem Wasser überbrühen,10 Minuten ziehen lassen, abseihen und mit Honig süßen. Den Tee nur für kurze Zeit anwenden.

Wiesengeißbart in der Volksmedizin und im Alpenraum

In den Alpen Österreichs wurden Wunden, die von Tieren dem Menschen zugefügt wurden, mit einem Brei aus dem Heilkraut, von den Bauern „Wiesengeißbart“ genannt, behandelt.

Wiesenkönigin im Garten und seine ökologische Stärke

Regina Hruska: „Bei jedem der Termine in den Bergen Österreichs, sammeln wir Heilkräuter. Keine einzige unserer heimischen Wildpflanzen wird ausgegraben.
Wir achten auf Artenschutz und Artenvielfalt.“
Diese Sumpfpflanze hatte sich gegen das wuchernde Springkraut durchgesetzt. Am kleinen Bach wuchsen Farn, Sumpfporst, Sumpfdotterblume, Schachtelhalm und Wasserdost.

Die Duftpflanze zeigt uns, wie kraftvoll und zugleich sanft Heilpflanzen wirken können und erinnert daran, dass besonders Pflanzen feuchter Lebensräume eine tiefe Verbindung zwischen Reinigung, Heilung und Natur in sich tragen.
Schamanische Ausbildung    Kontakt   

Newsletter