Weihrauchbaum

BOSWELLIA SPP.

Familie Balsambaumgewächse, Burseraceae

Ein strauchartiger, sehr schwer zu pflanzender Baum, ein gut gehütetes Geheimnis bei allen Völkern, die ihn pflanzen. Der Baum wächst in den „Balsamgärten“ Arabiens. Das Harz wird durch Schnitte in die Rinde gewonnen. Weihrauch war ein begehrtes Harz im Altertum und kam über die „Weihrauchstraße“ nach Griechenland. Das Räucherwerk galt in allen Kulturen als Opfer an die Götter, als Opfer an Gott und als ein wesentliches Heilmittel. Die ältesten Aufzeichnungen stammen aus dem Papyrus Ebers, einem Heilmittelkodex aus Ägypten, der im 16. Jahrhundert vor Christus datiert wird. Nach Herodot (490 – 430 vor Christus) verwendeten die Ägypter zur Einbalsamierung ihrer Toten neben Rose und Thymian verschiedene Harze, darunter war auch der Weihrauch. Später übernahm Hippokrates, der im 4. Jahrhundert vor Christus lebte die Rezepturen. Schlecht heilende Wunden behandelte er mit Weihrauch und Myrthe Diesen Heiltraditionen folgten in den darauffolgenden Jahrhunderten viele Heilerinnen und Heiler.

In „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ reinigen wir bei Seminare (n), Termine (n) und in der Einzelberatung zuerst Mensch und Umgebung mit Wacholder Myrthe Beifuss Harz von der Kiefer Samen vom Engelwurz und Dost ehe wir um Kontakt zu heilsamen Geistern, mit einer Opferräucherung von Weihrauchharz bitten. Verwendet werden auch die schutzmagischen Kräuter wie Johanniskraut Ziest Eisenkraut Enzian Knoblauch Dost und Mistel Viele Kräuter und Harze eignen sich zur Abwehr negativer Einflüsse. Regina Hruska „Viele Rauchkräuter führen in die europäische Mythologie und in die Welt der Märchen. Die Anbindung der sogenannten Abwehr- und Berufskräuter an die Ahnenkräfte schützt die Pflanzen und den Menschen vor Missbrauch.“ Im Norden Europas dienten Baumharze unserer einheimischen Bäume Tanne Fichte Lärche und Wacholder Zypresse Abendländischer Lebensbaum als Räucherwerk, wie auch die immergrünen Pflanzen Efeu Immergrün Buchsbaum und die Mistel zu den Mysterienpflanzen gehörten.

Die medizinische Anwendung des Weihrauchs gibt es seit den Griechen. Dioskurides, Hippokrates und viele andere Heilkundige berichten über dessen Heilwirkung.

In der Ethnomedizin und in der Medizin wird heute Weihrauch als Heilmittel in der Behandlung von rheumatischen Erkrankungen, Fibromyalgie, entzündlichen Darmleiden, Hautleiden, Tumoren, multipler Sklerose und Arthritis eingesetzt. Als Wundheilend galten auch die Heilpflanzen Johanniskraut Tausendgüldenkraut Schachtelhalm Arnika Breitwegerich Gänseblümchen Eibisch Hollunder Knoblauch Samen vom Lein Schafgarbe Ringelblume Vogelmiere Storchenschnabel Ysop Hirtentäschl Käsepappel Zinnkraut Spitzwegerich Weihrauch zeigt im Vergleich zu anderen Medikamenten keine Nebenwirkungen. In Europa wurden zur Stärkung der Lebenskraft im Alter neben dem Weihrauch auch Bernstein, Myrthe Immergrün Efeu Mistel Wacholder Zypresse Engelwurz Alant Ingwer Galgant und Meisterwurz gegeben. Bei schicksalshaften Ereignissen wird bis heute eine Mischung aus Weihrauch Gold Myrthe Rose und Lavendel gegeben. In der tibetischen Heilkunde wird das Harz wegen seiner warmen und trockenen Wirkkraft zur Ausleitung übermäßiger Lymphflüssigkeit und bei Schwellung der Hoden verwendet.

Weihrauch wirkt auf die Psyche aufhellend. Harze sind Lichtwirkstoffe die erhellend und wärmend bei allen emotionalen Störungen und seelischen Verdunkelungen hilfreich wirken.

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