Steinsame

Der Steinsame ist eine einjährige Pflanze
Lithospermum officinale, Familie, Raublattgewächse, Boraginaceae

Steinsame – alte Heilpflanze zwischen Kieselkräften und Volksmedizin

Der Steinsame, im Besonderen der Acker-Steinsame ist eine einjährige, bis 50 cm hohe
von April bis Juni blühende Staude.
Wegen seiner rot abgefärbten Wurzel hat das Kraut auch den Namen „Bauernschminke“.
Die Steinhirse liebt kiesig-sandige Flusstäler und Äcker. Je nach Art erscheinen die Blüten weißlich, gelblich oder bläulich. Die Blüten werden von kleinen Wildbienen und Insekten besucht.
Der Steinsame liebt sonnige und trockene Standorte mit kiesigem Untergrund.

Acker-Steinsame Blüten

Steinsame – Pflanze der sandigen Böden

Seltener ist der arzneiliche Steinsame, Lithospermum officinalis L., eine Staude mit hell grünlich-gelben Blüten
und mit glänzend weißen Fruchtteilen.
Die Samen wirken steinartig hart und gaben der Pflanze ihren Namen.
Die Blätter sind gerbstoffreich und oftmals als Tee gebraucht worden.
Wie die Pflanze in den Heilgarten von
„Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ gekommen ist, wissen wir nicht.
Vielleicht hat der Wind die Samen hereingebracht.
Sie sät sich mittlerweile selbst aus, sucht sich sandigen Untergrund. Sie benötigt keinen Kompost.

Zwischen Heilgarten und feiner Energieschwingung

Der Steinsame ist beteiligt an der hohen Energieschwingung im Schmanenzentrum Wien, die den Teilnehmern der Seminare und Menschen, die Termine und schamanische Beratung in Anspruch nehmen
zur Verfügung steht.

Acker Steinsame – Samen aus Kalk und Kiesel

Regina Hruska: „Die Samen der Pflanze sind hart, kalk- und kieselhaltig, und werden in der Volksmedizin bei Nierenleiden gegeben, wie auch die harntreibenden Heilpflanzen Löwenzahn und die Heilpflanzen mit antiseptischer Wirkung wie Birke, Schafgarbe und Wacholder hilfreich unterstützen.“

Lithospermum officinalis im Garten

Heilpflanzen für Nieren und Harnwege

In den Bergen Österreichs wurden bei Nierenleiden jeweils ein Tee aus den Heilpflanzen
Engelwurz, Goldrute, Zinnkraut, Blätter der Birke, Samen vom Spitzwegerich, Wacholder gegeben.
Auch ein Gemisch aus dem Stroh vom Hafer und Wacholder wurde verwendet.
Ebenso sollte der Johanniskraut – Schnaps hilfreich wirken.

Zwischen nordamerikanischen Heilwegen und altem Pflanzenwissen

Die Cheyenne-Indianer benutzen (Lithospermum incisum) Wurzel, Blätter und Samen der Pflanze zu Heilzwecken, bei Lähmungen, Schlafsucht und „Verrücktheiten“.
O
bengenannte Pflanzenteile werden zu Pulver zerstoßen und dem Patienten in verschiedener Form verabreicht.

Bei uns scheint bekannt gewesen zu sein, dass ein Kaltwasserauszug Schwangerschaften verhinderte.

Steinsame und Pflanzen trockener Sandböden

Zu den Pflanzen kiesiger und sandiger Böden zählen neben Steinsame auch Königskerze, Natternkopf, Dost, Schafgarbe und Thymian.
Viele dieser Pflanzen lieben trockene Standorte, sonnige Flächen und nährstoffarme Böden.
Sandige Lebensräume bieten zahlreichen Wildpflanzen, Insekten und Wildbienen geschützte Rückzugsorte.
Zwischen Kiesel, Sonne und Trockenheit entstehen widerstandsfähige Pflanzenräume voller stiller Lebenskraft.

Der Steinsame erinnert uns mit seinen harten Samen und seinen unscheinbaren Blüten daran, wie verborgenes Pflanzenwissen, Kieselkräfte und alte Volksmedizin bis heute nachwirken können.

Schamane Wien      Kontakt  

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