Frauenmantel

ALCHEMILLA VULGARIS

Familie der Rosengewächse, Rosaceae

Ein germanisches Heilkraut das der Göttin Freya geweiht war und später zu einer der Alchemistenpflanzen wurde, die weit in die Mysterienkulte hineinreichen.

Unser derzeitiger Materialismus hat die Hermeneutik weitgehendst verdrängt, doch wir in „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ verbinden uns in einzelnen Seminare (n) unter anderem mit einigen Aufzeichnungen aus dem alten Ägypten, so zum Beispiel mit der Tabula Smaragdina (Hermes Trismegistos), trotz der psychonanalytischen Erkenntnisse von Sigmund Freud (Regina Hruska war Psychotherapeutin), der Relativitätstheorie von Einstein und der Entwicklung der Naturwissenschaften.

In der Antike war Frauenmantel ein heiliges Kraut und im Volksmund hat es heute noch viele Namen, wie zum Beispiel Frauenhilf, Hergottsmännlein, Mantelkraut, Marienkraut

Die Pflanze liebt feuchte Böden und wächst auf Wiesen und Weiden und überwintert in grünem Zustand, so ist sie auch zeitig im Frühjahr wieder zu finden. Sie wächst im Heilgarten auf der Kräuterspirale neben Akelei Salbei Spitzwegerich und Kalmus Wir verwenden die gesamte Pflanze bei verschiedenen Termine (n) im Seminarzentrum.

Ab 1000 Meter Seehöhe finden wir den Silbermantel, der in der Blütezeit gesammelt wird und der oft in der Nähe der Silberdistel wächst, wie wir bei den Seminare (n) der Schamanischen Trainings in den Bergen beobachten konnten.

Heilwirkungen: Unsere Vorfahren verwendeten die Pflanze zur Wundheilung innerlich und äußerlich, bei Epilepsie und gegen Brüche.

   Verband einer Schamanin mit Blättern der Minze

Die Pflanzen sind gestagenhältig. Gestagene sind neben Estrogenen die zweit wichtigste Klasse der weiblichen Geschlechtshormone. Als Tee genossen hilft er bei Hitzewallungen in den Wechseljahren. Kein Tee für Schwangere!

Der schweizer Kräuterpfarrer Künzle (1857 – 1945) empfahl jeder Schwangeren Frauenmanteltee  8 – 10 Tage vor der Geburt zu trinken. Er schreibt auch, dass 2/3 aller Unterleibsoperationen überflüssig wären, würden die Frauen frühzeitig den Tee zu sich nehmen, denn er heilt Entzündungen, Eiterungen, Geschwüre… .

Nach Verletzungen bei der Entbindung, bei Erschlaffung des Unterleibes, zur Stärkung der Gebärmutterbänder sollten Frauen den Tee zu sich nehmen.

Tee: 1 Teelöffel auf 1/4 Liter Wasser, brühen und kurz ziehen lassen.

Badezusatz: 200g getrocknete Blätter über Nacht in einem Eimer mit kaltem Wasser ansetzen, am nächsten Tag erwärmen und ins Badewasser geben.

Weitere Frauenheilkräuter, die sich bewährt haben sind: Oderming Andorn Zitronenverbene Malve Mistel Zistrose Yamswurzel Zinnkraut Minze Ginster Kamille Zitronenmelisse Kümmel Lilie Schafgarbe Knoblauch und Blätter vom Nussbaum

Bei Wechselbeschwerden Hopfen Klee Nachtkerze Oderming Alant Ringelblume Gänseblümchen Blätter der Eiche

Bei Kinderwunsch unterstützen in der ersten Zyklushälfte Rosmarin Beifuss Salbei Blätter von Himbeere und Hollunder In der zweiten Zyklushälfte Schafgarbe Brennessel Frauenmantel. Mittlerweile gibt es viele Honöophatika die unterstüzend wirken. Den Männeren werden traditionell die Samen der Brennessel und die Wurzel vom Liebstöckl empfohlen.

 

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