Andorn

Der Andorn ist eine bienenfreundliche Pflanze
Marrubium vulgare, Familie, Lippenblütler, Lamiaceae

Andorn – das bittere Lichtkraut der alten Heiler

Andorn im Raum der wilden Pflanzengemeinschaft

Der Andorn gehört zur Familie der Lippenblütler und trägt den botanischen Namen Marrubium vulgare. Die Blütezeit des Andorns liegt zwischen Juni und September. Die Pflanze bevorzugt kalkhaltige Böden und ist besonders an trockene Standorte angepasst.

Der Andorn, das Gottvergess wächst gerne in Gesellschaft von Beifuss, Königskerze, Wegwarte, Steinsame, Schafgarbe, Brennnessel, Hirtentäschl, Lupinien, Stechapfel und Wilde Karde.
Der Andorn findet sich in ganz Europa auf mageren, trockenen, sonnigen Plätzen.

Er wird bis zu 50 cm hoch, hat kleine weiße Blüten.
Die Mariennessel schmeckt bitter, leicht scharf und riecht moschusartig.

Er wächst auch im Heilgarten von „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna.“
Bienen Schmetterlinge und Insekten besuchen die Pflanze gerne.
In der Volksheilkunde hat die Pflanze den sonderbaren Namen „Gottvergess“.
Gott macht bei seinem Gebrauche die Schmerzen vergessen“.

Andorn im Echo der nordischen Mythologie

Regina Hruska: „Der Dorant scheint bereits in keltisch und germanischer Zeit in Verwendung gewesen zu sein. Der Name „Dorant“ erinnert an den Donnergott „Donar“.
Die Bezeichnung „Weiße Leuchte“ an Donars Wetterleuchten.
Bei Not wurde das Kraut von unseren Ahnen auch zur Vertreibung von Hexen verwendet, aber es half nur, wenn es um Mitternacht auf einem Friedhof gepflückt wurde, so die Legende“

Andorn ist seit der Antike eine Heilpflanze.
Andornkraut als Heilpflanze in freier Natur

Dorant in der Heilkunde der Antike

In der Antike wurde das Kraut gegen die Auszehrung (Schwindsucht) gegeben
und bei Leber- und Lungenleiden.
Der Andorn wurde von den Hippokratikern, von Dioskurides, Plinius, Galenus und Anderen geschätzt.
P
aracelsus bezeichnete ihn als „Arznei der Lunge“.

Auch in christlicher Zeit geriet die Mariennessel nicht
in Vergessenheit.
Berg – Hopfen wurde er genannt, weil er eine Zutat im Bier war. Als Bier – Zutat gewinnt er jetzt wieder an Aktualität. Das berichten einige Teilnehmer der Seminare und Menschen die Termine und schamanische Beratung ins Schamanenzentrum Wien kommen.

In der Volksmedizin ist Andorn eine Heilpflanze
Andornkraut als traditionelles Hustenmittel

Gottvergess Wirkung auf Lunge und Lebenskraft

Der hohe Gehalt an Bitterstoffen macht den Andorn zu einer wichtigen Pflanze für die Unterstützung der Verdauung.

Er wirkt vorwiegend stärkend.
Bei Schwermut die aus Schwäche resultiert,
bei Magen- und Darmverschleimung,
regt die Leberfunktion an,
fördert die Menstruation.

Hauptsächlich hilft die Schwarznessel bei:
chronischer Bronchitis, Keuchhusten, Lungenverschleimung und bei der Regulierung des Herzrhythmus.

Marrubium als Tee und alte Hausmedizin

Andorn Tee Zubereitung: 1 Handvoll getrocknete, vor der Blüte geerntete Blätter mit 1 Liter heißem Wasser übergießen. 10 – 15 Minuten ziehen lassen.

Andornsirup (alte Rezeptur): Man bereite mit dem Andornkraut einen starken Aufguß.
Diesen vermischt man mit braunem Zucker und kocht das Ganze ein bis eine sirupartige Konsistenz erreicht ist.
Ist die Masse fest geworden lassen sich daraus die Andornbonbons herstellen. Diese sind bei Husten sehr beliebt. Zumeist ist Honig beigemischt.

Tee bei Gallenbeschwerden: 20 g Andorn, 10g Blätter der Minzen, 10 g Wurzel vom Löwenzahn,
10 g Wermut Von dieser Mischung 2 TL mit heißem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen. 3 Mal täglich 1 Tasse. Mit Honig süßen!

Selbstversorgung im Wissen der bitteren Kräuter

Der Andorn zeigt, wie wichtig bittere Pflanzen für die Selbstversorgung und Gesundheit sind.
Sie unterstützen die inneren Prozesse des Körpers und bringen Gleichgewicht in das Verdauungssystem.

Der Andorn erinnert uns daran, dass in bitteren Pflanzen oft die stärkste Heilkraft verborgen liegt.

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