Dill

ANETHUM GRAVEOLENS L.

Familie Doldengewächse, Apiaceae

Die Pflanze kommt aus dem alten Orient, ursprünglich wahrscheinlich aus Persien und Indien, und wurde im alten Ägypten als Arznei und Würzpflanze verwendet. Im Heilgarten von „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ gedeiht er prächtig in der Heilerde vom Kompost des Heilgartens.

Die Heilwirkungen der Dille sind durch den großen Gehalt an ätherischen Ölen beeindruckend. Die Pflanze wirkt milchfördernd, blähungstreibend, krampflösend. Hilfreich bei Menstruationsbeschwerden. Bringt langen, gesunden Schlaf und das Kauen der Samen beseitigt Mundgeruch.

Dem Dill wird/wurde nachgesagt, durch seinen Duft Geister zu vertreiben. Er gehört wie die Schafgarbe Beifuss Ringelblume Arnika Salbei Liebstöckl Baldrian Rainfarn zu den Augustkräutern, und wurde von Frauen zum Fest des Lugh und der Erdgöttin geweiht.

Die Pflanze ist von heißer Luft durchdrungen, sein Genuß und sein Duft vertreiben dunkle Bewußtseinszustände. Regina Hruska „Deshalb empfehle ich den Genuss der Pflanze bei Seminare (n) Termine (n) und manchmal in der Einzelberatung Ich glaube, der Kontakt mit dieser Pflanze, macht Menschen heller.“ In der Dille findet ein tiefes Einatmen von Luft- und Lichtkräften in das Wässrig – Belebte und Erdig – Dunkle statt und wird umgewandelt. Dann erfolgt das Ausatmen, zurück zu Luft und Licht. Wie auch Anis Fenchel Kümmel dieses Einatmen haben. Die Kraft der Dille stärkt die Bewusstseinskräfte und löscht atavistische Bewusstseinsstufen aus. Das bedeutet, dekadente Bewusstseinszustände werden vertrieben, wie auch Dämonen und andere negative Geistwesen, so der Glaube der Ahnen, ihren Duft nicht vertragen.

Auch die Juden Palästinas bauten Dill an: “Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr verzehntet die Minze Dill und Kümmel“ Er wurde von den Skythen auch zur Einbalsamierung der Toten verwendet. Nach Europa kam die Pflanze durch christliche Mönche und wurde Potenz- und Lustmindernd in der katholischen Welt eingesetzt.

Regina Hruska „Da die Dille mit der heißen Luft Indiens durchdrungen ist, würzt man damit alles, was zu kalt und wässrig ist: Gurken, Fische, Salate, Soßen“.

Als ein altes Zauberkraut verscheucht sie allen üblen Zauber und es wird ihm nachgesagt, Gewitter zu vertreiben. Wenn eine Frau sich in der Ehe nicht unterwerfen wollte, steckte sie Dill und Senfkörner ein und sprach: „Ich hab` Senf und Dill, Mann, wenn ich rede, schweig du still.“ Aber am häufigsten wurde die Dille, wie Petersilie Fenchel Anis Kümmel zum Schutz vor dem Behexen des Viehs eingesetzt.

 

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