Eibisch

ALTHEA OFFICINALIS

Familie: Malvengewächse, Malvaceae

Die Herkunft dieser bis zu 2 Meter hohen Staude dürfte der Mittelmeerraum sein. Der Heilwurz kommt wild wachsend kaum vor und wenn, wächst er auf feuchten Wiesen, hauptsächlich wird er in Gärten gezogen, so wie bei uns im Heilgarten von „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“, wo er neben Bohnen Erbse Kraut der Unsterblichkeit Topinambur und Sonnenblume in eine Höhe von über 2 Metern wächst.

Regina Hruska „In Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ gibt es keine chemische Verseuchung und damit keine Degeneration von Böden, wie wir sie weltweit erleben. Bereits mehr als ein Drittel der Böden weltweit sind tot und damit für Pflanzen unbrauchbar geworden. Das darf in schamanisch – spiritueller Arbeit nicht vergessen, verdrängt und totgeschwiegen werden. Irgendwann einmal waren wir die Hüter dieses Planeten und das wieder zu erreichen, sollte unser aller Ziel sein.“

Da er den Boden durch den Eibisch sehr auszehrt wird, ist es sinnvoll, ihn alle paar Jahre zu versetzen. Jedes Jahr bekommt er im Heilgarten frische Erde vom Kompost zu seinen Wurzeln. Seine Heilkraft liegt in den Wurzeln, doch werden auch seine Blätter und Blüten verwendet.

Auch seine Vermehrung geschieht über die Wurzel. Man steckt den mit einem Auge versehenen Wurzelspross in den Boden und im 2. oder 3. Jahr haben sie die richtige Stärke für die Ernte erreicht. Ausgegraben wird er im Herbst und die Wurzel muss rasch getrocknet werden, ansonsten gefährden sie Pilzbefall und sie beginnt zu stinken. Die geschälte Wurzel ist weißgelblich, riecht süßlich und schmeckt schleimig und fad.

In seiner Heilwirkung steht der hohe Schleimgehalt der Pflanze im Vordergrund. In der Wurzel sind bis zu 35% an Stärke, Rohrzucker, Pektin und Mineralstoffe enthalten. Blätter und Blüten enthalten weniger Schleim, aber mehr ätherische Öle.

Von dieser Pflanze erzählt schon Theophrast (372 – 287 v. Chr.), dass sie als Heilmittel gute Dienste leistet. Dioskurides empfiehlt sie in seiner „De materia medica“ als erweichendes, zerteilendes Mittel, dass bei Harnverhalten, Ischias, Zittern und innerlichen Zerreißungen hilft. Plinius (23 – 79) weiß von der wunderbaren Heilkraft des Eibisch. Auch Teilnehmer der Seminare in „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ und Menschen, die über unterschiedlichen Kontakt (en) Termine und Einzelberatung im Seminarzentrum in Anspruch nehmen, achten und schätzen ihn.

Der Eibisch fand im Mittelalter von den Klostergärten der Benediktiner aus seine Verbreitung. In den kaiserlichen Hofgärten der Karolinger war er unter dem Namen „mismalvas“ zu finden. In den deutschen Kräuterbüchern ist über seine Heilkraft ähnliches zu lesen wie in den antiken Schriften.

Heilwirkungen: Hilft vor allem bei Entzündungen im Magen- und Darmbereich, im Mund- und Rachenraum. Er ist ein ausgezeichnetes Mittel bei Bronchitis, wie die Wurzel vom Alant und Beinwell Engelwurz Huflattich Habichtskraut Königskerze Lobelie Lungenkraut Eukalyptus Thymian und Ysop

Tee: 360 g zerkleinerte Wurzel, 720 g Eibischkraut, 180 g Süßholzwurzel (Lakritzenholz, Glycyrrhiza glabra). Alle Zutaten mischen, in 1/4 Liter kalten Wasser ansetzen, 1/2 Stunde ziehen lassen, erwärmen und mit Honig süßen.

Tee: 2 TL geschnittene Wurzeln mit 1/4 Liter kaltem Wasser ansetzen, 1/2 Stunde ziehen lassen, abseihen, erwärmen.

Tee: 2 TL Eibischblätter mit 1/4 Liter heißem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen. Ungesüßt bei Magen- und Darmstörungen trinken, oder zum Gurgeln verwenden. Bei Husten mit Honig süßen.

Gurgelwasser: 180 g Käsepappel 180 g Eibischblätter und Blüten, 90 g Blüten vom Hollunder

Brei: Aus 2 Handvoll Blättern einen Brei herstellen, mit Honig vermischen als Hustenmittel.

Sirup aus einer Zeit, als die Menschen sich noch die Zeit nahmen: 2 grob gehackte Wurzeln mit 1 g Weingeist und 45 g Wasser übergießen. Das abgelaufene Wasser sofort zu neuerlichem Übergießen verwenden. 1 Stunde lang immer wieder übergießen. Zu der so erhaltenen Flüssigkeit gibt man 37 g Rohrzucker (besser Honig), kocht dies auf bis sich der Zucker in der Flüssigkeit gelöst hat. Hustende Kinder lieben diesen Sirup. Nehmen sie Honig statt Zucker!

 

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