Arnika

Arnika ist eine Alpenpflanze.
Arnica montana, Familie, Korbblütler, Asteraceae

Arnika – die leuchtende Heilerin der Berge

Arnika im Licht der Natur

Die Arnika, das „Bergwohlverleih“ ist umso aromatischer, je höher es wächst.
Allerdings ist das Vorkommen der Pflanze nicht auf die Alpen beschränkt.

Die stille Sprache ihres Standortes

Die Götterpflanze wächst auch noch im Wald- und Mühlviertel auf ungestörten Standorten.
Sie schätzt sauren Boden und naturbelassene Wiesen.
Da diese immer seltener werden, steht Arnika unter Naturschutz

Arnika Blütezeit im Licht des Sommers

Finden Seminare und Termine der schamanischen Ausbildung
in „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ gemeinsam mit der „Shamanic Clinic Europe“
in den Bergen statt, suchen wir den Kontakt mit dieser Wunderpflanze.
Allein schon um ihre Schönheit zu bewundern und uns zu erinnern, wie unsere kleinen Wunden und Schrammen in unserer Kindheit mit Arnikaschnaps desinfiziert wurden.

Arnika Züchtung Österreich im Kreis der Heilpflanzen

Im Heilgarten wächst eine gezüchtete Art auf der Kräuterspirale neben Wundklee, Salbei, Schöllkraut, Alant, Zittergras, Roter Fingerhut, Wermut und Frauenmantel, die alle nur wenig von der Heilerde vom Kompost des Heilgartens benötigen.
Viele Menschen, die schamanische Beratung im Schamanenzentrum Wien in Anspruch nehmen, sind
von seinen strahlend gelben Blüten und seiner Energie erfreut und erfrischt.

Arnika begegnet uns im germanischen Mythos.
Wolferlein auf naturbelassener Wiese.

Arnika spirituelle Bedeutung als Lichtkraft

Durch den großen Gehalt an herzwirksamen Substanzen, Gerbstoffen, Bitterstoffen und ätherischen Ölen ist die Lichtpflanze umfassend wirksam.
Sie hat in sich die Kräfte zum Sieg über den Wolf entwickelt und wird im Volksmund auch: „Wolferlein“, „Wolfstöterin“ genannt.

Die „Wolfskräfte“ bedrohen in der Sage die Heilwirkungen der Sonne, sie verfinstern das Licht. Die germanische Mythologie berichtet darüber.

Wolfstöterin und die Kräfte der alten Mythen

Regina Hruska: „Im germanischen Mythos im Fenriswolf dargestellt. Eine kurze Geschichte zum Fenriswolf, „Fenrir“: Er ist ein Sohn Lokis, Bruder der Midgardschlange und der Todesgöttin Hel.
Odin ist die Prophezeihung der Nornen bekannt, daß Fenrir ihn eines Tages töten wird.
Die Asen (Götter) nehmen den Wolf bei sich auf und dieser wird mehrfach gefesselt.
Doch in den Ragnarök (Weltuntergang) kann er sich befreien, greift die Asen an und verschlingt den Hauptgott Odin.
Er wird selbst von Odins Sohn, Widar getötet.

Arnika ist eine Pflanze der Volksmedizin.
Bergwohlferlei mit leuchtend gelben Blüten im Sonnenlicht

Arnika Blütezeit im Jahreskreis

In vielen Quellen ist zu lesen, dass zur Sommersonnenwende Arnikabüschel in die Ecken
der Felder gesteckt wurden, um diese vor dem Getreidedämon dem Bliwisschnitter zu schützen.

Bliwis war ursprünglich kein Dämon, sondern ein Priester, der das Getreide schützte.
Er soll mit der Lichtpflanze das Feld vor dem Kornwolf geschützt haben.
Getrocknetes Kraut wird auch heute noch verbrannt um herannahende Gewitter zu vertreiben.
Ein gehäuftes Vorkommen der Alpenlichtpflanze in der Natur warnt den Menschen vor Gefahr.
„Steck Arnika an, steck Arnika an, damit sich das Wetter scheiden kann“.

Arnika Pflanze – Wirkung im Erbe der Ahnen

In der Volksmedizin ein Allheilmittel unserer Ahnen.
Heute wird er vor allem, zur Behandlung von Verletzungen und Unfallfolgen verwendet.
Wir wissen heute die Allergien auslösenden Inhaltsstoffe.

Arnikablüten für Tinkturen und für Schnaps.
Blüten der Wundheilerin der Alpen

Arnica montana in den Bergen Österreichs

In den Bergen Österreichs wurde er bei nervösen und galligen Fiebern, bei
fäulnishaften Hautausschlägen,
bei Lungenentzündungen,
bei Milzauftreibungen, bei Stich- und Schnittverletzungen, Blutergüssen, Quetschungen
und bei Lähmungserscheinungen die durch
mechanische Einwirkungen geschahen, gegeben.
Dem Arnika Tee gab man einige Tropfen vom Sirup des
Eibisch dazu.

Arnika als Tinktur und gelebte Pflanzenmedizin

Rezept zur Wundbehandlung: 1 Teil der Pflanze (kann auch mehr sein), 8 Teile Alkohol.

Arnika Schnaps ansetzen: 100g Blüten in 1/2 Liter Alkohol (70%) ansetzen und luftdicht verschließen.
14 Tage ziehen lassen, abseihen und die Tinktur in dunkle Flaschen füllen.

Einen gleichwertigen Ersatz finden wir in der mexikanischen Arnika: Arnica chamissonis, die sich gut kultivieren lässt.

Auch in der Volksmedizin Mittelamerikas finden wir „Arnika“, „Chaptalia nutans“, der anders aussieht,
aber deren traditioneller Einsatz identisch ist mit unserer Arnika.

Selbstversorgung im Einklang mit der wilden Wiese

Das Bergwohlverleih zeigt uns, wie wichtig naturbelassene Wiesen und ursprüngliche Standorte für echte Selbstversorgung sind.
Nur wenn wir die natürlichen Lebensräume schützen und respektieren, können Heilpflanzen wie Arnika weiterhin ihre Kraft entfalten.

Die Johannisblume erinnert uns daran, dass die stärkste Heilkraft dort entsteht, wo Mensch und Natur wieder in Verbindung treten.

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