
Jiaogulan – das Kraut der Unsterblichkeit und
eine rankende Pflanze voller Lebenskraft
Jiaogulan (Gynostemma pentaphyllum), auch Kraut der Unsterblichkeit genannt, ist eine rankende Heilpflanze aus den Bergregionen Südchinas.
Das Kraut der Unsterblichkeit ist eine leicht zu ziehende, die bis zu 20 Meter rankt. Sie liebt es feucht und warm und das Kraut ist schnell wachsend.
Jiaogulan – Herkunft des Krauts der Unsterblichkeit
Jiaogulan stammt aus den Bergregionen Südchinas. Dort wächst die Pflanze in feuchten Wäldern und an Berghängen. Seit vielen Jahrhunderten wird sie in Teilen Asiens als Heilpflanze verwendet.
Jiaogulan – Winterhärte des Krauts der Unsterblichkeit
Jiaogulan ist in milden Regionen winterhart. Die Pflanze zieht sich im Herbst zurück und treibt im Frühjahr wieder aus den Rhizomen aus. In sehr kalten Wintern empfiehlt es sich, den Boden mit Laub oder Mulch zu schützen.
Jiaogulan – das Kraut der Unsterblichkeit im Heilgarten
Im Heilgarten von „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ überwintert sie in der Heilerde vom Kompost des Heilgartens mittlerweile im Freien.
Neben Rosmarin, Salbei und griechischer Bergtee
Im Frühling und Sommer rankt sie sich wieder an der Eibe die hinter ihr wächst entlang.
Jiaogulan – das Kraut der Unsterblichkeit im Topf
Jiaogulan lässt sich auch gut im Topf oder auf dem Balkon ziehen. Wichtig sind ein ausreichend großer Topf und regelmäßiges Gießen.
Im Winter kann die Pflanze geschützt aufgestellt oder im Haus überwintert werden.
Jiaogulan – Anbau des Krauts der Unsterblichkeit in Europa
Das Kraut der Unsterblichkeit wächst auch in Europa gut. Die Pflanze liebt einen halbschattigen Standort und feuchte, lockere Erde. Als rankende Pflanze kann Jiaogulan an Zäunen oder Rankhilfen wachsen.
Für Begrünungen sind rankende Pflanzen wie Wilder Wein, Hopfen, Waldrebe, Mondsame, Wicke, Blauregen, Trompetenwinde und Weinrebe.
Jiaogulan – das Kraut der Unsterblichkeit als Heilpflanze
Jiaogulan – Frauenginseng
Regina Hruska „Nicht umsonst wurde der Pflanze das Attribut „Unsterblichkeit“ gegeben.
Sie wirkt Stress mindernd, nervenstärkend, macht wachsam und munter und hilft auch bei Schlaflosigkeit.
Sie unterstützt Tatkraft und Energie.
Unterstützungen, die jeder Mensch brauchen kann. Auch Teilnehmer der Seminare und Menschen, die Termine und schamanische Beratung im Schamanenzentrum Wien in Anspruch nehmen“.
Jiaogulan – Inhaltsstoffe der Pflanze
Die Pflanze wird auch „Ginseng des armen Mannes“ genannt.
Sie ist in Teilen Chinas seit ca. 1400 n. Chr. bekannt.
Ab 1976 haben japanische Forscher die Pflanze naturwissenschaftlich entschlüsselt.
Sie enthält die gleichen Inhaltsstoffe wie Ginseng, nur in 4facher Konzentration.
Im Ginseng sind 20 Saponine nachweisbar, im Jiaogulan über 80 Saponine.

Kraut der Unsterblichkeit Heilwirkung
Senkt hohes Cholesterin, (LDL-Spiegel und Triglyceride), Gewicht reduzierend.
Hemmt das Krebswachstum, (Glykosid Ginsenosi Rh2)
Senkt Blutzucker und Blutfette.
Beugt Schlaganfall und Thrombosen vor.
Kräftigt das Immunsystem ( besonders wichtig nach Chemotherapien), Stoffwechsel fördernd.
Rreguliert den Blutdruck (zu hoher wird gesenkt, zu niedriger angehoben).
Verbessert die Pumpleistung des Herzens und vermindert das Herzinfarktrisiko!
Gilt in den USA als Anti – Aging – Pflanze. Es sind keine Nebenwirkungen bekannt.
Jiaogulan Tee aus frischen Blättern
3 Teelöffel frische oder getrocknete Blätter mit 1 Liter heißem Wasser aufgießen und 3 Minuten ziehen lassen und mit Honig süßen.
Jiaogulan roh essen
Frische Blätter zu Salaten. Wie Löwenzahn und Gemüse, wie Kürbis, Tomaten, Mangold, Malaberspinat und Melanzani beigeben.
Der Geschmack ähnelt dem von Lakritzen, bedingt durch den hohen Gehalt von Gypenosiden
und Ginsenosiden.
Jiaogulan – das Kraut der Unsterblichkeit und Selbstversorgung
Die Blätter von Jiaogulan können regelmäßig geerntet werden. Sie eignen sich für Tee, Salate oder als Beigabe zu Gemüsegerichten. Dadurch ist die Pflanze eine wertvolle Ergänzung für den Garten der Selbstversorgung.
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