
Frauenmantel – heilsame Pflanze zwischen
Weiblichkeit und Naturkraft
Der Frauenmantel liebt feuchte Böden und wächst auf Wiesen und Weiden.
In milden Wintern bleibt er grün und ist bereits im frühen Frühjahr wieder sichtbar.
Frauenmantel im lebendigen Gartenraum
Im Heilgarten von „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ wächst er in nährstoffreicher Erde vom Kompost des Heilgartens. Er steht in Gemeinschaft mit vielen Pflanzen. Mit Akelei, Kornrade, Iris, Spitzwegerich, Zittergras, Odermennig, Witwenblume, Ampfer, Nelkenwurz, Mädesüß, Engelwurz, Königskerze, Alant und Kalmus.
Frauenmantel als Insektenpflanze
Frauenmantel blüht von Frühsommer bis Spätsommer.
Bienen, Schmetterlinge und zahlreiche Insekten besuchen den Frauenmantel und finden in ihm eine wertvolle Nahrungsquelle.
Frauenmantel in Mythologie und Überlieferung
Ein germanisches Heilkraut das der nordischen Liebesgöttin Freya geweiht war. Später wurde er zu einer Pflanze der Alchemie und fand Eingang in spirituelle und rituelle Zusammenhänge.
Frauenmantel und seine spirituelle Bedeutung
In der Antike war der Silbermantel ein heiliges Kraut.
Im Volksmund hat es heute noch viele Namen, wie zum Beispiel Frauenhilf, Hergottsmännlein, Mantelkraut, Marienkraut.
Frauenmantel in den Bergen
Ab 1000 Meter Seehöhe finden wir den Silbermantel, der in der Blütezeit gesammelt wird. Er wächst oft in der Nähe von Schafgarbe und Silberdistel. Dies konnten wir bei Schamanischen Trainings in den Bergen beobachten. Unsere Ahnen nutzten die Heilpflanze zur Wundheilung innerlich und äußerlich, bei Epilepsie und gegen Brüche.

Frauenmantel als Heilpflanze
Blätter werden während der Blütezeit gesammelt.
Die Pflanzen sind gestagenhältig. Gestagene sind neben Estrogenen die zweit wichtigste Klasse der weiblichen Geschlechtshormone.
Frauenmantel in der traditionellen Anwendung
Als Tee genossen hilft er bei Hitzewallungen in den Wechseljahren.
Kein Tee für Schwangere bis zur Geburt!
Wiesenfrauenmantel und die Frauenheilkunde
Der Schweizer Kräuterpfarrer Künzle (1857 – 1945) empfahl das Frauenmantelkraut jeder Schwangeren.
Frauenmantelkraut in der Zubereitung
Marienkraut Tee: 8 – 10 Tage vor der Geburt zu trinken. Er schreibt auch, dass 2/3 aller Unterleibsoperationen überflüssig wären, würden die Frauen frühzeitig den Tee zu sich nehmen, denn er heilt Entzündungen, Eiterungen, Geschwüre… .
Nach Verletzungen bei der Entbindung, bei Erschlaffung des Unterleibes, zur Stärkung der Gebärmutterbänder sollten Frauen den Tee zu sich nehmen.
Frauenhilf Tee: 1 Teelöffel auf 1/4 Liter Wasser, brühen und kurz ziehen lassen.
Badezusatz: 200g getrocknete Blätter über Nacht in einem Eimer mit kaltem Wasser ansetzen, am nächsten Tag erwärmen und ins Badewasser geben.

Alchemilla und Pflanzen in Gemeinschaft
Weitere Frauenheilkräuter, die sich bewährt haben sind:
Odermennig, Andorn, Zitronenverbene, Malve, Mistel, Zistrose, Yamswurzel, Zinnkraut, Minzen, Ginster, Kamille, Zitronenmelisse, Kümmel, Lilien, Schafgarbe, Knoblauch und Blätter vom Nussbaum.
Bei Wechselbeschwerden Hopfen, Klee, Nachtkerze, Odermennig, Alant, Ringelblume, Gänseblümchen,
Blätter der Eiche.
Bei Kinderwunsch unterstützen in der ersten Zyklushälfte: Rosmarin, Beifuss, Salbei, Blätter von Himbeere und Holunder. In der zweiten Zyklushälfte: Schafgarbe, Brennnessel und Frauenmantelkraut.
Mittlerweile gibt es viele Homöopathika die unterstützend wirken.
Den Männern werden traditionell die Samen der Brennnessel und die Wurzel vom Liebstöckl empfohlen.
Frauenmantel in der Selbstversorgung
Der Frauenmantel ist eine wichtige Pflanze in der Selbstversorgung, besonders in der Frauenheilkunde.
Er verbindet traditionelles Wissen mit der natürlichen Unterstützung des Körpers.
Der Frauenmantel erinnert uns an die tiefe Verbindung zwischen Pflanzenkraft, Weiblichkeit und dem Wissen unserer Ahnen.
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