Knoblauch

ALLIUM SATIVUM L.  

Familie Amaryllisgewächse, Amaryllidaceae

Der Knoblauch liebt einen schweren, gut gedüngten Boden, mäßig feucht. Wild wachsend finden wir die Pflanze in den trockenen und heißen Gegenden des Mittelmeergebietes und im vorderen Orient. Er wird vegetativ vermehrt, im Herbst gepflanzt und im Frühling treibt er seine Wurzelsprösslinge ans Licht. Sein lauchartiger Geruch ähnelt dem vom Bärlauch der zum ersten Grün im Frühlng zählt.

Knoblauch wird seit 5000 Jahren arzneilich genutzt. Herodot schreibt, dass die Hauptnahrung beim Pyramidenbau in Ägypten aus Zwiebeln, Rettich und Knoblauch bestand. Phönizier, Griechen, Römer, Germanen, bauten ihn als Heilmittel an. Regina Hruska „Wir pflanzen den Knoblauch im Heilgarten von „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ in der alten Badewanne, die mit Heilerde vom Kompost des Heilgartens vollgefüllt ist. Darin gedeiht er prächtig neben Petersilie Königskerze und den sich schnell hochrankenden Kürbis Manchmal gesellen sich auch die kleinen Samen der Birke dazu und wir finden kleine Birkenbäumchen neben dem Knoblauch“. Er wirkt mit an der hohen Energieschwingung im Seminarzentrum, von der Teilnehmer der Seminare und Menschen, die Termine und über unterschiedeliche Kontakt (e) Termine und Einzelberatung in Anspruch nehmen, profitieren.

Er wird von Galenus, griechischer Arzt (129 n. Chr.) als „Theriak der Bauern“ gepriesen, war neben Wacholder Engelwurz Tollkirsche Johanniskraut ein exponiertes Heilmittel gegen die Pest und wurde im 8. Jahrhundert von Karl dem Großen als Arznei zum Anbau freigegeben. Wenn uns jetzt statt der Pest die „Grippewelle“ überrollt, dann kann uns unter anderem Knoblauch, Blüten vom Hollunder und Linde Minze Blätter vom Eibisch Goldrute helfen.

Gewürzpflanze und Schutzpflanze.

Er galt all die Jahrhunderte als Universalschutz gegen negative Beeinflussungen. Hölle und Teufel werden auch heute noch mit Schwefelgeruch assoziiert und Knoblauch hilft gegen den beißenden Gestank den diese Geister verbreiten. Hilfreich für den Schutz von Haus und Hof gelten bis heute die geweihten Zweige vom Palmkatzlbaum Buchsbaum Mistel Zeige der Tanne Immergrün Johanniskraut Tränen vom Weihrauchbaum und Myrthe Beifuss Enzian Samen vom Engelwurz Harz von der Kiefer Grundsätzlich können wir als Schamaninnen und Schamanen sagen, dass die Schutzkräuter aus der Famile der Kreuzblütler sehr wirksam sind. Der Knoblauch gilt als hilfreiches „Berufskraut“, wie Lavendel Rainfarn Thymian wenn zum Beispiel ein Besprechen im bösen Sinne, ein Schadenszauber durch Worte stattfindet. Schützend sind auch Frauenmantel und Engelwurz Erinnern sie sich an die Volksweisheit: „Baldrian Dost und Dill kann die Hex´net wie sie wil“.

Knoblauch war wegen seines Geruches immer wieder verboten. Die griechische Göttin Kybele verbot den Genuss von Knoblauch vor dem Betreten ihres Tempels. Und auch der Prophet Mohammed verbot das Essen von Knoblauch vor dem Betreten der Moschee.

Der starke Geruch der Pflanze verleiht ihm seine Heilkraft. Kräuterpfarrer Künzle empfahl in seinem Buch „chrut und unchrut“ Kindern als Schutz Knoblauch und Zwiebel um den Hals zu binden. Im 19. Jhdt. gelang es dem Chemiker Wertheim den schwefeligen Inhaltsstoff „Schwefelallyl“ zu isolieren. Seit damals sind weitere Inhaltstoffe isoliert worden. Er gilt heute als Breitbandantibiotikum, wirkt blutdrucksenkend und hat antisklerotische Wirkung.

Heilsame Wirkung bei Nikotin- und Vitamin-D Vergiftungen. Heilwirkung im gesamten Atmungsbereich, Zu allen Zeiten schwor man auf die liebesfördernde Wirkung. (Römer liebten ihn ob dieser Wirkung).

Regina Hruska bei der Knoblauchernte.

Rezept Entgiftung: In 1 Glas Wasser gibt man den Saft einer Zitrone und 1 zerquetschte Knoblauchzehe, süßt mit 1 TL Honig. Knoblauchschnaps: Beginn von Erkältungen und in Zeiten von Grippewellen: 1 Handvoll Knoblauch fein zerschneiden, in ein Glas füllen und mit 1/2 Liter Weinbrand (oder 50% Wasser, 50% Alkohol) übergießen einige Löffel Rohrzucker dazugeben und einige Tage in die Sonne stellen.

Römischer Liebestrank: Knoblauch und Koriander zerdrücken und in ein Viertel Wein mischen.

Tiere: Eine Knoblauchsuppe zur Anregung des Appetits bekamen die Schweine.

Schreibe einen Kommentar