Ruchgras

ANTHOXANTUM ODORATUM

Familie Süßgräser, Anthoxantum

Süßgräser und Sauergräser sind mit ihren 6000 bis 7000 Arten eine der größten Pflanzenfamilien. Dem Baum wird kultische Verehrung entgegengebracht. Die Gräser als Ernährer, Helfer, Beschützer und Mittler gehen zumeist leer aus. Sie besiedeln mit ihren siegreichen Methoden die schwierigsten Naturbezirke aller Erdteile. Ihre schwierigste Aufgabe erfüllen sie zumeist in den Bergregionen, wo sie trotz unwirtlicher Bedingungen auch für die Kompost – Bereitung und Humusbefestigung zahlloser anderer Gewächse zuständig sind. Die Berggräser aller Erdteile sichern und gleichen die Zirkulation des Wassers aus, sie halten ihren Schutz auch über die Getreidefluren der Tiefländer.

Regina Hruska „Die Urheimat der wichtigsten Wildgräser ist Afghanistan, Abessinien und Turkestan. Von den Hochsteppen des Nord – Iran und des Pamir Gebirges haben sich in sehr langen Zeiträumen die Getreidearten entwickelt und verbreitet, trotz der Eiszeitkathastrophen. Bei Interesse erzähle ich gerne in Seminare (n), bei Termine (n) ind in der Einzelberatung darüber.“

Das Ruchgras ist Cumarinhältig und gehört wie die anderen Gräser auch zum Haarkleid der Erde. Im Heilgarten wächst es zwischen Nachtkerze Pfingstrose Vergissmeinicht Römische Kamille Beinwell Silberblatt Leberblümchen Indianernessel

Ruchgras eignet sich neben dem Mariengras für Kräuterkissen und gehört in jedes Duftkissen.

In „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ verwenden es bei manchen Ritualen und Zeremonien als Rauchgras, weil es die Schamaninnen und Schamanen im Kontakt mit ihren Ahnen und Geistern hilfreich unterstützt.

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