Kürbis

CUCURBITACEAE

Familie Kürbisgewächse, Cucurbitaceae

Regina Hruska „Der Kürbis kommt ursprünglich aus der Neuen Welt, wo er vor von den Ureinwohnern vor mehr als 10 000 vor Christus angebaut worden ist. Nach indianischen Überlieferungen war der Kontinent von Anfang an besiedelt. Bis heute sehen sie die Vergangenheit als nicht weit entfernt, ihr Denken ist nicht wie westliches Denken linear geprägt. Viele Stämme orientieren sich bis heute an der Natur, an den Kreisläufen von Geburt und Tod, den Mond- und Sonnenzyklen, an Sonnenaufgang und Sonnenuntergang. Ahnen sind nicht wie bei uns in weiter Ferne, sondern eingebunden in die Kreisläufe und ständig präsent. Nach den ersten Invasionen der Europäer in Nordamerika blieben harmlos, aber das änderte innerhalb von wenigen Jahren. Die Europäer forderten das gesamte Land, es kam zur Zwangsbeglückung des Christentums und zur Einfuhr von Alkohol und Drogen. Indianerstämme wurden unterjocht und betragen. Doch bis heute ist es ihnen gelungen mit ihrer eigenen Kultur zu überleben. Bis heute ist Natur und Spiritualität für sie untrennbar verbunden, Schamanen sind ein Bindeglied zwischen dem Heiligen und der natürlichen Welt. Zum Schamanen wird man nicht durch einige Kurse, sondern es ist eine lange Lehrzeit, in der vielfältiges Wissen erlangt wird. Sie sind keine Wahrsager und keine Geschäftemacher in Europa. Für den Heilschamanismus in „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ ist das von großem Wert, den wir auch in allen Seminare (n) Termine (n) Einzelberatung und Kontakt (en) weitergeben.“

Der Kürbis ist seit dem 16. Jahrhundert in Europa heimisch. Im Heilgarten von „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna wächst eine Vielzahl von ihnen in der Heilerde vom Kompost des Heilgartens.

In der Volksmedizin gilt der Kürbis als Heilspeise für Magen, Niere und Blase. Wird er am 1. Mai zu Walpurgis, das im Jahreskreis genau gegenüber von Samhain, das am 1. November gefeiert wird gesät, dann gedeiht er besonders gut. Der Kürbis ist in Europa mittlerweile eine Ritualfrucht, da ersetzt er die Rüben die vor ihm verwendet wurden.

 

 

 

 

 

              

 

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