Zypresse

CUPRESSUS SPP.

Familie Zypressen, Cupressaceae

Die Familie der Zypressen umfasst 140 Arten, wobei viele von diesen Bäumen harzbildend sind. Sie ist einer der mächtigsten Bäume in den Hochkulturen des östlichen Mittelmeerraumes und Kleinasiens. Zedernholz ist duftend und hart und wurde ähnlich dem hochwachsenden Wacholder für Tempel und Paläste genutzt. Die Geschichte der Zypresse reicht weit über die Zeit, als das Alte Testament entsanden ist hinaus. Im Alten Testament werden neben der Zeder die Bäume Weihrauchbaum Myrthe Granatapfelbaum Lorbeer Feige Olivenbaum Akazie Eiche Weide Buche Buchsbaum Pappel Nussbaum Tamariske Kiefer Mandelbaum Maulbeerbaum Wacholder erwähnt.

In der Antike waren die Zypressen den Herrschern der Unterwelt geweiht, ihre Zweige weisen auch nach unten. In der „Odysee“ besingt Homer die Zypresse; auch Vergil erwähnt sie in der „ Aeneis“ (2,713). Horaz spricht von den „trauerverkündenden Zypressen“, ebenso davon, dass die schrecklichsten Göttinen die Zypresse als Räucherwerk verwendeten (Horaz Epod. 5,16). In Rom dem Pluto geweiht, ein „Omen – Baum“. Viele Familien hatten in Rom, im Latium ihren Lebensbaum und Vorhersagen wurden dort gelesen. So wurde der Tod des Kaisers Vespasians (79 n. Chr.) mit dem Fall der Zypresse des Domitian vorhergesagt. Der Untergang der Hauses Augustus – Nero, wurde durch das Welken der Blätter vom Lorbeer angekündet.

In Persien ein besonders heiliger Baum, ein Symbol einer spirituellen Tradition, in der ein Wissen von Verbundenheit und eine Kosmologie beschrieben wird, die besagt, dass im manifestierten Universum Menschen, Tiere, Pflanzen und alles Materialisierte am Licht und an der Kraft der Schöpfung teilnimmt und als spirituell betrachtet werden muß. Im Königsbuch, dem Nationalepos der Perser wird beschrieben, wie Zarathustra Samen aus dem Paradies brachte, sie in seinem Feuerheiligtum in Keshmar pflanzte. Aus diesem Samen entstanden zwei Bäume, die Zwillinge, der Sonnen- und Mondbaum.

In Phönizien war die Zypresse der Muttergottheit, der großen Göttin Astarte heilig. Aus ihr wurde das Universum geboren, sie war die Mutter aller Götter, wir kennen sie als Ishtar/Innana, als Isis und Stella Maris/Maria.

Wahrscheinlich auch ein heiliger Baum der Chaldäer (626 – 539 v.Chr.). Die Chaldäer waren ein Volk im Altertum, das von der Küste des persischen Golfes nach Babylonien vordrang, heutiges Kuwait. Es soll die Zypresse von den Phöniziern nach Zypern gebracht worden sein und stand der Göttin Aphrodite, deren Wurzeln bis zu den Mutter- und Himmelsgöttinnen der Sumerer, Babylonier, Assyrer und Phönizier reichen, nahe.

Zypressen wuchsen in den heiligen Hainen Griechenlands. Auf der Halbinsel Pelepones war das Heiligtum von Äskulap, dem griechischen Gott der Heilkunde. Dort konnten sich seine Schlangen frei unter den Zypressen bewegen, aber auch Menschen auf der Flucht wurde in diesen Heiligtümern Schutz gewährt.

Sie war aber auch in der alten Welt ein angesehener Baum, Indianerstämme im Norden von Amerika nutzten ihr Holz für Totempfähle.

In „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ wachsen eine ganze Anzahl von Zypressen. Regina Hruska „Wir haben sie als Ahnenbäume in der Heilerde vom Kompost des Heilgartens vor vielen Jahren gepflanzt. Sie sind heute mächtige Bäume, die das Zentrum und alle Menschen, die Seminare Termine und Einzelberatung in Anspruch nehmen mit ihrer Energie schützend bereichern.

Zypressen sind global wie Salbei und Wacholder ein wirksames Rauchkraut bei Reinigungszeremonien. Sind die Energien von Anhaftungen beseitigt, läßt sich der Kontakt mit den lichtvollen inneren Welten leichter herstellen. In Tibet und Indien wird Zypresse gemeinsam mit Wacholder geräuchert.

Mit Zypressenräucherungen wurde Schadenszauber aufgehoben und Dämonen vertrieben. Gleichzeitig waren die Zypressen auch ein Kraut für Beschwörungen.

Aus frischen Zypressenzweigen flechten wir in der „Shamanic Clinic Europe“ Räucherbündel, die wir trocknen und im Besonderen bei schamanischen Reisen, bei schamanischen Trainings in den Bergen und in der schamanischen Ausbildung verwenden.

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