Efeu

HEDERA HELIX

Familie Araliengewächse, Araliaceae

Im Heilgarten von „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ wächst der Efeu am Zaun des Heilgartens. Er versucht auch an Kiefer Fichte Eiche Buche Pappel Hollunder und Tanne hochzuklettern, Eibe Abendländischer Lebensbaum Sadebaum Zypresse verschmäht er. Regina Hruska „Efeu gehört zu jenen anspruchlosen Gewächsen, die in der Zeit der Klimazerrüttung eine ideale Kletterpflanze in verkehrsdichten Gebieten ist. Er hilft mit die Temperatur zu regulieren, absorbiert Kohlenmonoxid und andere Schadstoffe und mindert die Feinstaubbelastung“. Efeu wirkt gut auf die sich linksdrehenden Orte, auf Störzonen wirkt er Wunder und auch sein Kompost kann negative Plätze entstören. Im Heilgartenvon „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ ist er willkommen, er schützt Teilnehmer der Seminare Termine und Menschen, die über unterschiedlichem Kontakt im Seminarzentrum Einzelberatung in Anspruch nehmen.“

Im Volksmund wird der Efeu auch Immergrün oder Wintergrün genannt und wie Mistel Stechpalme Ilex Cassine und die Harze von Fichte Tanne Lärche und Kiefer begleitet er uns mit seiner Kraft durch die grauen Wintertage. Grün – die Farbe der Erdenliebe, Grün – die Farbe der Hoffnung. Er ist die heilige Pflanze des griechischen Fuchtbarkeitsgottes Dionysos, der zur Wintersonnenwende gefeiert wurde. Von der Steinzeit bis ins 16. Jahrhundert wurden seine Blätter für Viehfutter gesammelt und auch heute noch bietet er vielen Tieren Unterschlupf. In der Mythologie finden wir den Efeu bereits im alten Ägypten, wo er Osiris geweiht war, im antiken Griechenland dem Gott Vegetatiosgott Dionysos und bei den Römern Gott Bacchus zugeordnet. Im Christentum ist er ein Symbol für ewiges Leben, die Verstorbenen wurden in Efeu gewickelt und noch heute wuchert ungestört auf so manchem Friedhof.

Der griechische Arzt Dioskurides  verschrieb ihn bei: Rheuma, Nervenerkrankungen und Migräne. Er empfahl, die in Essig gekochten Blätter zu essen. Waren sie in Wein gekocht, sollten sie Entzündungen der Milz heilen. Samen, die ebenso verarbeitet wurden, sollten eine Schwangerschaft verhüten helfen. Besonders im Mittelalter war der Efeu für Alchimisten erforschenswert. Er galt als ein Kraut des Mondes, mit dem sich gute und schlechte Wirkungen erzielen ließen. Als Heilkraut wurde er Kindern bei Husten, als Stärkungsmittel bei Rachitis und Ischias und als Mittel gegen die Pest verschrieben. Auch Hühneraugen, Kopfräude und eitrige Geschwüre wurden mit Efeu behandelt. Über all die Jahrhunderte galt der Verwandte des Ginseng als ein Symbol der Unsterblichkeit und der Treue, als gesund, giftig und heilig. Der Efeu wird als weibliches Gegenstück zur männlichen Stechpalme gesehen.

Heilwirkungen: Sammelzeit ist das Frühjahr und der  Frühsommer, vor der Blüte. Heilmittel aus Efeublättern wirken krampflösend, immunstärkend, und er dient hauptsächlich der symptomatischen Behandlung von Atemwegserkrankungen. Er unterstützt bei akutem Husten, Bronchitis, Sinusitis, altersbedingten Bronchialproblemen. Efeu wirkt in hoher Konzentration giftig und die Produkte müssen genau dosiert werden. In der Volksheilkunde wird er hauptsächlich äußerlich, als Wickel und Umschlag bei Geschwüren und Entzündungen verwendet. Mittlerweile hat er sich, wenn die Geisteskräfte nachlassen, auch als gutes Geriatrikum bewährt.

Rezept: bei Cellulite: Efeublätter 10 Minuten kochen und den Absud auf die Orangenhaut legen. Er entfernt körperliche und seelische Gifte. Entsprechende Diät ist für einen Erfolg notwendig.

Tinktur: 1 EL der Blätter in 1/4 Liter Alkohol ansetzen, verschließen. An einem warmen Ort 10 Tage stehen lassen, abseihen und einfüllen.

Gallensteine vertrieb man mit Efeublättern und Johanniskraut die in Wein gekocht wurden. Im Energiesystem des Menschen hat er die Eigenschaft, die Lebenskräfte in die untere Körperhälfte zu bringen. Die Beeren sind für den Menschen giftig. Kühen die kalbten bekamen von der Bäurin Tee aus Rübenschalen, Blätter der Brombeere und Gänseblümchen

Im Frühjahr, wenn die Früchte des Efeus reif sind, kommen die Amseln in Schwärmen, um von den Früchten des Efeus zu naschen. Zu ihrer Nahrung gehören Regenwürmer, Insekten, Beeren und Früchte  Ihre Nester bauen sie in Bäumen und Büschen. Bei uns nisten sie jedes Jahr im alten Haus des Spechtes. Ab Februar erklingen die melodischen Gesänge: „Tak – Tak – Tak“. Bei Gefahr: „Tixtixtixtix“, wenn Krähe, Rabe, Eichkätzchen und andere Gartenbewohner vorbeischauen. Oder wenn die Katze im Anmarsch ist. Die meisten Tiere aber naschen wegen der Giftigkeit der Beeren nicht vom Efeu, außer die Ziegen, die scheinbar alles verdauen können.

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