Lorbeer

LAURUS NOBILIS

Familie Lorbeeren, Lauraceae

Die Lorbeerfamilie zeichnet sich dadurch aus, dass sie lederartige Blätter ohne Nebenblätter hat. Im Heilgarten von „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ wird er als Kübelpflanze gezogen und er steht in den Sommermonaten neben Affenbrotbaum Granatapfelbaum Indisches Patchouli und Mandelröschen Er benötigt sehr wenig Düngung und wir geben ihm nur selten die Erde vom Kompost des Heilgartens als Düngemittel.

Der griechische Schriftsteller Hesiod (7. Jahrhundert vor Christus) beschreibt die Nutzung seines Holzes, wie das der Eiche und Ulme. Es diente zur Herstellung von Werkzeugen, die Menschen auf dem Feld benötigten. Lorbeerbäume gedeihen am besten auf sonnigen Hügeln, scheuen felsige Untergründe nicht und können bis zu 100 Jahre alt werden.

Der Legende nach wuchs der Baum an den Hängen des Parnass, einer alten Kultstätte Griechenlands. Die Dorer überfielen die dortige Bevölkerung um 1100 vor Christus und es wird erzählt, dass der heilige Lorbeer neben einer Felsspalte an einer Quelle wuchs. Später wurde dort die größte Orakelstätte Griechenlands, Delphi gegründet. Regina Hruska unterrichtet die Teilnehmer der Seminare „Spirituelles Heilen – Heilschamanismus“, die Schamaninnen und Schamanen, sowie Menschen die im Seminarzentrum „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ Termine und Einzelberatung in Anspruch nehmen, über die damaligen Eingeweihten und ihre Verbindungen zu Ägypten und Babylonien.

In dieser Ahnenverbindung findet sich auch der griechische Mythos der Nymphe Daphne, die von Apoll verfolgt, sich zur Erdmutter gerettet hatte und von dieser zu ihrem Schutz in einen Lorbeerbaum verwandelt wurde. Als ein Andenken an sie trug Apollon danach einen Lorbeerkranz. Dichterkönige, Kriegsherren und Helden folgten seinem Tun. Dieser Brauch erhielt sich bis in die spätrömische Zeit.

Heilwirkung: Die ätherischen Öle seiner Blätter unterstützen bei Lungenerkrankungen, chronischem Husten, Rheuma, Lähmungen, Gelenkstarre. Das Lorbeeröl wurde traditionell bei Verstauchungen und Prellungen als Einreibung genommen.

Die Blätter sind eine antike Räucherpflanze, die in Zeiten wo Epidemien wüteten abgbrannt wurden. Man hoffte sich mit dem Rauch vor Ansteckung zu schützen. In „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ wird er als Kontakt – Räucherung bei einzelnen rituellen Anlässen von Schamaninnen und Schamanen verwendet.

Anwendung heute hauptsächlich als Gewürz bei Suppen, Soßen, Marinaden, Fleisch- und Wildgerichten, oft in Komination mit den Beeren vom Wacholder In einigen Alpentälern räuchert man heute noch den Schinken über einem Lorbeerfeuer.

 

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