Schachtelhalm

JAPONICUM

Teichschachtelhalm, Ackerschachtelhalm, Zinnkraut

Tee aus Zinnkraut mit reinem Wasser zubereitet, reinigt den Magen. Bei Gries- und Steinleiden trank man ihn ab und zu. Er ist wassertreibend. Blutern wurde empfohlen, diesen Tee 1 bis 2 Mal täglich zu trinken. Das Zinnkraut wurde für Wickel bei nicht heilenden Wunden und krebsartigen Geschwüren als heilend empfohlen. Hatten die Menschen Wasser in den Beinen, wurden diese mit dem Kraut und mit Wurmfarn bekämpft. Hilfreich wirkte es auch bei Tieren, die an Lähmungserscheinungen litten. So die Informationen einiger Teilnehmer der Seminare in „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“.

Eine andere Frau, die Termine im Heilzentrum wahrnahm und über das Zinnkraut im Topf erstaunt war, erzählte von einer Heilung mit demselben. Trotz ärztlicher Behandlungen heilte die Wunde ihres Nachbarn nicht. Da wurde ein Aufguss mit den Rinden der Eiche und dem Zinnkraut bereitet und der Fuß so lange damit behandelt, bis die Wunde heilte. Allerdings musste der Mann täglich mehrere Tassen Tee, zubereitet mit Schafgarbe und Tausendgüldenkraut trinken.

 Equisetum japonicum:

Die Pflanze, die sich durch unterirdische Ausläufer rasch verbreitet wächst langsam und hat einen ähnlich hohen Siliziumgehalt wie das Zinnkraut (Ackerschachtelhalm). Sie wächst im kleinen Teich des Heilgartens neben Seerose Tannenwedel und Kalmus

Die beste Erntezeit für alle Arten ist das späte Frühjahr.

Schachtelhalme wuchsen bereits im Paläozoikum (das älteste Erdenzeitalter, 540 Millionen Jahre vor unserem Erdendasein) und gelten heute als lebende Fossile.

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