Käsepappel

Die Käsepappel ist eine Wildblume
Malva sylvestris, Familie, Malvengewächse, Malvaceae

Käsepappel – sanfte Heilpflanze zwischen Schleimkraft,
Tradition und natürlicher Pflege

Die Käsepappel wächst an unverbauten Orten, rund um die Dörfer und Städte, so die Böden nicht mit Pestiziden verdorben sind und nicht durch Bodenverdichtungen unfruchtbar geworden sind.

Sie blüht und gedeiht in der Heilerde vom Kompost des Heilgartens von
„Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ und der „Shamanic Clinic Europe“
Sie leuchtet Teilnehmern der Seminare und Besuchern entgegen.
Menschen die Termine und schamanische Behandlung buchen freuen sich über ihr Leuchten.
Sie ist Nahrungsgeberin für Insekten und Bienen

Die Käsepappel ist eine Bienenweide
Malve Heilpflanze wie Ringelblume

Regina Hruska: „Diese heilkräftige Malve hat eine dem Eibisch ähnliche Konsistenz.
Ihre Wirkstoffe wirken mild, nährend, reizmildernd, einhüllend, erschlaffend und entspannend.
Verwendet werden Blätter und Blüten bei allen Erkrankungen, die eine schmerzhafte Oberfläche aufweisen.“

Wilde Malve und ihre spirituelle Bedeutung
in der Heilkunde

Hildegard von Bingen (1098 – 1179) wies auf die magenstärkende Wirkung des Tees hin und empfahl sie auch als Gemüse zu essen. Alle Teile der Pflanze zerkleinern und kurz dünsten.

Cicero und Horaz besingen die Malve und die Frauen jener Zeit verwendeten sie als Schönheitsmittel.
Hieronymus Bock (1577) schreibt: „Plinius schreibt/ welcher allen tag eindruck thu vom pappelsaft
(Malve)/ der sei denselbigen tag fur allen zufallenden kranckheiten behüt“.

Früher gab man diese Pflanze Schwindsüchtigen, heute jenen, die an chronischer Verstopfung leiden.
Die Käsepappel dient nicht nur den Menschen, sie dient auch den Tieren.

Die Wilde Malve gedeiht auf kargen Böden
Wilde Malve mehrjährig, wie Kornblume

Käsepappel Heilwirkung bei Entzündungen
und Schleimhautreizungen

Sie hilft bei Entzündungen im Hals- und Rachenraum.
Wie: Blüten vom Eibisch, Huflattich, Veilchen, Königskerze und Mohn.

Bei Magenerkrankungen. Wie die Heilpflanzen: Yamswurzel, Baldrian, Ingwer, Kümmel.

Sie hilft bei Hautleiden, Hauttumoren, Verschleimungen, Augen- und Ohrenerkrankungen.

Käsepappel Tee

Blüten und Blätter in kaltem Wasser ansetzen (hitzeempfindlich!) und vor dem Trinken erwärmen.
Dieser Tee ist zum Gurgeln und als Badezusatz zu verwenden.

Käsepappel Sitzbad helfen bei Erkrankungen der weiblichen Organe.

Käsepappel Magenheilkraut, wie Alant und Fenchel

Käsepappel als Magenheilkraut und Hausmittel

Käsepappel Tee hilft bei Zwölffingerdarmentzündungen und Gastritis.
Der Tee aus der Brennnessel im März und April getrunken soll auch bei diesem Leiden helfen.

Käsepappeltee Wirkung bei Wunden und Verschleimungen

 Er soll bei eitrigen Wunden helfen. Dazu wird die ganze Pflanze von Juni bis September geerntet, getrocknet und klein geschnitten. Der Tee bekommt eine schleimige Konsistenz, womit man die Wunde baden kann.

Tee bei Verschleimungen: 1 Teil Käsepappel,
1 Teil Blüten vom Holunder, 1 Teil Blüten der Königskerze.

Käsepappel Kompressen und traditionelle Anwendungen

Bei Hautleiden: Blätter, Blüten und Wurzel zerquetschen und in ein Tuch packen. Diese Umschläge erweichen. Sie waren auch das Rezept für die 2000 Jahre alten Schönheitskuren.

Malvenkraut in Milch (wenn vorhanden: Ziegenmilch) aufgekocht soll bei Magenbeschwerden Wunder wirken und die Erkrankungen ausheilen.

Malvenkraut für Tiere in der Volksmedizin

Hatten die Rinder „Rauhen“ so kochte man ihnen in Rinderschmalz, Eibisch, Salbei, Ringelblume
und das Kraut.
Rippenfellentzündungen bei Rindern und Schweinen wurde traditionell mit einem Tee aus Kamille, Eibisch, Rinde vom Holunder, Salbei und Käsepappel behandelt.

Käsepappel – sanftes Wildkraut und Selbstversorgung

Die Käsepappel ist eine wertvolle Pflanze für die Selbstversorgung, da sie leicht wächst, vielseitig verwendbar ist und sowohl in der Küche als auch in der Hausapotheke eingesetzt werden kann.
Sie bereichert naturnahe Gärten und unterstützt eine einfache, pflanzenbasierte Versorgung.

Die Käsepappel zeigt uns, wie sanfte Heilpflanzen mit ihrer einhüllenden Kraft Körper und Seele unterstützen können und erinnert daran, dass oft gerade die unscheinbaren Wildkräuter eine tiefe, nachhaltige Wirkung für Gesundheit und Wohlbefinden entfalten.

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