Pappel

Die Pappel benötigt viel Licht
Populus ×canadensis, Familie, Weidengewächse, Salicaceae

Pappel – Baum zwischen Wind, Unterwelt und Heilwissen

Pappel im Heilgarten und ihr natürlicher Lebensraum

Die Pappel, die Silberpappel wächst im Heilgarten von „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ neben Lärche, Tanne, Eibe, Ahorn, Haselstrauch, Weide und Holunder.
Menschen, die über unterschiedliche Kontakt (e) ins Schamanenzentrum Wien kommen, gehen unter den Kronen dieser alten Bäume durch den Heilgarten. 

Pappel Bedeutung in der keltischen Mythologie

Im keltisch-germanischen Mythos kommen hauptsächlich die Silberpappeln vor.
Wir nehmen an, dass auch die Schwarzpappeln, Populus nigra, heimisch waren. Die Quellen sind unklar oder nicht vorhanden.

Die Silberpappel blüht im Frühling
Pappelknospen im Frühling – reich an Harzen und Heilkraft

Pappel in der griechischen Mythologie
und Unterwelt

Es wird erzählt, Zeus sei in Kreta unter einer Pappel geboren und Pappeln in den griechischen heiligen Hainen standen.
Der griechische Gelehrte Callimachus erzählt, wie ein wohlhabender Mann, gemeinsam mit seinen Sklaven,
im Hain der Demeter eine sehr hohe Pappel fällte. Demeter erschien daraufhin in schrecklicher Gestalt und verfluchte die Sklaven mit dem Fluch ewigen Hungers.

Sie wurden von den Griechen wegen ihrer Verbindung zur Unterwelt verehrt. Die Schwarzpappel ist der Göttin Hekate geweiht, wie Pfingstrose, Knoblauch, Meerzwiebel, Feigenbaum, Nussbaum.
Ihre im Wind zitternden Blätter (Domäne des Windes, dem Götterboten Merkur zugeordnet) assoziierten sie mit Weinen und Klagen.

Pappel spirituelle Bedeutung und Pflanzenwissen

In den antiken Mythologien begegnen uns viele Pflanzen, deren Kräfte wir heute noch nutzen.
Alant, Schafgarbe, Iris,Adonisröschen, Lorbeer, Blauer Eisenhut, Granatapfelbaum,
Baldrian, Zitronenmelisse, Lavendel, Andorn, Huflattich und Enzian.
Sie wachsen in der Heilerde vom Kompost des Heilgartens im Schamanenzentrum Wien.
Die Liste der antiken Heilpflanzen ließe sich noch lange fortführen, sprengt aber den Rahmen.

Pappeln wachsen in Auwäldern
Pappel im Heilgarten – Teil eines lebendigen Pflanzenraumes

Pappel als Kraftbaum und Lebensbaum

Regina Hruska „Schwarz- und Silberpappel können als zwei Aspekte unseres Sein assoziiert werden. Es ist für Teilnehmer der Seminare und für Menschen, die im Schamanenzentrum Wien, Termine und schamanische Einzelberatung buchen oft hilfreich, mit diesem Bild aus der Natur ins eigene Innere zu schauen.“

Schwarzpappel in schamanischer Tradition

Schamanin Wien „Die dunklen Göttinnen standen aber auch für die Aspekte des Mondes Vollmond und Neumond. Bekannt wurde die Schwarzpappel vor allem dadurch, dass ihre Knospen ein wesentlicher Bestandteil der Hexensalben gewesen sein könnten.
Es
ist nicht nachgewiesen, dass die Inquisition die Salbe fand.“

Pappel Heilwirkung und traditionelle Salben

Schon Dioskurides beschreibt eine Pappelsalbe.

Die Pappelsalben waren in der frühen Neuzeit sehr verbreitet.
Es fiel den Inquisitoren daher leicht, diese als Hexensalben zu bestimmen.

Nach der alten „Sympathielehre“ glaubte man, da die Pappel schnell wächst, wachse auch das Haar schnell, wenn man es mit der Pappel verbindet.
Die medizinische Pappelsalbe wird in vielen Kräuterbüchern des 15. Jahrhunderts angeführt.

Pappelrinde Wirkung und natürliche Heilkraft

Die Rinde enthält wie die Weide Salizylsäure, die ein Wirkstoff in entzündungshemmenden Schmerzmitteln ist.
Äußerlich angewendet lindert sie Ausschläge, Verbrennungen, Wunden und Gliederschmerzen.

Pappelknospen Tee und Anwendung

Die Knospen sind reich an Harzen und ätherischen Ölen und werden als Aufguss gegen Brustschmerzen, Nieren- und Prostataproblemen, bei Gicht und Rheumatismus verwendet.

Bachblüte: Gegen Angst und ungute Vorahnungen. Diese Bachblüte, die manchmal von einigen Teilnehmern der Seminare eingenommen wird, wirkt diesbezüglich hilfreich.

Pappel und Selbstversorgung

Die Pappel ist kein klassischer Baum der direkten Selbstversorgung, doch sie spielt eine wichtige Rolle im natürlichen Gleichgewicht. Als schnell wachsender Baum liefert sie Biomasse, Schatten und Schutz für andere Pflanzen und unterstützt so ein stabiles Ökosystem.

Gemeinsam mit Weide, Holunder oder Haselstrauch trägt die Pappel zu einem lebendigen, sich selbst regulierenden Garten bei.

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