Hopfen

HUMULUS LUPULUS L.

Maulbeerfamilie, Moraceae und zählt zur Art der Hanfartigen, Cannaboideae

Arzneipflanze des Jahres 2007, ein ausdauerndes Kraut, dessen rechtswindender Stengel durch Klimmhaare rauh und höckrig ist um sich an seiner Stütze festzuhalten. Hopfen hat einen eigenartigen Geruch, der von den kleinen gelben Harzdrüsen stammt, die das für die Bierbrauerei wichtige Lupulin enthalten. Der Hopfen liebt es feucht und wächst bei uns im Heilgarten neben Lorbeer (Lauris Nobilis), wo er sich entlang der langen Stöcke, die wir ihm gegeben haben hinaufrankt. Unter ihm wächst Goldrute Beinwell Efeu Brennessel Ackerglockenblume Spitzwegerich Margerite Nesselblättrige Glockenblume Herbstzeitlose

Besucher und Menschen die in „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ ihre Termine und Einzelberatung buchen, bewundern seine Wuchskraft und viele kennen auch seine Heilkräfte.

Hopfenzapfen sollten im September, ehe sie ganz ausgereift sind, geerntet werden. Die Inhaltsstoffe sind Lupulin, Bitterstoffe, Harz, ätherisches Öl, Gerbstoff, östrogenartige Substanzen.

Heilwirkungen: Tee aus den Hopfenblüten, eventuell mit einer Zugabe von Baldrian hilft bei Einschlafstörungen, er wirkt entspannend. Er wirkt hilfreich bei Darmreizungen, hat schleimschützende Heilkräfte wie Hafer die Wurzel des Eibisch die Samen der Quitte und die Wurzel vom Beinwell Magen beruhigend wirken neben dem Hopfen Kamille Lavendel Rosmarin Baldrian Der Hopfen wirkt sedierend und ist ein Nerventonikum wie Herzgespann Blüten von der Linde und Zitronenmelisse

Nerventee: 2 TL mit heißem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen, mit Honig süßen.

Kompressen: bei Leberbeschwerden, Prellungen, Verstauchungen: Blätter zerquetschen und auf die verletzten Stellen mindestens 1 Stunde lang auflegen.

Verwendung in der Homöopathie – Humulus lupulus – Beruhigungsmittel, Magen- Darmbeschwerden.

Wirkt beruhigend, desinfizierend, entzündungshemmend, ausgleichend. Hopfen wirkt bei Frauen und Männern unterschiedlich. Frauen werden durch die Östrogene, die in der Pflanze enthalten sind angeregt, und daher sind Hopfenblüten für Frauen eine sehr gute Arznei. Im Volksglauben sind sie die Fruchtbarkeitsspeise für Frauen.

Bei Männern wirkt der Hopfen gegenteilig, ermüdend und einschläfernd, ist er doch auch im heutigen Bier enthalten. Bei übermäßigen Genuss des Hopfensaftes kann es zur Dämpfung des Sexualtriebes und letztlich zu Impotenz führen. Seit dem 8. Jahrhundert wurde der Hopfen von Mönchen als fester Bestandteil von Bier eingeführt. In vorchristlicher Zeit war das Bilsenkraut eine Zutat, welche die damaligen Bierbrauer gerne verwendet haben. Im alten Rom wurde Hopfen als „Gemüse“ gereicht.

In den Seminare (n) und bei schamanischen Terminen, die Regina Hruska leitet wird Hopfen selten als Räucherpflanze verwendet.

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