Hafer

AVENA SATIVA L.

Gräserfamilie, Gramineae

Der Hafer blüht ab Mai, Samen und Stroh werden zur Erntezeit im August gesammelt, ungefähr 4 Wochen vor der Roggenernte. Traditionell wurden die Stengel zusammengebunden, getrocknet und danach ausgedroschen.

Als wilde Stammart ist vielleicht der Wind- oder Flughafer, Avena fatua zu betrachten. Er ist ein Sommergetreide, das in Europa seit Jahrtausenden angebaut wird. Er dient im Norden als Hafermehl, aus dem zum Beispiel in Norwegen Fladenbrot gebacken.

Einige Teilnehmer der Seminare in „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ wissen, dass Hafer eines der besten Mittel ist, das Nervensystem zu stärken und empfehlen dem Müsli Haferflocken beizumischen.

Verwandte wilde Haferarten sind der hohe Wiesenhafer, Glatthafer. Hafer ist ein vorzügliches Futtergras, Pferde fressen sehr gerne den angebauten wie den wild wachsenden Hafer.

Die Gräserfamilie umfasst 4000 Arten. Davon wachsen im Heilgarten von „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ unter anderem Mais Ruchgras Mariengras Ziergras Zittergras Weizen Roggen

Das lichtliebendste, luftigste der einheimischen Getreide und sehr nahrhaft. Das Süßgras liebt feuchte Standorte, er zieht Wasser aus dem Boden, im Gegensatz zu Gerste Weizen und Roggen der sich auch mit eher trockenen Standorten begnügt.

Heilwirkungen: Die Samen enthalten 50% Stärke, Alkaloide, Saponine, Sterine, Vitamin B. Das Stroh enthält Kieselsäure, Schleimstoff und Kalzium. Hilfreich wirken die Heilstoffe bei Überfunktion der Schilddrüse, bei Blutarmut und Diabetes, bei Hauterkrankungen, Depressionen und allgemeinen Schwächezuständen.

Der hohe Anteil von Kieselsäure im Stroh erklärt seine Heilwirkung bei Hautproblemen, besonders bei äußerlicher Anwendung. Eine Möglichkeit ist auch, 500 Gramm zerkleinertes Stroh in 2 Liter Wasser kochen, abseihen und ins Badewasser schütten.

 „Sticht dich der Hafer ?“ , ein üblicher Spruch für Übermut, oft als zweideutige Anspielung.

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